taurus7654321 am 01.07.2009 um 0:07 Uhr
Hallo, ich war letztens auf der suche nach einen neurologen und habe glaube ich bei dreien schon am telefon die frage gehört bei welcher krankenkasse ich bin. ich glaube hätte ich gesagt, dass ich privat versichert bin hätte ich sofort einen termin bekommen, so muß ich jetzt 3 monate auf einen termin warten. ist die frage eigentlich überhaubt zulässig?

natürlich - es gibt ja Ärzte die ausschließlich Privatpatienten behandeln, und sogar welche die bestimmte KK ausschließen

Mein Dad hat auf diese Frage mal geantwortet: "Ich bin selbständig"
-> Er bekam sofort einen Termin
Als er dann da war, fragten sie ihn, wo er denn nun versichert sei.
Er meinte freiwillig versichert bei der AOK.
Praxis: "Aber sie sagten doch, sie seien Privat versichert?"
Er: "Nein, ich sagte nur ich bin selbständig."
Auf jeden Fall mussten sie ihn trotzdem dran nehmen.
Das war natürlich nicht die Antwort auf deine Frage, aber ich wollte die kleine Story trotzdem mal zum Besten geben.
Ein Arzt darf seine Termine so vergeben, wie er lustig ist (solange er die ärztliche Hilfe im Notfall nicht verweigert). Schön ist dieses Vorgehen natürlich nicht.
richtig die versuchen obwohl das eigentlich nicht zulässig ist...wegen dem gesundheitsfond und deren bugdet die patienten vorab zu selektieren kam ja mal ein beitrag glaub auf stern tv oder sowas
aber ich würde einen anderen aufsuchen
Aber natürlich ist dieses Vorgehen vollkommen zulässig, solange potentiell lebensbedrohliche Notfälle sofort behandelt werden. Darüber hinaus ist es wirtschaftlich absolut notwendig.

Für Privatpatienten haben die Ärzte andere Kapazitäten. Ich hege ein gewisses Verständnis wenn ich sehe, was die gesetzlichen Krankenkassen für die Patienten bezahlen.

Offiziell dürfen sie es nicht, aber es ist trotzdem gang und gäbe.
Natürlich darf ein Arzt das!

Fragen dürfen sie,leider.Sie werden 1000 Ausreden finden warum sie nach der Kasse gefragt haben...

Er darf,aber nicht aus den Gründen aus denen sie das Machen,nämlich,Selektion.