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darf der Amtsarzt per Ferndiagnose zur Therapie(Heroin) "zwingen"

Frage von LillithYve LillithYve

Etwas kompliziert aber so ungefähr:

Da eine langjährige Heroinabhänigkeit vorliegt,und jd.das dem AMt erzählen musste,sollte ein Amtsarztbefund erstellt werden.SOweit so gut. Nach ca.3 Monaten kam eine Einladung vom Amt,zur Auswertung(!!!!)des Arztbefundes...

Da steht drin das eine Arbeitsvermittlung erst nach einer Langzeitentwöhnung von mindestens(!!!) 4-6 Monaten möglich ist, das es KEINE andere Möglichkeit gäbe !!! Ich war nie dort,,habe nie auch nur ein Wort mit einem Amtsarzt o.ä. gesprochen, und er erwähnte nicht mal das dass Attest auf Aktenlage basiert !!!

Ich bin nicht von teilstationärer bzw.ambulanter Therape abgeneigt -aber ich habe gute Gründe warum eine Langzeit therapie FÜR MEINE PERSON nicht das richtige ist !!!

Ich war vor einigen Wochen freiwillig auf Entgiftung(Regeldauer 2 Wochen)-habe seitdem die längste Cleanphase die ich hatte-ich meine nicht vom KOnsum-sondern von dem Entzug den der Kopf machen muss!!!-und mir geht es immer noch blendend.....

Aber die Therapie,soll in einem Monat losgehen und ich habe soooo Horror!!!! Ich soll jetzt,wo es mir endlich wieder anfängt wirklich gut zugehen (neue Freunde aus anderem Umfeld,keine Depressionen,Elan zum aufstehen,kein Suchtdruck usw.) 6 Monate hier rausgerissen werden, eingesperrt werden (genau wie die letzten 8 Jahre mit meinem Ex....), und das mit Leuten die mir geben können was ich versuche los zu werden,um über das zusprechen ws ich aus meinem Leben streichen will??!!!

BITTE NUR ERNSTE HILFE !!!!!!!! VIELEN DANK !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Antworten (4)

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    Hilfreichste & RatgeberHelden Antwort
    Antwort von VirtualSelf VirtualSelf

    Du solltest umgehend mit einem Fachanwalt für Sozialrecht sprechen, denn das Jobcenter wird dir nicht ohne Weiteres eine bestimmte Therapie vorschreiben dürfen, die möglicherweise unter Berücksichtigung der individuelle Gegebenheiten sogar absolut kontraproduktiv ist.
    Zudem kann der Anwalt dir erklären, ob die Begründung für ein mutmaßliches Versagen von Jobcenterleistungen überhaupt die inhaltlichen Ansprüche hinsichtlich Klarheit und Nachvollziehbarkeit erfüllt, und dir ggf. bei Alternativen wie bspw. SGB XII-Leistungen helfen.

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    Antwort von Psylosoph Psylosoph

    Tut mir voll Leid fuer Dich! Doofe Situation! Kannste denen nicht vorschlagen Dich regelmaessigen UK-Kontrollen zu unterziehen? Therapeutisch macht so ne Einweisung wirklich wenig Sinn - denke diese koennte sogar eher kontraproduktiv sein und es sollte auch Aerzte geben, die dieses verstehen. Ansonsten ne formelle Diensaufsichtsbeschwerde bei der naechsthoeheren Instanz einleiten oder "einfach" den Beamten wechseln.

    ich denke, wenn man sich zuhause an etwas gewoehnen kann, kann man sich zuhause auch wieder am Besten an etwas abgewoehnen!

    Sich krankmachenden Therapien zu unterziehen und darunter zu leiden halte ich fuer wenig sinnvoll und auch wenn mir keine passende Moeglichkeit einfaellt, denke ich, dass es in der Situation doch eine geben muss.

    Ich würd´ erst ne Situationsanalyse und daraufhin ne Problemanalyse stellen. Danach dann die stoerenden Faktoren modifizieren bzw ausmerzen und dieses funktioniert wahrscheinlich wohl am Besten mit Mittel und Wege der Kommunikation.

    Mich wuerde interessieren mit welcher Begruendung sie Dich lieber "eingesperrt" haben wollen, obwohl es in freier Laufbahn (wo man sich hinterher eh wieder aufhalten wird) doch viel sinnvoller und angebrachter waere. ^^

    Kommentar von LillithYve LillithYve

    nein so war es nicht gemeint -ich glaube nicht das ich einem dort was aufzwingen. ich mente das ich besser damit fahre von allem abstand zu halten,als mich ständig damit auseinander zusetzen,und ich denke da sind mehrer leute, weil sie §30,31(Therapie statt Haft etc.) haben,hin müssen.und ich habe talent dazu mich mit solchen leuten zu verstehen,und das sind die die neue potentielle dealer werden können für mich. Ich sollte viell.dazu sagen ich bin in münchen drauf gekommen,und habe dort die letzten jahre verbracht,bin jetzt aber eben wegen dem heroin zu meinen eltern zurück auf's land-600km-weit weg gezogen. @ Psylosoph Ich kann Vermittlerin nicht wechsaeln wohne wie gesagt auf'm land,also kleines jobcenter.,da ich als härtefall u25 gelte gibt es nur eine vermittlerin.....

    @virtualself wegen der arbeit-ich bin gelernte hotelfachfrau+auslandsarbeit+führungstage+mehrjährige erfahrung. wohne jetzt in einer gegend,in der tourismus GAR NICHT vorhanden ist, da hatte ich interessehalber wg.2 ausbildung angefragt..tja jetzt heißt es,kriege ich aber nur mit Therapie.

    Man hört mir gar nicht zu-egal wo!!!! keiner nimmt mich ernst,die andren wissen immer besser was für mich gut sein soll im leben,aber ICH wurde NICHT EINMAL gefragt was ich fühle!!!!

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    Antwort von Smile1122 Smile1122

    Die vom Jobcenter haben ja ne Meise.

    Ich würde dir raten, dich vom Anwalt beraten zu lassen. Kostet ja nur 10 €.

    Ich kenne jemanden, der im Methadonprogramm ist, regelmäßig einen 1 € Job wahrgenommen hat und anschließend fest übernommen wurde.

    Bist du in Substitution, das wäre doch ne Maßnahme erstmal.

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    Antwort von MottiKarotti37 MottiKarotti37

    SPITZE das Du das schon geschafft hast...

    Aber bedenke... Du hast nichtnur nen leichten Husten... deshlab solltest Du Dir überlegen was sind die kurzen 6 Monate im VERGELICH ZUM REST DEINES CLEANEN LEBENS???

    Die Leute dort sind geschult und werden Dir sicher keine Heroin aufzwingen, woher hast Du denn solch einen Gedanken?

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