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Da hier oft die Frage nach der Eltern-Kind-Beziehung gestellt wird, was sagt Ihr zu dem Buch...

gefragt von Nunuhueper am 19.07.2008 um 10:22 Uhr

Wer hat das Buch gelesen "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" vom Kinderpsychiater Dr. Michael Winterhoff? Sind seine Thesen, z.B., dass es nicht gut ist, sein Kind als gleichwertigen Partner zu betrachten, für Euch nachvollziehbar? Dass die Psyche eines Kindes lange Zeit braucht, um zu reifen und dass Eltern und Pädagogen die Kinder dabei nicht überfordern sollen. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und sie sollen nicht als solche behandelt werden, sonst kommt es dazu, dass sie keinen Respekt vor Erwachsenen haben.


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Reply


justSusi
beantwortet von justSusi am 19. Juli 2008 10:23
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Ein Kind sollte von seiner Mutter zwar auf partnerschaftlicher Art behandelt werden, aber nicht als gleichwertiger Partner. Ich stimme dem Autor des Buches zu!

Kinder brauchen klare, aber liebevolle (Macht)strukturen.

Kommentar von 46836729c4b8bf3890bb274cf16c454bsmallheligirl am 19. Juli 2008 10:29

Ich finde es auch furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder ständig zutexten und alles erklären und sie in alles einbeziehen. Sie können und sollen manche Dinge gar nicht verstehen. Das ist Aufgabe der Eltern abzuwägen, wo eine Erklärung oder ein Einbeziehen sinnvoll und wichtig ist und wo nicht.

Kommentar von B9337361aef495c0e321a34771672022smallsyschuin am 20. Juli 2008 20:59

Genau auf dem Punkt gebracht, manchmal muß man Kindern Dinge erklären und manchmal eben sind kurze klare Ansagen angebracht. Das zu unterscheiden müssen Eltern ( ist auch ein Lernprozeß, man wird ja nicht als Eltern geboren ).


Miss gf 2008, miss world 2010, miss universum 2012
beantwortet von Miss gf 2008, miss world 2010, miss universum 2012 am 19. Juli 2008 10:23
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kenne das buch nicht, aber die aussagen finde ich gut. ich hasse es, wenn manche kinder die aussprache einer 30jährigen haben.


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 20. Juli 2008 08:19
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Moin! Ich kenne das Buch nicht, aber in der aktuellen ELTERN geht es auch darum: "Hört auf mit dem Tyrannen-Gerede" (S. 74 ELTERN 8/2008)und da kommt es ja weniger gut weg - Okay, manche Ansätze mögen gut sein, aber ansonsten halte ich das eher für enorm fragwürdig!


T. L.
beantwortet von T. L. am 20. Juli 2008 10:11
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man kann kinder nicht wie gleiche partner behandeln, da sie mit dem kognitiven und geistigen reife noch nicht so weit sind wie wir erwachsenen. Kinder machen bis zu einem bestimmten alter noch alles für ihre eltern und nicht für sich selber. Man sollte ihnen alles erklären, warum man z.B. die betten macht oder aufräumen usw. Man sollte kinder nicht wie dumme behandeln aber als gleichwertige partner sollte man sie nicht behandeln


schildi
beantwortet von schildi am 19. Juli 2008 10:25
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ich kenne das Buch nicht aber was du über das Buch schreibst klingt vernünftig





syschuin
beantwortet von syschuin am 20. Juli 2008 20:57
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Habe gerade genau das Buch angefangen zu lesen, vorher hatte ich das Buch " Lob der Disziplin " von Bernhard Bueb gelesen, ist aber genau das gleiche, nur das erste von einem Kinderpsychologen und das andere von einem Internatsleiter geschrieben. Bis jetzt finde ich beide Bücher gut, nicht immer im jeden Detail mit meiner Meinung übereinstimmend aber dennoch richtungsweisend. Ich finde das auch, Kinder sind Kinder und keine Partner, nicht desto trotz sollte man auch Kinder mit Respekt behandeln.

Kommentar von Nunuhueper am 3. August 2008 10:25

Dr. Michael Winterhoff ist nicht Psychologe sondern Kinderpsychiater. Natürlich kennt er sich auch mit der normalen Entwicklung der kindlichen Psyche (Seele) aus.


unterwegs
beantwortet von unterwegs am 21. Juli 2008 19:20
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ich signalisiere meinen kindern dass ich ihre wünsche so weit als möglich - auf jeden fall aber ihre gefühle respektiere. trotzdem ist es für kinder wichtig dass sie von uns grenzen erfahren. diese grenzen brauchen sie um sich sicher zu fühlen. denn woher kann ich als kind wissen, ob eine mutter/ein vater der mir keine grenzen setzt in der lage ist, meine grenzen zu schützen, wenn andere sie überschreiten? auch zur orientierung brauchen sie diese grenzen, die sie von uns erfahren wollen. bei meinem sohn habe ich das im nachhinein sehr deutlich erkennen können. (bei ihm hatte ich noch nicht gelernt grenzen zu setzen. wollte unser verhältnis gleichwertig gestalten, hatte oft kein gefühl dafür wo überhaupt grenzen sein müssten und wenn ich es spürte wusste ich nicht wie ich sie setzten konnte) sehr oft war es so dass er buchstäblich die grenzen von mir herausgefordert hat. hat bei irgendeinem unfug oder grenzüberschreitungen mir gegenüber immer und immer noch einen drauf gesetzt, weil er wissen wollte, ob und wo ich ihm denn nun endlich eine grenze setzte. als ich das begriffen hab war es für ihn und unsere beziehung schon zu spät. da haben andere (familienhelfer) gerettet was noch zu retten war. erst mein zweites kind konnte von der erfahrung profitieren, die ich so schmerzlich gemacht hatte. da hatte ich so ein gespür entwickelt, wann ich einschreiten musste und meist hatte ich auch eine idee wie ich es tun konnte.


anonym
beantwortet von Bernardy am 31. Juli 2008 00:37
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Ich bin mir nicht Sicher ob wir hier von dem gleichen Buch sprechen.

Mir liegt das Buch "Kindererziehung - Pro und Kontra "Kinderkrippe" vor und hier schreibt der Autor sehr treffend:

"Kinder werden niemals böse geboren !

Sie suchen Orientierung in der Welt am Vorbild ihrer actiongeladenen Scheinwelt. Sie können ihr Menschsein nur in der Begegnung mit diesen Idolen ergreifen. Hier brauchen Kinder moralische Gesinnung der Erwachsenen !

Kinder erleben Sprache zu wenig als Teil eines aktiven, liebevollen Zuwendungsprozesses. Vielmehr begegnet sie ihnen häufig nur noch passiv im Fernsehkonsum; Gespräche kommen kaum noch zustande. Mit dem Ergebnis :

Bei der Tür zum Dialog ist nur noch der Briefschlitz für das Taschengeld geöffnet."

Das Buch hilft nach merner Ansicht mit Fakten und Analysen für eine zeitgemäße Erziehung


andreas48
beantwortet von andreas48 am 19. Juli 2008 10:26
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das sehe ich auch so, vor allem nach dem Studium eines Artikels in einem der letzen Stern




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