Darf Arbeitgeber für Arbeitnehmer die Kündigung schreiben, wenn Arbeitnehmer nicht schreiben kann?

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5 Antworten

In Deutschland ist die Amts-Sprache "Deutsch". Darum dürfen auch alle Anweisungen nur in Deutsch erfolgen. Das Problem liegt nur einseitig bei dem fremdsprachlichen oder lesebehinderten Arbeitnehmer. 

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1. Ja, darf er

2. Auch wenn "auf eigenen Wunsch" der Wahrheit entspricht, kann sich das negativ für den Arbeitnehmer auswirken ->Sperre bei Sozialleistungen

3. Es wäre nur rechtswidrig, wenn der Arbeitgeber ihm nicht sagt was drin steht, also nicht im Interesse des Arbeitnehmers handelt. Und natürlich wenn er ihn unter Druck setzt die Kündigung zu unterschreiben. Am besten wäre, der Arbeitgeber schreibt die Kündigung gibt sie dem Arbeitnehmer mit, damit er sich mit jemanden unabhängigen darüber unterhalten kann ob alles zu seiner Zufriedenheit ist.

4. Wenn er im Interesse des Arbeitnehmers gehandelt hat nicht, besser wäre aber die Kündigung schreibt jemand unabhängiges für den Arbeitnehmer.

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Kommentar von schreibmaus
18.11.2016, 23:30

danke dir für deine Antwort. Hab so manches jetzt an antworten bekommen und bin zu dem entschluss gekommen das der arbeitgeber ihm auf eigenen wunsch die kündigung schreibt. bei unterzeichnung man immer zu zweit sein muss...wegen unter druck setzten usw...da die meisten wenig kontakt zujemanden habe der deutsch kann...ist es für die leute besser wenn es der arbeitgeber macht...briefform schreiben...ist halt ein deutsches gesetz das die kündigung in schriftform erfolgen muss....aber was ist wenn die kündigung in rumänisch geschrieben wurde? hat die dann auch vor gericht bestand?

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Jeder darf einen Vertrag für eine andere Person aufsetzen und jeder ist dafür selbst verantwortlich was er unterschreibt. Was ist denn das für ein Argument zu sagen, ich war der Sprache nicht mächtig und ich habe einfach mal unterschrieben.

Anders ist es nur, wenn er zu der Unterschrift gezwungen wurde/unter Druck gesetzt wurde. Da würde dann wohl ein Richter auf der Arbeitnehmerseite sein.

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Kommentar von schreibmaus
18.11.2016, 23:14

Danke für die kurze Antwort. Also sollte man sowas dem Arbeitnehmer vorlegen aber man sollte dabei zu Zweit sein...also Chef und Personalsachbearbeitern....damit die Argumentation ausgeschlossen ist ( ich wurde zur unterschrift gezwungen bzw. unter druck gesetzt)

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Warum nicht. Der Arbeitgeber hat doch nichts unrechtes getan. 

Ich sehe das eher als Hilfestellung, warum sollte da jemand Klagen können.

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Kommentar von schreibmaus
18.11.2016, 23:18

Hi, man weis nie wie Sozialämter ticken. Arbeitgeber will ja niemanden diskriminieren und ist auch nicht ausländerfeindlich. Aber Rumäne muss kündigung beim Jobcenter ja vorlegen wenn er gelder haben will.

Da kommt schnell mal die Antwort rüber, na dann erheben sie mal klage ein.

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Das hat nichts mit AG/AN zu tun. 

Der AG setzt die Kündigung, bestehend aus einem Satz, auf und gibt sie dem AN. Dieser kann bei seinen Kollegen oder wem auch immer nachfragen ob das Ganze auch richtig ist. Und dann unterschreiben und die Kü abgeben.

Falls Anspruch auf ALG besteht würde eine Sperre verhängt.

Klagemöglichkeit sehe ich nicht. Der AN hat selbst die Kündigung eingereicht. Wer sollte hier wen verklagen können?

Einer von den beschäftigten Kollegen ist doch sicherlich in der Lage das Ganze dolmetschend zu begleiten.Oder auch selbst die Kündigung zu schreiben.

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