Frage von Lilian060186, 36

Darf Buchführung auch in italenisch abgefasst werden?

Laut den GoBs muss Buchführung ja in einer lebenden Sprache geschrieben werden und ein sachverständiger Dritter muss sie auch verstehen können. Da die meisten Menschen vermutlich kein Italienisch können würde das ja heißen, das man Buchführung nicht auf Italienisch führen darf oder ?Oder heißt sachverständiger Dritter ein Dolmetscher?

Antwort
von wfwbinder, 12

Nach § 146 AO mus die Buchführung in einer lebenden Sprache erfolgen.

Das Finanzamt hat das Recht auf eine Übersetzung, wenn sie es anfordern.

Italienisch wird in deutschland selten sein, aber schon eine ganze Reihe von Unternehmen, z. B. die mit britischen, oder US Mutterkonzernen, machen die Buchhaltung auf englisch.

Antwort
von priesterlein, 22

Ein Übersetzer ist in der Regel kein Sachverständiger für Buchführung, aber in Italien ist italienisch bestimmt üblich, die dürfen das. Was für eine Amtssprache herrscht dort, wo du bist und Bücher halten willst?

Antwort
von berlina76, 17

Du mußt davon ausgehen, das Irgendwann das Finanzamt auchmal deine Bücher sehen will. Ausserdem will auch der Steuerberater verstehen was da steht.

Amtssprache in Deutschland ist Deutsch. Meiner Meinung nach muß dann auch die Buchführung in Deutsch sein. 

Kommentar von wfwbinder ,

Wo steht das?

§ 146 Abs. 3 AO (Abgabenordnung)

Die Buchungen und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen sind in einer lebenden Sprache vorzunehmen. Wird eine andere als die deutsche Sprache verwendet, so kann die Finanzbehörde Übersetzungen verlangen.

Antwort
von SiViHa72, 14

Gemeinhin ist die BuFü in der Sprache, die da, wo die Firma sitzt, üblich ist. > amstsprache.

Hast Du eine z.B. deutsche Firma, machst BuFü in Kisuaheli.. wird sich ein Prüfer durchaus wundern und sehr genau hinschauen.


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