Darf der Holocaust für ein Referat recherchiert werden?

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8 Antworten

Recherchieren und leugnen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

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Das sind zwei Fragen:

1. Darf der Holocaust für ein Referat recherchiert werden?

Nein. Jegliche Form der Recherche ist strengstens verboten und Google darf nur mit Erlaubnis der NSA oder deines Geschichstlehrers verwendet werden. Wo kommen wir denn dahin, wenn sich jeder einfach so durch Recherche informieren dürfte? (Ironie - Ende)

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2. könnte ich dadurch als Holocaustleugner angeprangert und verurteilt werden ?

Wenn du durch deine Recherche zu der Überzeugung kommen solltest, dass es den Holocaust nicht gegeben habe, ist das sehr wahrscheinlich.

Verschwörungstheorien machen zwar jedes Referat spannender, aber in diesem Fall solltest du, wenn du diese absurde Theorie erwähnst, sie auch im gleichen Atemzug widerlegen, um allen potentiellen intellektuellen Tieffliegern in deinem Zuhörerkreis gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen.

=> Tipp: Es gab in Deutschland zahlreiche Vernichtungslager und noch mehr Außenlager von diesen Vernichtungslagern. (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Konzentrationslager_des_Deutschen_Reichs)

Es wird auch eines in deiner Nähe gegeben haben. Such diesen Ort auf und belege deinen Besuch mit Fotos. Das macht dein Referat greifbarer und spannender als jede absurde Verschwörungstheorie.

LG

MCX

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Kommentar von neuerprimat
09.03.2016, 00:21

Und da gehen die Probleme schon los.

Weil eben nicht alle Lager auch hauptsächlich Vernichtungslager waren bestreiten viele der Leugner einfach, dass es diese Massentötungsvorrichtungen überhaupt gegeben habe und das die KZ-Toten mithin normale "Kriegsopfer" gewesen seien. Weil halt alle nüscht gehabt hätten. Man hätte ja Arbeiter gebraucht, also wieso töten. usw usw usw

Alles ein bisschen wie mit Bielefeld ... hat es ja auch nie gegeben ...
da sollte man wirklich gleich auch was über Verschwörungstheorie ins Referat einbauen ... das ist gut gegen geistigen Tiefflug!

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Der Holocaust ist kein Tabu. Darüber darf recherchiert und diskutiert werden. Das einzige, was verboten ist, ist ihn zu leugnen also zu behaupten, es habe ihn gar nicht gegeben.

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Ist ein Wiederspruch sowas wie die Wiedergänger-Version eines Witzes?

Natürlich darfst du das recherchieren.

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Solange du nicht den Holocaust leugnest ist alles Okay.

Informieren darfst du dich jederzeit über alles.

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Du darfst recherchieren und wirst dazu auch viele Quellen finden. Insbesondere kann ich dir den Film Shoah von Claude Lanzmann empfehlen, das sind ca. 9 Stunden dokumentarfilm, den gibt es vollständig In 4 oder 5 Teilen auf Youtube. Er befragt zeitzeugen, z.B. den Assistenten des Gouverneurs der für das Ghetto von Warschau zuständig war, einen KZ-Offizier von Ausschwitz (Franz Suchomel).

Du findest auch die Nürnberger Prozesse und den Eichmann-Prozess auf Youtube.

Du findest das Protokoll der Wannsee-Konferenz.

Du findest unter "casualties world war 2" auf Wikipaedia eine genau Aufstellung der Opferzahl und aus welchen Ländern sie kamen.

Du findest ein paar Dokumentarfilme von Götz Aly über die wirtschaftlichen Vorteile, die die Deutschen aus der Judenverfolgung und aus dem 2. Weltkrieg gezogen haben.

Recherchiere gut, du wirst wirklich viele Informationen und Dokumente finden, schon alleine auf Wiki und durch online-suche. Wenn du konkrete Fragen hast, poste sie hier, ich werde mich bemühen, dir Quellen zu besorgen.

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klar darfst es recherchieren .....  aber sowohl diese reichskristallnacht und die folgen als auch die KZ sind belegt.  die polizisten damals waren wirkliche schweine ---- und diejenigen die ihnen geholfen haben teils mit kopfgeld auch.  

grund der judenverfolgung aus sicht der partei dürfte nur gewesen sein um eine reiche bevölkerungsgruppe einteignen zu können um dann die nötigen geldmittel zu haben um den krieg zu starten

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Kommentar von neuerprimat
09.03.2016, 00:25

ach ... als wären jüdische Menschen damals tatsächlich im Schnitt reicher gewesen als die anderen. Das ist doch auch nur Propaganda gewesen. Ich mein ja nur, von wegen "reiche bevölkerungsgruppe".

Einen Bettler fragt man halt nicht nach seiner Religion.

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Ungereimtheiten und Wiedersprüche in Bezug auf den Holocaust gibt es sicher nicht.

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