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Dächer pachten für Solarmodule

Frage von Tchristophs Tchristophs

Hallo,

ich wollte mal die Frage in die Runde werfen, ob jemand vielleicht weiß wie es ist wenn man Dächer von Wohnsiedlungen, Gewerbehallen oder landwirtschaftlichen Gebäuden pachtet für Solarmodule? Wie verkauft man dann seinen Strom weiter und was ist noch so zubeachten? Ich hoffe es gibt jemanden der sich damit auskennt! Schon jetzt herzlichsten Dank von Tchristophs

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Antworten (4)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Hanlif Hanlif

    Die Frage ist so allgemein, man müsste ja einen ganzen Guide zur Dachpacht schreiben. Darum nur ein allgemeiner Hinweis: Es hängt vom Dach ab. Wenn Genehmigungen (Denkmalschutz?, Gemeinde?), Statikprüfung, ggf. Bebauungspläne (Ingenieursleistung?) vorliegen, dürfte es keine Probleme geben.

    Der Verpächter räumt dem Pächter ein definiertes Wegerecht zur Anlage und das Recht der Dachnutzung für PV ein - am besten steht das im Grundbuch, damit auch bei Verkauf / Vererbung des Gebäudes die Rechte des Pächters unberührt bleiben. Der Pächter zahlt die Pacht, ggf. auch eine Renovierung (dann weniger Pacht).

    Das beauftrage Solarunternehmenn installiert den Zähler, meldet i.d.R. die Photovoltaikanlage beim Netzbetreiber an und schließt die Anlage ans Netz an. Damit ist der Pächter berechtigt, die Einspeisevergütung vom Netzbetreiber zu beziehen.

    (Ohne Gewähr.)

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    Antwort von schelm1 schelm1

    Die Anbieter scheitern meistens bereits bei so winzigen Nachfragen wie: "Wer übernimmt die Kosten der Statikprüfung für das Dach? "

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    Antwort von CreativRegion CreativRegion

    In der Regel ist das so, das man den produzierten Strom ins Netz einspeist und dafür die aktuelle Einspeisevergütung bekommt. Sofern man mit dem Gedanken spielt, den Strom für sich selbst zu produzieren, sieht das ganze schon ein wenig anders aus. In diesem Falle sieht der Gestzgeber vor, das die Produktion auf dem eigenen Dach / Grundstück oder durch eine notariell gesicherten Grundbucheintrag einer Liegenschaft abgesichert wird. PV-Freilandanlagen werden so gut wie garnicht mehr unterstützt und gefördert und bedürfen erst einem hoch komplizierten Genehmigungsverfahren. Was auch noch zu beachten ist, das eine hohe Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen sehr verhalten betrachtet werden sollte, da mir bereits mehrere Fälle bekannt, in denen die PV-Anlage nur schöngerechnet wurde. Da wäre eine Perspektive eher im Bereich Windkraft zu suchen. Wenn weiter Fragen dazu bestehen, bitte melden.

    Kommentar von Tchristophs TchristophsTchristophs

    Danke für Ihre ausführliche Antwort. Denken Sie denn das Däche pachten sich lohnen würde? Wie kann man in Windkraft investieren, wie viel kostet das und haben sie da irgendwelche Adressen für moch? Ich hoffe auf eine Antwort.

    LG Tchristophs

    Kommentar von Tchristophs TchristophsTchristophs

    Ich habe noch Interesse ;-)

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    Antwort von PVseite PVseite

    Moin, Du schließt ganz normal nen Einspeisevertrag mit dem Netzbetreiber... Für das "was ist noch so zu beachten" kann ich nur auf Hanlifs Antwort verweisen... ;-)

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