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Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt???

gefragt von gri1sugri1su am 07.07.2007 um 13:19 Uhr

Ich weiß zwar, daß es Kulturen gibt, wo gerne Hundefleisch gegessen wird, aber damit kann diese Redensart ja wohl nicht zusammen hängen. Was hat hier bei uns ein Hund in der Pfanne zu suchen, und wieso wird er verrückt?


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Mokli1
beantwortet von Mokli1 am 7. Juli 2007 13:57
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Hilfreichste Antwort

aus Wissen.de: Auch Till Eulenspiegel, der 1350 in Mölln gestorbene Schelm, zeichnete sich nicht als Hundefreund aus. Das Volksbuch von 1515 überliefert mehrere Geschichten, die einen tierquälenden Narren zeigen. In der 46. »Historie« erleben wir Till als Gesellen eines Bierbrauers in Einbeck. »Es begab sich, daß der Brauer zu einer Hochzeit gehn wollt und befahl Eulenspiegeln, er sollt (...) dieweil Bier brauen, so gut er könnt. (...) Vor allen Dingen sollt er Fleiß tun und den Hopfen wohl sieden, auf daß das Bier scharf darvon schmecken würd, daß er es gut verkaufen könnt. Eulenspiegel sagt: Ja, gern, er wollt das gut tun. Darmit ging der Brauer mit seiner Hausfrauen zu der Türen aus. Eulenspiegel begann fest zu sieden. (...) Nun hätt der Brauer einen großen Hund, der hieß Hopf. Den nahm er, als das Wasser heiß ward, und warf ihn darein [in die Braupfanne] und ließ ihn wohl darin sieden, daß ihm Haut und Haar abging und das Fleisch überall von den Beinen fiel.« Nach seiner Rückkehr fand der Meister die Reste des »Hopfen«, des toten Haustieres, im Kessel, während Eulenspiegel einmal mehr mit Unschuldsmiene behauptete, er habe nur ausgeführt, was man ihm aufgetragen habe. Von dieser Schelmenstory rührt wohl die scheinbar unsinnige Redensart »Da wird der Hund in der Pfanne verrückt«, die eine unglaubliche Geschichte charakterisiert.


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evistie
beantwortet von evistie am 7. Juli 2007 13:55
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Muß ich mir Sorgen um den Hund machen? Erst fragst Du nach unseren Eßgewohnheiten, dann will Dein Hund ständig aus der Pfanne springen...

Was gibt es eigentlich heute bei Dir zu essen???

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 7. Juli 2007 14:06

Weiß ich noch nicht. Vielleicht eine Brust? (Nicht, was Du jetzt vielleicht denkst, ich habe so an Pute gedacht ggg). Werde heute Abend essen. Aber auf jeden Fall keinen Hund...... :-)))

Kommentar von A7ee77a58b6a4f516be279d53e83a9aesmallevistie am 7. Juli 2007 15:44

Geht doch auch nicht - der ist Dir ja aus der Pfanne gehüpft! Meinst Du, Du fängst bis heute abend noch eine Pute...?

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 7. Juli 2007 16:06

Kommt ganz darauf an, welche Du meinst.... Zweibeinig sind sie ja alle grrriiiiiiiiiinnnss

Nein, das Fleisch liegt schon zum Auftauen da.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 7. Juli 2007 14:01
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Wenn es denn stimmt gibts folg. Geschichte dazu:

Aus einer Geschichte um Till Eulenspiegel!

Er war Geselle eines Bierbrauers, der wollte mit seiner Frau zu einer Hochzeit gehen! Nun sollte Till das Bierbrauen übernehmen! Er trug ihm auf den Hopfen gut zu sieden und Fleiß zu tun! Der Brauer hatte einen großen Hund, der hieß Hopf, Eulenspiegel siedete den armen Hopfen in der BrauPFANNE, "dass ihm Haut und Haar abging und das Fleisch überall von den Beinen fiel".

Als der Brauer heimkam, fand er die Reste des gesiedeten Hopfens- =Hundes- in der Braupfanne! Eulenspiegel verteidigte sich, er habe nur getan, wie ihm aufgetragen!

Und daher entwickelte sich der Spruch: Da wird der Hund in der Pfanne verrückt


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