Frage von bocellia 15.05.2010

Dachdämmung mit Schafswolle, ist das empfehlenswert?

  • Hilfreichste Antwort von PPanther 15.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bauarbeiter schätzten Schafwolle, weil sie weder Haut noch Schleimhäute reizt. Und: Bei der Herstellung der Schafwoll-Dämmplatten werde rund zehnmal weniger Kohlendioxid ausgestoßen als bei der Herstellung von Dämmplatten aus Mineralwolle. Quelle http://www.umweltjournal.de/AfA_bauenwohnengarten/16337.php

  • Antwort von Holleholle 15.05.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Du ein Tierfreund bist und gerne Läuse, Flöhe, Mäuse und andere dergleichen liebe Tierchen magst - sehr empfehlenswert.

  • Antwort von Mangar 15.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Jo wie Holleholle sagt, Vorteile sind wohl nur der ökologische Aspekt, wobei die Wolle starkt behandelt werden muss, so dass der auch eigentlich entfällt.

  • Antwort von Jakker 15.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Schafswolle ist deutlich teurer als Mineralwolle und muss sehr viel sorgfältiger verarbeitet werden als herkömmliche Dämmstoffe. Wer auf dem totalen Ecotrip ist, für den ist es sicher ein Highlight.

  • Antwort von Wolfgang1160 15.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Kann ich nur empfehlen isoliert die Wärme gut im Winter und im Sommer wirkt kühlend und bei Feuer es brennt schwer. Ein unbedingt ökologischer Baustoff.

  • Antwort von Manfred1958 27.02.2012

    Leider gibt es immer wieder Fälle, die belegen, dass Schafswolle-Dämmung auch Ungeziefer mit ins Haus bringt. Insbesondere Motten sind ein großes Problem.

    Viele Hausbesitzer klagen über ganze Mottenschwärme und bekommen das Problem nur durch vollständiges Entfernen der Schafswolle-Dämmung wieder in den Griff. Pheromonfallen etc. helfen meist leider nicht.

    http://www.fachwerk.de/wissen/motten-daemmung-27610.html

    Vielleicht dann doch lieber andere Alternativen wählen.

  • Antwort von RatGeberTV 14.03.2011

    Wie es mit der Dachdämmung mit Schafswolle aussieht, wurde hier ja schon beschrieben. Aber Gegenfrage: Schon einmal an Dachdämmung aus Cellulose gedacht?

    Gerade im Altbau kann eine Cellulosedämmung ein sinnvoller Weg sein, um die Energieeffizienz zu verbessern. Der Dämmstoff Cellulose besteht aus filzartig fein aufgefasertem Recyclingpapier, letztlich also aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Der Einbau erfolgt in der Regel durch das Einblasen in Hohlräume. Anders als bei Plattenelementen ist so eine lückenlose Dämmschicht ohne Verschnittreste gewährleistet. Da die eingeblasene Dämmschicht leicht unter Spannung steht, gleicht sie auch natürliche, durch Feuchtigkeits- oder Temperaturschwankungen bedingte Bewegungen etwa der Dachsparren aus Holz aus.

    Die Cellulosedämmung liegt bei der Einsparung von Heizenergie etwa mit mineralischen Dämmstoffen gleichauf, kann aber beim sommerlichen Wärmeschutz zusätzlich punkten. Aufgrund der Materialstruktur nimmt die Wärmewelle einen deutlich zeitverzögerten Verlauf, so dass es bis abends kühl bleibt. "Gerade während der heißen Tage, wenn es nachts wolkenlos ist, strahlt das Dach die aufgenommene Wärme nachts wieder an den Weltraum ab, so dass die Temperaturwelle unterbrochen wird und sich erst am nächsten Tag wieder aufzubauen beginnt", erläutert Holger Merkel, bei Climacell verantwortlich für Messtechnik und Gebäudeanalysen. Zusätzliche Kühlung durch Klimaanlagen kann man sich in aller Regel ersparen.

    Mehr Infos auch hier: http://tinyurl.com/cellulosedaemmung

  • Antwort von abibremer 12.08.2010

    schädlingsbefall auszuschließen(z.b. motten) dürfte bei der dämmung mit wolle ein großes problem sein.

  • Antwort von Serienchiller 15.05.2010

    Ich denke es wird vor allem ziemlich teuer sein. Und vom Brandschutz her ist es wohl auch nicht so toll. Ich sehe da keinen Sinn drin.

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