Ich bin zur Zeit dabei meinen Dachdecker einen Auftrag zur Dachsanierung zu erteilen. Nun geht es um die Zahlungsmodalitäten usw. Bei der Frage nach Anzahlung meinte er, er würde darauf verzichten und möchte eine Bankbürgschaft.
Hört sich für Ihn nett an, ist letztlich aber nur Papierkram, wo die Bank schnell mal 350 – 600 Euro verdient und sicherer ist es für ihn letztlich ja auch nicht.
Ich möchte meinem Dachdecker vorschlagen, das er eine Finanzierungsbescheinigung der Bank (die ist nämlich kostenlos) akzeptiert und eine entsprechende Anzahlung. Wie viel Anzahlung wäre hier üblich?
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Ist eigentlich Verhandlungssache zwischen dem Dachdecker und Dir.
Man kann 30 bis 50 % Anzahlung leisten, den Rest nach ordnungsgemäßer (!!) Ausführung der Arbeiten.

Das geht umgedreht: Du leistest eine Anzahlung und der Dachdecker gibt Dir die Bankbürgschaft. Wenn er nämlich Konkurs anmeldet, bevor er die Arbeiten durchgeführt hat, bist Du Deine Anzahlung los. Das kann man mit einer Bankbürgschaft ( des Handwerkers) verhindern. Eine Anzahlung ohne Bürgschaft ist daher nicht ratsam. Bei solventen Handwerkern muß man keine Anzahlung leisten, sondern höchstens nach Fortschritt der Arbeiten, wenn sie länger andauern.

Bankbürgschaft ist absolut unüblich. Würde mir einen anderen Dachdecker suchen.

also wir haben gelernt man soll das dritteln
also ein drittel gibt es vorab damit er schonam material bestellen kann
das zweite drittel bekommt er wenn er mit er arbeit begonnen hat und diese gut vorranschreiten
und das letzte drittel wenn alles fertig ist also nach der abnahme durch den kunden
hat den vorteil das auch alle restarbeiten so erledig werden wie du es gerne hättest und bei pfusch kannst du das letzte drittel kürzen
Ich würde mit ihm vereinbaren sobald die Materialien (Dachziegel, Unterspanbahn etc.)geliefert sind bekommt er 35 %.. sobald die Fläche eingedeckt ist weitere 35 % und Rest erst bei Fertigstellung.

Anzahlungen sind reine Verhandlungssache. In der Regel werden Beträge für den ersten Kostenabschnitt z.b. für den Materialeinkauf und Lohnkosten vereinbart. Letztlich hängen solche Dinge aber stets vom Umfang des Auftagsvolumens ab. Eine Dachsanierung im Umfang von 20.000 bis 30.000 Euro dürfte auch ohne großartige Vorauszahlung laufen. Bei einem höheren Volumen kann der Unternehmer durchaus ein Vorauszahlungsaval wünschen und der Auftraggeber sich im Gegenzug ein Durchführungsaval geben lassen, wenn er Zweifal an der Leistungsfähigkeit des Unternehmers hat.