Frage von 1988Ritter, 1.126

Dalai-Lama: »Deutschland kann kein arabisches Land werden«

In diversen Medien, von der "Welt" bis hin zum "Spiegel", wird der Dalai-Lama damit zitiert, dass er die Meinung vertritt, Deutschland habe schon jetzt zu viele Flüchtlinge.

Weiterhin warnt der Dalai-Lama in diesen Interviews davor, dass sich ein Staat durch zuviele Einwanderer selbst auflösen kann. Hierzu verweist er auf das Beispiel Tibet.

Wie sind die Aussagen zu werten ?

Wie seht ihr das ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eleteroj, 606
Der Dalai-Lama hat recht

es sei dem Dalai Lama gedankt für dieses ungewöhnlich deutliche Statement. Er ist ja nicht nur eine in der gesamten buddhistischen Welt hochangesehene spirituelle, sondern auch eine erfahrene politische Persönlichkeit.

Und wenn er den evidenten Bevölkerungsaustausch in Westeuropa, speziell Deutschland anspricht, dann spricht er aus tiefer, jahrzehntelanger leidvoller Erfahrung mit der Migrationswaffe der Chinesen, durch welche die Tibeter zur Minderheit im eigenen Land gemacht und ihrer kulturellen Identität beraubt worden waren.

Schlimm genug, dass wir solche 'Binsenwahrheiten' in unserem Land kaum noch öffentlich auszusprechen wagen, ohne 'moralisch hingerichtet' zu werden:

"Erstmals hat sich der Dalai Lama mit ungewöhnlich deutlichen Worten zu
Merkels Flüchtlingspolitik geäußert. Demnach hält er eine Begrenzung der
Flüchtlingsströme für absolut notwendig. „Deutschland kann kein
arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland“, sagte er gegenüberder „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Aus moralischer Sicht sei es für ihn vertretbar, Flüchtlinge nur vorübergehend aufzunehmen. „Die Zahl
der Flüchtlinge in Deutschland ist zu hoch. Das Ziel sollte sein, dass
sie wieder zurückkehren und beim Wiederaufbau ihrer eigenen Länder
mithelfen“, sagte der buddhistische Mönch.

Kommentar von Apfelkind86 ,

es sei dem Dalai Lama gedankt für dieses ungewöhnlich deutliche Statement. Er ist ja nicht nur eine in der gesamten buddhistischen Welt hochangesehene spirituelle, sondern auch eine erfahrene politische Persönlichkeit.

Ich frage mich ja, was dir zum Dalai Lama so eingefallen wäre, wenn er nicht deine Ansichten vertreten hätte. Wer für euch ist, wird in den Himmel gelobt, wer euch widerspricht, ist ein ahnungsloser oder gekaufter Idiot. Der Papst zum Beispiel befürwortet die deutsche Flüchtlingspolitik.

Kommentar von eleteroj ,

was mir zum Dalai Lama einfallen würde? Stell doch einfach mal eine Frage, die ich dir dann als praktizierende Buddhistin gern beantworte, sofern es sich um eine Sach-Frage und nicht bloss um ne Polemik in Fragepapier handelt.

Kommentar von Nunuhueper ,

Hier widerspricht keiner und nennt den Papst einen ahnungslosen und gekauften Idioten, weil er die deutsche Flüchtlingspolitik befürwortet!

Kommentar von eleteroj ,

ach ja richtig, der Papst. Der die Westeuropäer bittet, nicht ständig die Vermummung der moslemischen Frau zu bekritteln: soll doch jede Muselmännin sich soviele Burkas überziehen wie sie mag. What a pope, indeed, hier zB beim Küssen der Hände David Rockefellers:

http://galaxiengesundheitsrat.de/forum/topics/der-papst-franziskus-k-t-die-hand-...

Kommentar von FelixLingelbach ,

Die bösen Chinesen. Bauen die doch einfach Straßen im schönen Tibet und noch schlimmer: Schulen und Krankenhäuser! Eine Frechheit. Die zwingen sogar Kinder dazu, in die Schule zu gehen. Und dann die Leibeigenschaft, ein schönes altes Gesellschaftsmodell. Haben die Chinesen Respekt für diese kulturelle Höchstleistung? Kein bisschen. Verbieten und kaputt machen, das ist alles, was die drauf haben.

Das Lama, dieser Schwätzer vor dem Herrn, hat hier aber ausnahmsweise mal recht.

Kommentar von Rosenblad ,

Zur politischen Orientierung Ihrer schmalen Sichtweise auf die komplexen Zusammenhänge einer solchen gesellschaftlichen, sozialen, politischen, religiösen und ethnischen Dimension vielleicht einmal etwas mehr wissensgestützten Erkenntnisgewinn:

Thomas Heberer „Peking erlässt die „Verwaltungsmethode zur Reinkarnation eines Lebenden Buddhas im tibetischen Buddhismus. Analyse vor dem allgemeinen Hintergrund der Tibet-Frage“ In: Zeitschrift für Chinesisches Recht, Heft 1/2008

Sabine Dabringhaus „Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert“ (München, Beck Verlag, 2009)

Stephan Haas „Die Tibetfrage - eine Analyse der Gründe und der Rechtmäßigkeit des chinesischen Einmarsches in Tibet 1950/51“ (Münster, LIT Verlag, 1997)

Kommentar von FelixLingelbach ,

Und was sagen die so? Lass uns doch nicht im Unklaren! Irgendetwas scheinst du ja zu wissen.

Antwort
von grossbaer, 302
Der Dalai-Lama hat recht

Der Dalai-Lama hat vollkommen recht mit dem was er gesagt hat. Auch das die Flüchtlinge nach Beendigung des Krieges zurückkehren und ihr Land wieder aufbauen sollten. Helfen ist gut und wichtig, aber alles hat seine Grenzen und jeder hat seine Heimat. Die Auflösung hat ja schon begonnen, weil wir Deutschen meinen es allen und jedem Recht machen zu wollen. Wir haben als Nation und als Kultur überhaupt kein Profil und keine Kanten mehr. Wir werden immer glatter und stromlinienförmiger.

Antwort
von ceevee, 620
Der Dalai-Lama hat bedingt recht

Wenn wir in das Gesicht jedes einzelnen Flüchtlings schauen, besonders bei den Kindern und Frauen, spüren wir ihr Leid. Ein Mensch, dem es etwas besser geht, hat die Verantwortung, ihnen zu helfen. Andererseits sind es mittlerweile zu viele. Europa, zum Beispiel Deutschland, kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland. (lacht) Es sind so viele, dass es in der Praxis schwierig ist. Auch moralisch gesehen finde ich, dass diese Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden sollten. Das Ziel sollte sein, dass sie zurückkehren und beim Wiederaufbau ihrer eigenen Länder mithelfen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/interview-tenzin-gyatso-der-letzte-dalai-lama...

Hat das eigentlich einen bestimmten Grund, warum du das Interview nicht in der Frage verlinkst und seine Aussage mit einem einzigen Satz aus dem Kontext reißt?

Die Aussagen des Dalai Lamas halte ich im Kern für richtig, aber ein bisschen zu kurz gedacht. Deutschland bleibt auch Deutschland. Dafür, dass wir irgendwann islamisch werden, dafür gibt es hier einfach zu wenige Muslime, auch wenn die Rattenfänger von AfD, Pegida und co. das anders interpretieren. Die Flüchtlinge aus dem Kriegsgebieten brauchen Hilfe, die sollten wir ihnen auch nicht verwehren. Es kamen dieses Jahr deutlich weniger Flüchtlinge als letztes Jahr, also wird auch an Maßnahmen zur Problemlösung recht erfolgreich gearbeitet. Dass mit dem Wiederaufbau ist grundsätzlich richtig, allerdings ist noch nicht absehbar, dass der Krieg in näherer Zukunft beendet ist und auch dann dauert der Wiederaufbau noch Jahre und Jahrzehnte. Vor ein paar Wochen habe ich Bilder gesehen, nach denen es in Afghanistan in den 60ern deutlich schöner aussah als heute.

http://www.welt.de/vermischtes/article151209393/Im-Sommerkleid-durch-Afghanistan...

Kommentar von 1988Ritter ,

Ich lese relativ viel, die faz habe ich Heute allerdings noch nicht gelesen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Schon heute leben in Deutschland 6,5 Millionen Muslime (Bassam Tibi) . Das ist die 8-fache Zahl seit ihrer Einwanderung in den 60-er Jahren.

Gerne kannst Du Dir mal ausrechnen, wie sich diese Anzahl  in 30-40 Jahren multpliziert haben wird. Den Familiennachzug  der jetzt ca.  2 Millionen Asylbewerber nicht vergessen!

Kommentar von DreiGegengifts ,

Es sind 4 Mio. Das sind wiederum rund 5%.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76744/umfrage/anzahl-der-muslime-i...

Gerne kannst Du Dir mal ausrechnen, wie sich diese Anzahl  in 30-40 Jahren multpliziert haben wird.

Multipliziert eher gar nicht. Der Anteil an Religion geht in Deutschland stetig zurück. Auch unter den arabischstämmigen Deutschen. Solltest du doch wissen, als begnadeter Christ Nunuhueper :-)

Mir scheint die Frage nach der Anzahl an Muslimen in Deutschland   ziemlich unbedeutend. Ich hätte auch nichts gegen mehr Muslimen. Die beißen nicht.

Kommentar von Nunuhueper ,

Glaub keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. 

Doch die Multiplikation der Anzahl von Muslimen seit ihrer Ankunft ca.1961  ist real.

Die Zahlen stimmen  meist nicht, denn der Mikrozensus erfasste die Religionszugehörigkeit erst ab 2005. Die islamischen Vereine kennen auch keine exakten Zahlen.

Dass sich auch Muslime vom Islam abwenden, habe ich als "begnadete Christin"  noch nirgends gehört.

Wäre mir auch egal, wenn dadurch nur die Zahl der Atheisten steigen würde.

Unbedeutend ist auch für mich Deine Meinung über Muslime. Sie kommen sowieso, ohne Dich nach der Meinung zu fragen.

Kommentar von Etter ,

Trau keinem Menschen der seine Fakten nicht verlässlich belegen kann bzw. will.

In dem Sinne: youtube.com/watch?v=vS4DNnp8ZhM

;)

Kommentar von DreiGegengifts ,

Glaub keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. 

Aha man soll also keinen Studien glauben - aber du haust mal einen Wert in die Mitte, der höher liegt als alle anderen. Hast du selbst nachgezählt? :-) Es gibt ja zahllose Schätzungen und Zählungen. Und keine davon kommt über 6 Mio.

Ich glaube alleine die beiden großen christlichen Kirchen haben 50 Mio. in Deutschland. Trotz dieser hohen Zahl sehe ich kein Problem. Sicher sind Religionsanhänger meist etwas bildungsferner und konservativer aber ich denke das verkraftet Deutschland. Gibt ja auch genug andere! :-)

Kommentar von Laurent4life ,

"Unbedeutend ist auch für mich Deine Meinung über Muslime. Sie kommen sowieso, ohne Dich nach der Meinung zu fragen." Du tust so als würden alle Muslime nach Deutschland wollen. Warst du schonmal in einem Muslimischen Land? Mein Vater ist Moslem und meine Mutter Katholisch (Deutsche) und mein Vater ist der einzige aus meiner Familie in Marokko der im Ausland lebt. Meine marokkanische Familie lebt glücklich dort wo sie sind und sie sind nicht die einzigen lol. Ich bin Atheist und um ehrlich zu sein, hat Religion meiner Meinung nach mehr Nachteile gebracht als Vorteile, aber die Menschen dort. Wollen keine Leute Steinigen, es werden keine Frauen gezwungen Kopftuch zu tragen oder sie werden gesteinigt. Jedenfalls nicht in Marokko, ausser in den Dörfern der Sahara, aber die haben noch nie eine Stadt gesehen. Was ich sagen will ist, ich merke wie sehr du mit dieser Aussage, die Muslimen eigentlich nicht ausstehen kannst. Und das ist auch ok. Aber rede nicht über Menschen in eine allgemeine Art, als wären sie Parasiten, die nach Deutschland wollen, denn dann nennst du damit alle Muslime der Welt und das geht doch nicht.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Was willst du uns mit deinem Afghanistan-Beispiel sagen?

Es stimmt aber, auch ich wäre sehr gern mal nach Kabul gefahren noch Anfang der 70er. Es war ein beliebtes Hippie-Reiseziel. Selbst allein reisende Mädchen mussten dort vor nichts Angst haben, außer vor sich selbst. Ziemlich frei waren dort harte Drogen verfügbar.

Nun, dieses Afghanistan kann es nie wieder geben, denn die Bevölkerung hat sich seit dem fast vervierfacht, 1960 8,8 Mio, 2015 32 Mio, Tendenz ungebrochen steigend. Es ist das Land mit der höchsten Geburtenrate außerhalb Afrikas. Jedes Jahr kommen dort hunderttausende Jungen in das Alter, indem sie erkennen, dass sie keine Chance auf eine Existenz und damit auf Heirat (und damit auch auf Sex) haben. Nun, es gibt Alternativen...

Kommentar von Nunuhueper ,

Das Beispiel Afghanistan zeigt, wie sich ein L and verändert.

Kommentar von ceevee ,

Das Beispiel "Afghanistan" soll vor allem auch zeigen, dass man ein Land nicht mal eben von gleich auf jetzt neu aufbaut. Denn neben der hohen Geburtenrate gibt's dort auch seit 1978 massive Konflikte, die sicherlich auch ihren Teil zur Lage dort beitragen. Zumal die Konflikte dort nicht zu 100% beendet sind, es wird hier und da immer noch Schwelbrände geben. In Syrien wird's nicht anders aussehen.

Gerne kannst Du Dir mal ausrechnen, wie sich diese Anzahl  in 30-40 Jahren multpliziert haben wird. Den Familiennachzug  der jetzt ca.  2 Millionen Asylbewerber nicht vergessen!

http://www.citizentimes.eu/2011/02/01/muslimische-bevoelkerungsentwicklung-1990-...

So 7.1% im Jahre 2030. Schlag von mir aus wegen der Flüchtlingskrise noch 1-2% rauf. Einfach linear interpolieren funktioniert nicht, du musst noch ein paar mehr Faktoren in deiner Berechnung einbeziehen.

Und mal Hand aufs Herz: habt ihr euch vor 5 Jahren auch schon so massiv über die Muslime beschwert, oder gibt's diese Meinung erst seit kurzem?

Kommentar von FelixLingelbach ,

Ist vielleicht nicht so gut gewählt, '5 Jahre':

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_schafft_sich_ab

Kommentar von Nunuhueper ,

Die 7,1 Prozent im Jahr 2030 kann nie stimmen!

Bereits 2012  schätzte die Deutsche Islamkonferenz die Anzahl der Muslime an der Gesamtbevölkerung in Deutschland bei etwa 7 %, was ungefähr 5,6 Millionen Menschen wären ( laut Wiki).Diese Zahl hat sich seit der muslimischen Zuwanderung der 60-er  Jahre etwa verachtfacht, der Mikrozensus schätzte aber ihre Anzahl auch nur grob ein.

Heute, 2016, geht man schon von einer Zahl von 6,5 Millionen in D. lebender Muslime aus . Die Hochrechnung sollte, wie in Frankreich nach 30 Jahren, das 8 bis10-fache, also über 50 Millionen ergeben.

Das wäre weit mehr als die Hälfte der heutigen Einwohnerzahl.


Aus dem Link:

Seit 1990 soll sich in Frankreich kontinuierlich die Anzahl der Muslime bis 2020 verzehnfacht haben, von 568 000 auf 5 818 000.

In Deutschland lebten dagegen 1990 bereits 2 506 000, im Jahr 2020 sollen es aber nur 4 878 000 sein.

Diese Unlogik, warum sich in F. die Muslime so vermehren, in D. aber nicht, wird in dieser Statistik nicht erklärt.


Kommentar von carglassXD ,

https://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Deutschland

Hier ein Link zur Schätzung für die Anzahl der Muslime in Deutschland. Man muss dazu sagen, dass man die Anzahl nicht genau bestimmen kann, da es keine einheitliche Erfassung wie bei Christen gibt.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Bei den Franzosen sind die Zahlen noch unsicherer, da dort die Einbürgerung schneller vonstatten geht.

Doch man kann sie auch direkt fragen:

http://christophevieren.fr/2015-01-le-fantasme-de-l-islamisation-de-la-france

Dann vermehren sie sich nicht. Eine Gruppe vermehrt sich, und das sind die Gottlosen, und die bedient sich bei den Musulmans. 

Ces chiffres de l’INED-INSEE sont confirmés par l’enquête IFOP/La Croix qui atteste que 26% des descendants d’une famille musulmane se déclarent non musulmans (22%), d’une autre religion (1%) ou sans religion (3%)

So kann man es doch auch sehen: Die Muslime machen einen Heißen, weil sie merken, dass ihnen die Felle wegschwimmen. 

Antwort
von versus00, 132
Der Dalai-Lama hat recht

Schade, dass der Dalai Lama in diesem Fall keinen Einfluss nehmen kann. Im Gesamtkontext gesehen steckt da sehr viel Wahrheit drin. Sehr differenzierende Aussagen, wie sie hierzulande offenbar links und rechts kaum möglich sind. Hier wird der Anachronismus gepflegt; es beharken sich beharrlich linke und rechte Ideologen und beide Seiten scheinen die Situation nicht im Ansatz erfassen zu können.

Antwort
von HansH41, 386
Der Dalai-Lama hat recht

Das Problem mit unseren Einwanderern ist, dass sie merkwürdigerweise versuchen, unser Land in ihrem Sinne umzukrempeln. Merkwürdigerweise, weil sie aus islamisch geprägten Ländern geflohen sind, weil ihnen die Zustände dort nicht gefallen haben, aber hier wollen sie islamisch leben.

Und sie wollen es mit einer erschreckenden Aggressivität durchsetzen. Bis hinauf zum Europäischen Gerichtshof wird geklagt, um Kopftücher durchzusetzen, obwohl genügend Experten die Kopftuchpflicht verneinen.

Der Dalai Lama ist selbst Flüchtling, da China sein Land besetzt hat. Und er respektiert die Integrität der Länder, in denen er sich aufhält. Darum fällt ihm auf, das unsere Einwanderer das nicht machen. Insofern hat er recht.


Kommentar von DonkeyDerby ,

Und sie wollen es mit einer erschreckenden Aggressivität durchsetzen.

Bis hinauf zum Europäischen Gerichtshof wird geklagt, um Kopftücher
durchzusetzen, obwohl genügend Experten die Kopftuchpflicht verneinen.

Das klingt, als wäre geklagt worden, um das Kopftuch verpflichtend durchzusetzen...

In Wirklichkeit ging es nur um das Recht auf eine Kopfbedeckung nach Wahl. Ein Kopftuchverbot ist genauso sinnlos wie ein Zylinderverbot oder ein Perückenverbot.

Und mir ist persönlich noch kein Muslim begegnet, der Deutschland umkrempeln will. Dir?

Kommentar von Lightking ,




Ein Kopftuchverbot ist genauso sinnlos wie ein Zylinderverbot oder ein Perückenverbot.

Ein Kopftuchverbot ist sinnvoll, da es ein Gegenstand ist, der zeigt das die Frauen im Islam unterdrückt sind. Keine christliche Frau trägt ein Kopftuch oder keine buddhistische Frau.

Und nur weil dir kein Muslim begegnet ist der Deutschland umkrempeln will, heißt es nicht das es keine gibt. 

Kommentar von DonkeyDerby ,

Keine christliche Frau trägt ein Kopftuch oder keine buddhistische Frau.

Mit buddhistischen Frauen kenne ich mich nicht aus. Aber sowohl meine Oma als auch meine Mutter (evangelisch getauft) trugen Kopftücher. Die englische Queen wurde sogar schon im Kopftuch gesehen. Insofern ist die Aussage, dass keine christliche Frau ein Kopftuch trägt, nachweislich falsch.

Nach Deiner Logik müsste auch das Perückentragen verboten werden, da der Scheitel (Perücke), das Tichel (Kopftuch) oder der Hut von religiösen Frauen im Judentum getragen werden. Die religiösen jüdischen Männer tragen Hut oder Kippa (oder beides).

Auch das Habit katholischer Nonnen hat religiöse Gründe und kann gleichfalls als Unterdrückungssymbol interpretiert werden.



Und nur weil dir kein Muslim begegnet ist der Deutschland umkrempeln will, heißt es nicht das es keine gibt."

Richtig. Persönlich kenne ich allerdings mehr Deutsche, die Deutschland umkrempeln wollen.

Antwort
von Nunuhueper, 445
Der Dalai-Lama hat recht

Massive Völkerwanderungen haben schon immer althergebrachte Kulturen mit ihren Staatsformen zerstört

Das West-Römische Reich ging so zugrunde.
Ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, angebliche Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche, Bürgerkriege) oder der Druck durch äußere Angreifer (Germanen, Hunnen, Perser) für die Entwicklung verantwortlich zu machen sind, darüber streiten sich bis heute die Historiker.

Migration durch erzwungene Umsiedlung ganzer Ethnien, wie sie zum Beispiel in Indonesien durch die Transmigrasi-Politik erfolgte, brachte nur Konflikte zwischen den Umgesiedelten und Alteingesessenen.


Antwort
von imehl47, 169
Der Dalai-Lama hat recht

Natürlich hat er recht; das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand.

Ich hoffe nur, dass ihm gewisse Leute dafür nicht auch noch eine Torte (Fladenbrot) ins Gesicht werfen werden.

Antwort
von FancyDiamond, 133
Der Dalai-Lama hat recht

Damit bestätigt er wieder wie weise und weitsichtig er doch ist!

Antwort
von Panazee, 182
Der Dalai-Lama hat bedingt recht

Als Beispiel Tibet anzuführen halte ich für etwas unglücklich. Wir wurden ja nicht von Syrien besetzt. Die Situation in Tibet ist eine ganz andere.

Ich stimme aber der Meinung des Dalai-Lama (die sich im kompletten Interview findet) zu, dass wir verpflichtet sind den Flüchtlingen zu helfen bis in ihren Herkunftsländern wieder Frieden herrscht. Sobald das dort erreicht ist, sollten sie aber wieder zurück kehren. Asyl ist kein Dauerzustand.

Kommentar von Dahika ,

wenn im Irak und in Syrien dauerhafter Frieden herrschen würde, würden sicherlich sehr, sehr viele Flüchtlinge von dort gerne zurückgehen. Denn das ist ihre Heimat.

Antwort
von FragaAntworta, 420
Der Dalai-Lama hat bedingt recht

Durchaus eine bedenkenswerte Position.

Antwort
von Bambi201264, 162
Der Dalai-Lama hat recht

Herr Gyatsu ist ein weiser Mann, Buddhist, Friedensbewahrer und sehr erfahren sowohl politisch als auch real.

Ich finde es beschämend, dass seine durchaus verständlichen Aussagen hier mal wieder instrumentalisiert werden.

Die "Flüchtlingskrise in Europa" ist mittlerweile (schon seit einiger Zeit) ein weltbewegendes Thema.

Auch wir Deutschen brauchten damals (1. WK) eine Zuflucht, viele sind in USA geblieben, aber einige kamen auch zurück.

Was Herr H. und seine Schergen dann 30 Jahre später angerichtet haben (Exodus der Juden und somit der "Intelligenzija" aus Deutschland), war noch viel schlimmer. Die kamen fast nie zurück.

Wir sollten jetzt, mehr als ein halbes Jahr nach Beginn der Flüchtlingskrise und im fünften Kriegsjahr in Syrien, endlich mal vernünftige Zukunftspläne erarbeiten statt zu polemisieren.

Antwort
von voayager, 389
Der Dalai-Lama liegt falsch

Der Vergleich mit Tibet ist völlig absurd, schließlich ist das ein Teil Chinas, einem Volk, dass 1,3 Mrd. Menschen hat, hingegen Tibet eine verschwindend geringe Anzahl an Tibetern. Dieser Dalai Dingsbums, bekannt für seine Kalender-Weisheiten sollte mal kleinere Buchstaben machen und zudem nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wasd heißt hier D. kann kein a. Land werden, so als wenn dies bevorstünde - wie abwegig.


Kommentar von HansH41 ,

"schließlich ist das ein Teil Chinas"

Dass Tibet ein Teil Chinas ist, das sehen die Tibeter völlig anders.

Kommentar von voayager ,

Das ändert indes so garnichts an dem ganz realen Tatbestand, dass Tibet eine Teil Chinas ist. Dies ist schon seit der Ming,- und der Mandschu Zeit so. Lediglich von 1911 bis 1956 war es mal selbständig, geschehen durch die inneren Wirren Chinas. Es gibt keinen vernünftigen Grund, dass der alte archaische Zustand wieder ereaktiviert wird, wo es lediglich einen Gottesstaat gab. Wer in den westlichen "Wertestaaten" dennoch die Unabhängigkeit Tibets einfordert, zeigt wie reaktionär er doch im Grunde genommen ist.  Einer solchen reaktionären Haltung nach, müßte dann auch wieder Elsaß Lothringen "heim ins Reich", schließlich war es ja auch mal Teil Deutschlands. Und was, wenn einige närrischen Elsäßer davon träumen? Müßte man nach deiner Logik diesen Fieberträumen nachkommen? Wohl kaum, dies gilt auch für Tibet.

In nicht allzuferner Zukunft wird es eh keine Tibeter mehr geben, denn dann sind sie im chinesischen Volk aufgwegangen und dann hat der Spuk eines unabhängigen Tibets ohnehin ein Ende und das ist gut so.

Kommentar von Nunuhueper ,

Das sind eher Deine Fieberträume, wenn Du hoffst, dass es bald keine Tibeter mehr geben wird. 

Und Deutsche sollen ebenso in ein "europäisches" Volk aufgehen.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Ein Hanisierung des tibetanischen Hochlandes hätte ich aus dem Kopf auch einfach mal unterstellt. Habe aber mal nachgegoogelt. 93 % Tibeter, zweieinhalb Millionen, gegenüber 150.000 Chinesen (2000) und sagenhaften (erhofften) 15 Millionen chinesischen Touristen jedes Jahr. Die Zahl der Chinesen soll sich aber seit 2000 verdoppelt haben. 

Die Zahlen sind nicht sicher:

http://www.info-tibet.de/bevoelkerung.html

So oder so kann man feststellen, dass der Großteil der Bevölkerung weiterhin aus ethnischen Tibetanern besteht und auch bestehen wird.  

China hat eine lange Tradition und pflegt einen guten Umgang mit seinen 'Minderheiten'. Die haben Sonderrechte, brauchen sich z. B. nicht um die Ein-Kind-Vorgabe zu kümmern, und werden gern besucht. Ein Hit unter modernen Chinesen: mit dem Rad nach Lhasa. 

Kommentar von Nunuhueper ,

Und Deutschland ist ein Teil der Welt, da haben die Deutschen als verschwindend kleines Land doch auch nichts zu sagen.

Kommentar von voayager ,

sehe ich nicht so

Kommentar von Nunuhueper ,

Soll etwa am deutschen Wesen wieder die Welt genesen?

Die "Nachtgedanken" von Heine fallen mir sofort ein.

Kommentar von voayager ,

Nun, dann werde ich mal deutlicher, andernfalls werde icvh gar mißverstanden. Deutschland ist mittlerweile viel zu mächtig geworden und wirkt auf unheilvolle Weise auf das Weltgeschehen ein.

Ja, "denk ich an Deutschland in der Nascht, bin ich um meinen Schlaf gebracht", leider ist dieses Alt-Deutschland erneut auferstanden und wieder dabei, die Welt auf seine Weise genesen zu lassen, sei bei seiner Verteidigung am Hindukusch, wie Peter Struck frohlockend mitteilte und dann in seiner "Verantwortung" für die ganze Welt, wie es wenig später ausposaunen ließ.

Kommentar von Nunuhueper ,

Da sind wir einer Meinung.

Die Verteidigung am Hindukusch  und sonstwo geschieht unter dem Deckmäntelchen einer "Frieden stiftenden Mission".

Antwort
von Haeppna, 316
Der Dalai-Lama hat recht

Man muss die Aussagen zwar im Kontext sehen (der Dalai Lama hat ja zu diesem Thema noch mehr gesagt als das), aber insgesamt hat er vollkommen recht.

Antwort
von VanyVeggie, 134
Der Dalai-Lama versteht offensichtlich die Situation nicht.

Nein. Wie soll das auch passieren? Indem eines Tages Immigranten in die Parteien gehen?  Wir sind alles Menschen. Es ist absurd zu denken, dass nur eine bestimmte Rasse ein bestimmtes Land beherrschen darf. Abgesehen davon kann ich mir nicht vorstellen, dass das passiert. Dazu sind es zum einen zu wenig Flüchtlinge und zum anderen gibt es genug Menschen, die das verhindern würden. 

Dalai-Lama lebt hier nicht. Er sieht nicht wie viele Flüchtlinge hier wirklich sind. Wie viele sehen wir denn? Er kann das nicht einschätzen. Allein durch diese Aussage. 

Kommentar von Lightking ,

Ach ja er kann das wirklich nicht wissen? Wir leben nicht im Mittelalter... Alles kann durch das Internet herausgefunden werden!

Dalai Lama weiß sehr viel, und er versteht viel mehr als unsere "Politiker".

Außerdem geht das ganz einfach, das so "wenige" Menschen ein Land übernehmen. Laut einer Volkszählung von 2013 lebten in Deutschland ca. 13 mio. Leute zwischen 16 und 35 mit einem Deutschen Pass und mit deutschen Wurzeln. Jetzt haben wir 2 mio. Flüchtlinge, deren Familien bestehen so aus 5-15 Kindern + mehrere Frauen. Nehmen wir einen Durchschnitt: 1 Flüchtling bringt 1 Frau und 5 Kinder mit (durch Nachzug). Nehmen wir also 7 mal 2 mio. ----> 14 mio. 

Da sehen wir es. Jetzt sind Deutsche die sozusagen Deutschland weiterführen, in der Minderheit, die Alten sterben bald. Außerdem werden spätestens 2020 Deutsche eine Minderheit in ihren eigenen Land sein. 

P.S: Keiner wird dagegen auf die Straße gehen, weil die Deutschen zu faul sind. Tut auch jetzt keiner. 

P.P.S: In den Niederlanden ist eine Partei gegründet worden die nur aus Personen mit Migrationshintergrund besteht.

Kommentar von VanyVeggie ,

 5-15 Kinder und mehrere Frauen? Ich dacht wir leben nicht im Mittelalter. Du hast offensichtlich ein falsches Bild vom Islam. Hier haben die wenigsten mehr als 5 Kinder und mehrere Frauen hat niemand mehr. Das passiert nur noch relativ selten in Länder´n wie Somalia. 

Es wurde ja nach Meinungen gefragt. Und das ist meine - ich glaube es nicht. Und selbst wenn, dann wäre das völlig unbedenklich. 

Kommentar von Lightking ,

5-15 Kinder haben die locker. In Dänemark hat erst kürzlich ein "Flüchtling" die Erlaubnis bekommen seine 15 weiteren Kinder und 2 Frauen aus Syrien herfliegen zu lassen. Er hat insgesamt 20 Kinder!

Außerdem erlaubt der Islam den Männern mehrere Frauen gleichzeitig zu haben...

Kommentar von VanyVeggie ,

Das ist aber ein Einzelfall! Das trifft ganz sicher nicht auf alle Muslime an. Informier dich mal, ehe du solche Aussagen bringst...

Ja. Und? Es ist trotzdem zum Großteil eher unüblich. Offenbar kennst du die genaueren Hintergründe auch nicht. 

Antwort
von Spuky7, 85
Der Dalai-Lama hat bedingt recht

Der Dalai Lama ist selbst ein Flüchtling. Er floh aus Tibet. Mit ihm und  nach ihm flohen tausende von Tibetern, und zwar hauptsächlich nach Indien. Nach Dharamsala. Was wohl die Inder zu den vielen tibetischen Flüchtlingen sagen? Tibeter sind auch keine Hindus wie die Inder sondern Buddhisten. Indien könnte auch sagen: wir haben zuviele Flüchtlinge. Für Deutschland gilt: der Islam wird hier an Bedeutung und Zulauf gewinnen, durch die Menge der muslimischen Einwanderer. Das Land wird sich verändern. Die Politik sollte gegensteuern, sonst gibt es eines Tages Probleme. Eine maßvolle Zahl der Aufnahme wäre besser. Schon jetzt steigt die allgemeine Armut im Lande kolossal an. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht sehe, wie ein Armer die öffentlichen Mülleimer der Stadt durchsucht, auf der Suche nach Verwertbarem. 

Antwort
von Lightking, 57
Der Dalai-Lama hat recht

Deutschland wird wenn es so weiter geht ein arabisches Land. Dalai-Lama ist nicht dumm, sondern sehr intelligent und weiß was in der Welt vorgeht. (Im Gegensatz zu unseren Politikern).

Antwort
von earnest, 197

Ich sehe das so, dass mit dieser "Umfrage" Stimmung gemacht werden soll.

Die Titelzeile kommt recht reißerisch daher.

Irre ich mich mit meiner Einschätzung?

Immerhin sind die Auswahlknöpfe fair.

P.S.: Ob der gute Mann nun dies oder etwas anderes erzählt, ist ungefähr so relevant, wie wenn unterhalb des K2 ein chinesischer Reissack umfällt.

Gruß, earnest


Kommentar von HansH41 ,

Ritter gibt selbst zu, dass er die FAZ und damit das Interview nicht im Original gelesen hat.

http://www.faz.net/aktuell/politik/dalai-lama-tenzin-gyatso-im-interview-zur-flu...

Als FAZ-Leser war das heute meine erste Lektüre. Das Interview mit "Seiner Heiligkeit" ist lesenswert, nicht reißerisch

Kommentar von earnest ,

Ja, das Interview hat auch eine andere Zielrichtung als die vom Fragesteller veränderte und damit zugespitzte Formulierung.

Dazu kommt dann ein selektives inhaltliches Zitieren und eine - ich sage jetzt mal - "populistische" Fragestellung, die auch von Frau Petry hätte kommen können.

Ich wiederhole daher meinen ersten Eindruck, der nunmehr mehr als nur ein Eindruck ist: Ich sehe das so, dass mit dieser "Umfrage" Stimmung gemacht werden soll.

Kommentar von 1988Ritter ,

Ha ja.....es ist halt schon krank dieser Tage, wenn man hinter jedem Strauch einen Populisten vermutet.

Ich bin in der Welt über das Thema gestolpert.

Unabhängig dessen, es ist ja nun immer in irgend einer Form "Stimmung", egal welche Ansicht man vertreten möchte.

Faktisch gesehen ist dies ja nun kein Thema was von Frau Petry gebucht ist, ansonsten hätte der Dalai-Lama ja keine Kenntnis davon haben können.

Es ist ein Thema welches die Welt bewegt.

Kommentar von earnest ,

Wenn ich deine Fragen und Kommentare zum Thema Flüchtlinge etc. vor meinem geistigen Auge Revue passieren lassen, dann fällt mir in der Tat eine AfD-affine "Stimmung" auf. 

Hinter manchem Busch sitzt der, den man dahinter vermutet.

Aber selbstverständlich haben wir Meinungsfreiheit. 

Kommentar von ceevee ,

In der "Welt" liest sich die Aussage des Dalai Lama tatsächlich anders als in der FAZ. Der Link wurde hier ja schon reingestellt. Daher denke ich nicht, dass diese Frage als Suggestivfrage gestellt worden... und obwohl ich selten mit 1988Ritter einer Meinung bin - was man ihm lassen muss, ist, dass er bei dem Thema vernünftig, in der Regel nachvollziehbar und ohne wirre Beleidungen argumentieren kann. Von ihm wurde ich noch nie als "Claudia Roth" bezeichnet. ;)

Kommentar von earnest ,

Wer war DAS denn? 

Wenn ich mir das so vorstelle: Du im bunten Kleidchen ... 

Einfach köstlich. 

;-))

(War aber wohl nicht ganz so lieb gemeint?)

Zur WELT: Jaja, die Qualität dieser Zeitung, der BILD-Zeitung für Intellektuellere ...

Kommentar von ntres ,

Vergleicht man jedoch Ritters Beiträge mit deinen.. naja da liegst du ziemlich tief im Schlamm.. ähh die Qualität .

Kommentar von earnest ,

Mit Schlamm scheinst du dich ja auszukennen. Sachlich geht anders, ntres.

Hier geht es um die Frage von Ritter.

Antwort
von nooppower15, 90
Der Dalai-Lama hat recht

Ja stimmt schon

Antwort
von Lilalustig20, 216
Der Dalai-Lama hat bedingt recht

Also vorweg: NEIN ich bin kein Rassist.

Ich glaube einfach, dass die Problematik in der Menge liegt. Ich finde es toll, dass Flüchtlinge, verfolgte Familien und Kinder die kein zu Hause in ihrem Land mehr haben, hier bei uns aufgenommen werden. Sie bekommen Essen, Kleidung und ein Dach übern Kopf. Leider sind aber auch einige schwarze Schaafe unter ihnen. Die das deutsche System ausnutzen und sich daran bereichern möchten. Gott sei Dank ist das nicht bei jedem der Fall!! 

Die Sache ist die ... wo ziehe ich den Strich? Wie viele Leute können wir wirklich Hilfe bieten (anständige Hilfe) ohne, dass wir selber darunter leiden. Man sieht es an unseren Rentnern. Wir haben zu wenig junge Leute die Geld in die Rentenkasse bringen und zu viele alte, die davon etwas brauchen, weswegen der Renteneintritt wieder erhöht werden soll. 

Was ich damit sagen möchte: ich finde es gut den Leuten zu helfen. Aber wie viel Hilfe können wir geben, ohne selber irgendwann deshalb auf Hilfe angewiesen zu sein? Wer ist wirklich hilfsbedürftig? Wer nutzt nur die Gelegenheit und führt sich dann nur auf wie die Axt im Wald? 

So viele Fragen ... ich denke jeder muss sich selber eine Meinung bilden. Hier gibt es kein richtig oder falsch. 

Antwort
von Maarduck, 114
Der Dalai-Lama hat recht

Er hat seine Aussage es würden zu viele Araber nach Deutschland kommen aber auch relativiert und den Islam als Religion (nicht als politische Macht) gelobt und eine moralische Pflicht angemahnt, den Flüchtlingen zu helfen. Als Gesamtpaket betrachtet hat er Recht. 

Antwort
von ManuViernheim, 132
Der Dalai-Lama hat recht

Schade, dass nicht Dalai Lama unser Bundeskanzler ist.

Antwort
von Jewi14, 251

Gegenfrage: Warum hast du nur einen Satz aus dem Interview herausgenommen und so ein völlig falsches Bild dargestellt. Ein Bild das nun besagt, Flüchtlinge müssen sofort abgeschoben werden und keine neuen reinlassen.

Das ist völliger Unsinn. Das komplette Interview findet man bei der FAZ.

Kommentar von Socat5 ,

Vor allem hat es diesen Satz im Interwiew so nicht gegeben.

Kommentar von HansH41 ,

Doch:

"Europa, zum Beispiel Deutschland, kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland"

Antwort
von vanillakusss, 21
Der Dalai-Lama hat recht

Endlich sagt mal ein intelligenter Mensch, der sehr weit von rechtem Gedankengut entfernt ist, wie es wirklich aussieht. Dass Deutschland von Moslems überrannt wird. Und wir gucken dabei zu..... So kann man auch ein Land einnehmen, dafür braucht es keinen Krieg.....

Antwort
von DreiGegengifts, 121
Der Dalai-Lama liegt falsch

http://www.faz.net/aktuell/politik/dalai-lama-tenzin-gyatso-im-interview-zur-flu...

Wenn man sich das durchliest denkt man sich, irgendwie ist das alles so belanglos, was der alte Mann erzählt. Erinnert an wichtige Kohl- oder Papstreden. Spannend, geistreich, inspirierend..

Seinen politischen Sachverstand halte ich auch eher für überschaubar. Wobei das auch auf seine literarischen Themen zutrifft. Zumindest, was mir bis dato untergekommen ist.

Dass die Besorgten Bürger die Aussagen für ihren Rechtspopulismus vereinnahmen wollen ist natürlich albern. Denn keiner von den AfD Fanboys hat auch nur einen Anflug von den ethischen Ansätzen, wie sie der Lama kennt.

Die Besorgten Bürger sind eben autoritätsgläubig. Und wenn die Autorität etwas sagt, das nicht in den Kram passt, wird sich einfach mit beiden Händen die Ohren zugehalten :-)

Die Liebe ist bei jeder Religion die Kernbotschaft, 
auch im Islam.

Oder

Wenn wir in das Gesicht jedes einzelnen Flüchtlings schauen, 
besonders bei den Kindern und Frauen, spüren wir ihr Leid.
Ein Mensch, dem es etwas besser geht,
hat die Verantwortung, ihnen zu helfen. 

Ich muss aber sagen, dass auch das alles recht belanglos ist. Auf die heutige Situation wird von dem wandelndem Kalenderblatt mit keinem Wort eingegangen.

Schon seit Monaten kommt praktisch kein Flüchtling mehr nach Europa rein. Mit Milliarden EU Geldern wird die Türkei bei ihren Menschenrechtsverletzungen unterstützt. Kriegsflüchtlinge aus Syrien werden zurück in den Krieg geschicht, inhaftiert und schlecht behandelt oder es wird sogar auf sie geschossen an der Grenze. Sogar auf Kinder wird geschossen.

Europa hat sich geeint für die Abschottung entschieden.  Diese Tatsache kann auch kein uninformierter Lama aus der Welt reden.

Antwort
von Pahana, 40

ob der D.L. oder der Papst recht oder unrecht hat, das spielt keine rolle. ändern wird sich an der dt. Politik und am Weltgeschehen eh nichts. Das was kommt, wird kommen, ob wir uns den kopf darüber zerbrechen oder es sein lassen.

Antwort
von soissesPDF, 220

Jeder darf eine Meinung haben und äußern, auch der Dalai Lama.
Er sagte auch "Deutschland ist Deutschland", durchaus treffsicher erkannt.
Der Nationalstaat ist Verfassungswirklichkeit.

Dass Europa keine Lösung anbieten kann ist dieser Tage offensichtlich.

Flüchtlinge haben ein Recht auf Asyl, nicht ein Recht auf Migration, hierfür fehlt die Rechtsgrundlage.
Wie man Kriege beginnt ist der Menschheit seit Jahrtausenden bekannt, wie man Kriege beendet hat die Menschheit noch nicht herausgefunden.

Antwort
von quarklabor, 208

In der Parteizentrale mal wieder nichts zu tun..?

Außer der AFD will auch niemand das Deutschland muslimisch wird... man braucht ja schließlich Feindbilder...

Jeder einzelne Flüchtling ist zu viel. Auch die Flüchtlinge wollen wieder zurück. An der Zerstörung ihrer Heimat ist auch der Westen beteiligt. 

Im Interview steht nichts davon, dass sich Deutschland auflöst... dein Vergleich mit Tibet ist ja vollkommen weit hergeholt..

Antwort
von zretww, 31
Der Dalai-Lama versteht offensichtlich die Situation nicht.

das ist ein typ der alles sagen kann und den finden die leute dann trotzdem ganz toll

Antwort
von mamiej, 168
Der Dalai-Lama liegt falsch

Er zählt George W. Bush zu seinen Freunden.

Kommentar von suziesext07 ,

ich würde mal sagen: wen der Dalai Lama zu seinen persönlichen Freunden zählt, entzieht sich eher deiner Kenntnis. Der Dalai Lama hatte in seiner Funktion als Oberhaupt der tibetischen Exislregierung jahrzehntelang bemüht, dass ihn überhaupt irgendeine westliche Regierung empfängt und anhört. Kann schon sein, dass ihn auch Bush empfangen hat, weil er die antichinesische Karte ausspielen wollte.

Auf den Reisen in seiner Funktion als Mönchsoberhaupt des Gelug-Ordens hatte der Dalai Lama allerdings keinerlei Kontakt zu Politikern wie Bush gepflegt. Das waren dann allenfalls Schauspieler wie Richard Gere, die den Dalai Lama gebeten hatten um Unterweisungen in der Buddha-Lehre.

Kommentar von mamiej ,

Er hat das selber gesagt

Antwort
von Waldfrosch10, 22
Der Dalai-Lama hat recht

Und um das ein zu  sehen muss man nun wirklich kein Prophet sein,sondern nur zwei Augen im Kopf haben.

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