Darf der Kontakt ausschließlich zwischen Kindsmutter und Kindsvater stattfinden?

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5 Antworten

du bist der next. ob du den umgang befürwortest oder nicht spielt überhaupt keine rolle, da du in der konstellation der eltern mit ihrem kind keine rolle spielst.

wie er mit deiner freundin umgeht ist seine sache. wie er sie betitelt ist deine sache. ob sie sich das gefallen lässt ist wiederum ihre sache. du bist garnicht in der position ihm irgendwas erklären zu sollen oder zu müssen.

der austausch der infos läuft zwischen den eltern und nicht über dich. vielleicht solltest du die ganze sache mal ne weile von außen betrachten:

der vater musste umgang gerichtlich einklagen. das wirft ein schlechtes licht auf die mutter. jedes zweite we hat die mutter also das kind bereitzuhalten und ihm zu übergeben. mehr kommunikation existiert nicht. schriftliche kommunikation ist nicht notwendig. wenn er was will, soll er einen brief schreiben und in die post werfen. ob sie darauf antwortet oder nicht, ist seine sache. die nächste sache ist, ob du oder sie auf die briefe oder mails antwortet ist doch völlig egal. woran will er das erkennen.

warum muss überhaupt noch irgendein infoaustausch erfolgen? gesundheit kann er beim kinderarzt abchecken, schulischen stand in der schule selbständig einholen oder kita, bei der bank kann er den kontostand prüfen - was also schreiben sich die eltern überhaupt?

wie ihr das intern in deiner wohnung regelt ist deine sache. wenn du an die tür gehst und das kind rausgibst, ist das ebenfalls eure sache. es ist der zeitpunkt des umgangs der mutter und geht in den des vaters über. hört auf ihm zu schreiben, kommuniziert garnicht mehr mit ihm und wenn er übergriffig wird an der tür, dann kind in die wohnung ziehen und tür zu, polizei anrufen und direkt anzeige erstatten.

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Bitte, wer sollte das mit welcher völlig irrigen Meinung verbieten?

Selbstverständlich dürft ihr das, das Jugendamt würde das sehr begrüßen.

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Da du selbst nicht der leibliche Vater des Kindes bist, hast du auch keinerlei Mitspracherecht bei der Wahrnehmung der Sorgepflicht von Mutter und Kindsvater...

Zwar könnte dich die Mutter des Kindes zu bestimmten Befugnissen ermächtigen - z.B. das Kind aus der KiTa abzuholen, mit ihm zum Arzt zu gehen und dort ggf. eine dringende Entscheidung zu fällen o. ä.... - aber mehr ist laut Gesetz nicht für dich drin....

Alle relevanten Entscheidungen für das Kind muss die Mutter selbst mit dem Kindsvater treffen.....

befürworten dem Umgang zwischen dem Kind und des Vaters und versuchen einen geregelten Umgang zu organisieren.

Der Umgang muss nicht befürwortet werden - er ist das Recht des Kindes. 

Beide Eltern müssen sich diesbezüglich im Interesse des Kindes einigen und bei den Absprachen auch auf die Belange des jeweils anderen Elternteils Rücksicht nehmen..... 

Die Kindsmutter hat als betreuender Elternteil kein Mitspracherecht, wie, wo, bei oder mit wem... der Kindsvater den Umgang gestaltet - und er ist darüber auch nicht Rechenschaft pflichtig....

Die Kosten des Umgangs muss der Kindsvater allein tragen, die Kindsmutter hat das Kind für die Besuche beim Vater (je nach Alter des Kindes an Wochenenden, hälftige Ferien, Feiertage...) lediglich mit ausreichend Kleidung, Wechselwäsche... Hygieneartikel etc. auszustatten...

Nun ist die Frage: Dürfen wir das? Der Austausch ist nach wie vor gewährt nur diene ich nun lediglich als Puffer

Ihr könnt es so handhaben, wenn sich der Kindsvater darauf einlässt - er muss es allerdings nicht akzeptieren.....

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Kommentar von scharrvogel
24.11.2016, 13:20

er wird es akzeptieren müssen oder eben auf umgang verzichten, wenn er das kind nicht mitnehmen möchte.

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Wie alt ist deine Freundin, dass sie sich nicht selbst behaupten kann?

Wenn die Kommunikation eh fast ausschließlich schriftlich verläuft, bräuchte es doch nur mal eine entsprechende Ansage, mit dem Hinweis, dass sich der Wüterich diese Zeilen an den Spiegel hängen soll, damit er sie nicht vergisst.

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Kommentar von Matixxx
22.11.2016, 19:41

Dies hat meiner Meinung nach nichts mit behaupten zu tun. Es wurde mehrfach angesprochen, jedoch ohne Erfolg. 

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Kommentar von Menuett
22.11.2016, 20:46

Ja, sicher, lieber ordentlich Benzin ins Feuer gießen, statt zu deeskalieren.

Wüteriche interessieren sich nicht für Zettel am Spiegel.

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Kommentar von scharrvogel
22.11.2016, 20:58

so ein unsinn. einzige richtige handhabe ist, die kommunikation auf ein minimum runter zu schrauben und einzustellen. es sei denn es gibt 1-2 mal im jahr was zu kommunizieren.

weiterhin sollte der next das kind übergeben, am besten am neutralen ort. deeskalierend wäre das kind wird fr vom vater aus der einrichtung oder schule abgeholt und montag dort wieder hingebracht.

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Hallo,

Ja, das dürfen Sie, dieses selbstständige Deeskalieren ist sogar gerne gesehen. Ich selber arbeite beim Jugendamt und würde mich freuen wenn die Eltern und ihre Partner sich eigene Gedanken machen.

Ich wünsche viel Erfolg das ihr Unterfangen funktioniert. :)

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Kommentar von scharrvogel
22.11.2016, 20:57

wen interessiert wo du arbeitest. ob das jugendamt etwas gut findet oder nicht ist doch unerheblich, bestimmen kann es eh nix.

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Kommentar von DFgen
24.11.2016, 10:34

Ja, das dürfen Sie, dieses selbstständige Deeskalieren ist sogar gerne gesehen. 

.... wobei hier aber "Versuch und Irrtum" gelten...

Der Fragesteller kann es versuchen, mit dem Kindsvater zu kommunizieren - Letzterer muss sich darauf aber nicht einlassen..., denn er hat einen Anspruch darauf, alle relevanten Entscheidungen für das Kind nur mit der Mutter selbst zu treffen....

Da spielt dann auch die Meinung des Jugendamtes auch keine Rolle.....

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