Dahrlensvertrag / Hypo?

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3 Antworten

Nur eine Ergänzung zu den bisherigen Antworten. Wir haben 2016 die sogenannte Wohnraumimmobilienrichtlinie (WIR), die es der Bank fast unmöglich macht, so einfach einen Vertrag von einem Darlehensnehmer auf einen anderen "umzuschreiben". Dies konnte der Berater zum Zeitpunkt seiner mündlichen Zusage (auf die ich mich nicht verlassen hätte) nicht wissen. Es muss deshalb ein komplett neuer Vertrag auf den neuen Darlehensnehmer erstellt und der alte gegen Vorfälligkeitentschädigung aufgelöst werden. Natürlich dann zu anderen Konditionen. Leider.....

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Kommentar von TomundMaus
19.09.2016, 15:41

Vielen Dank für deine Antwort. Natürlich konnte er das nicht wissen, allerdings hätte ich mich gefreut über eine zeitige Information dass es eine Änderung geben soll. Ich verlange nicht dass der Bankberater mich persönlich anruft beziehungsweise meinem Vater, aber eine E-Mail oder ein Schreiben wäre natürlich toll gewesen, asap.
Ist es nicht dass, was wir als Privatleute von unserer Bank erwarten dürfen (Beratung). Mich kostet das jetzt einfach 2000 €, ja wir hätten es uns schriftlich geben lassen sollen, vollkommen richtig. Hätte das aber etwas geändert? PS die 2000 € sind keine Vorfälligkeit sondern die Kosten für den Neuvertrag.

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Auf die mündliche Zusage hättet ihr euch einfach nicht verlassen sollen. In der Tat können Darlehensverträge nicht einfach umgeschrieben werden sondern es müssten neue aufgesetzt werden und das kostet natürlich

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Das scheint mir kein so zuverlässiger Banker zu sein. Der will mit der Umschreibung nochmal Geld verdienen.

Wenn er darauf beharrt, dass die Umschreibung des Vertrages nur gegen eine Extrazahlung gemacht wird, dann kann man da nicht viel machen können. Denn formal müsste man den alten Vertrag kündigen und einen neuen Darlehnsvertrag abschließen. Das bedeutet eine erhebliche Extrazahlung an die Bank (Vorfälligkeitsentschädiung, die kann sehr hoch sein.).

Das rechtliche Problem wird sein, dass ihr die mündliche Vereinbarung nicht beweisen könnt.

Wer Eigentümer des Objekts wird, kann die Bank nicht festlegen, das legen Käufer und Verkäufer beim Notar fest.

Schuldner ist der, der im Darlehnsvertrag drinsteht.

Ihr hättet z.B. diesen Ausweg: Du erwirbst die Immobilie und wirst Eigentümer. Dein Vater bleibt formal Schuldner / Darlehnsnehmer gegenüber der Bank. Aber du vereinbarst ("im Innenverhältnis") mit deinem Vater, dass du die Verpflichtungen aus dem Darlehnsvertrag übernimmst, und alle Raten und Nebenkosten an die Bank bezahlst. Dann zahlst du einfach selber regelmäßig die Raten an die Bank. Am Schluss der Laufzeit (spätestens nach 10 Jahren) kann der Rest des Darlehns durch ein neues Darlehen (Anschlussfinanzierung) abgelöst werden (Am besten bei einer  anderen Bank).

Gegen eine solche Vorgehensweise wird die Bank nicht viel machen können.

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Kommentar von TomundMaus
17.09.2016, 20:32

Zur mündlichen Vereinbarung, diese hatte er vor ein paar Tagen wieder bestätigt, und meinte 2015 wäre dies möglich gewesen allerdings 2016 nicht mehr?

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