Lillian1105 am 11.08.2009 um 17:23 Uhr
Hallo,
ich habe mal eine Frage, also meine Freundin hat Post bekommen vom Arbeitsamt einen Vermitlungsvorschlag bezüglich einer Ausbildung als Fachlageristn, die Sache ist die sie hat eine kleine Tochter(11/2) iund ist selbst st Leberkrank dazu hat sie eine starke Matheschwäche(Attest nachweislich)und sie möchte diese Ausbildung auf keinen Fall machen weil diese unter anderm auch gute 40 Km von ihrer Wohnstätte entfernt ist und sie auch alleinerziehend ist abgesehen davon ist das einfach kein Job für sie. Jetzt muss sie am Freitag gezwungener Maßen den Vertrag unterschreiben weil das Amt sonst ihr Geld streicht kann sie da noch irgendwie anders rauskommen gibt es Gesetze oder irgendetwas??

nein, da habt ihr keine chance. alternativ, drei monate sperre. zumutbarkeitsgrenze liegt bei 50km. natürlich kommt es immer noch auf die kulanz des sachbearbeiters an
Dafür gibt es Anwälte und Beratungsstellen. Vielleicht sollte sie einen Antrag auf Sozialhilfe (nicht Hartz IV) stellen, wenn sie wegen Kind und Krankheit nicht arbeitsfähig ist.
Irgendwann wird deine Freundin dankbar sein, dass sie eine Ausbildung hat und dass jemand dafür gesorgt hat, dass sie diese machen konnte.

Irgendwo anders arbeiten - dann braucht sie kein Geld vom Amt und alles wird gut.

Hat sie denn dem Arbeitsamt die Situation dargelegt?
Aber - im Prinzip ist alles kein Hindernis - ein Kindergartenplatz/Grosseltern/Tagesmutter vorausgesetzt. Auch die Matheschwäche ist kein grosses Hindernis.
Schlimmstenfalls würde ich das so machen (auchtung ungewöhnlich): Wenn ich für die Zeit niemanden finde, der auf das Kind aufpasst, dann würde ich es einfach mitnehmen - so sieht der Ausbildungsbetrieb, das etwas verlangt wird, was wohl etwas schwierig ist. Und wenn das Kind krank ist, dann muss Mama eben zuhause bleiben, dazu hat sie das Recht - auch in der Ausbildung.
UND - auch bei der Ausbiildung gibt es eine Probezeit - wenn der Ausbildungsbetrieb merkt, das der Beruf nichts für den Auszubildenden ist, dann wird der schon von alleine das Ausbildungsverhältnis kündigen.
Ich würde das ganze erst einmal auf mich zukommen lassen - vielleicht macht der Beruf ja doch keine Schwierigkeiten sondern Spass...

nun ja da schauts schlecht aus, aber lass sie den vertrag doch unterschreiben, wenn sie den job wirklich nicht will, dann zu spät kommen, krank sein, dann wird ie die probezeit nicht überleben somit keine sperre :-)da nicht geeignet, besser noch das kind ist krank als sie , für kinder hat man anspruch daheim bleiben zu können, wenn diese krank sind, denke der arbeitgeber hat da keine lust drauf
Sorry, das hat sie aber doch alles vorher gewusst oder etwa nicht? Warum hat sie sich dann für einen Ausbildungsplatz bei der Arbeitsagentur angemeldet, wenn sie den doch nicht antreten will.
Deutschland ist wirklich das einzige Land wo Menschen für keine Leistung auch noch viel Geld vom Steuerzahler bekommen :( Das beflügelt mal wieder die Diskussion um "faule" Arbeitslose.
Wenn deine Freundin arbeitssuchend gemeldet ist, heißt das für die AA: Sie will und kann arbeiten, und zwar Vollzeit und auch einige Kilometer entfernt! Als Lageristin allerdings muss die Bestände zählen können, das klingt mit einer Matheschwäche gerade nicht gut. Das war ja nur ein Vermittlungsvorschlag, warum redet sie nicht heute mit ihrer Beraterin? Das hätte sie längst tun sollen! Mein Tipp: Sie braucht eine Ausbildung, und sie muss ihren Hintern hoch kriegen! Eine Ausbildung als Kindergärtnerin oder Altenpflegerin wäre vielleicht passender!
Und das ist gut so