Lexa1 am 28.05.2007 um 18:38 Uhr
Die USA betreiben ihr Internierungslager dort auf Grund eines Pachtvertrages mit Kuba aus dem Jahr 1903 bzw. 1934. Allerdings wurde dieser Pachtvertrag vom Kuba nach der Revolution nie anerkannt. Details bitte hier nachlesen
"Die" machen das einfach - ich bin dort vor ca 10 Jahren vorbeigeradelt: nicht zu fassen, ein riesiges Gebiet in einer wunderschönen Bucht, fett stacheldrahtumzäunt! Meines Wissens gab/gibt es dafür keine völkerrechtliche Grundlage, genausowenig wie für den seit über 35Jahren bestehenden Boykott (für den jährlich immer nur 4 Länder stimmen, aber eins davon ist halt die USA:::) Von einem Pachtzins hab ich in Cuba nix gehört, schätze, die Cubaner würden sonen Deal niemals eingehen! Wer aber sehr gut aktuell informiert ist: "Cuba sí",(!PDS - Untergruppe, aber sehr liebe u engagierte Leute, hallo, Ex-DDRlerInnen und CubanerInnen pflegen heut noch gute Kontakte, obwohl Hr.Dr.Kohl sie alle offiziell gekappt hat, vonheutaufmorgen) und "Deutsch-kubanische Freundschaftsgesellschaft", die sind westdt. ziemlich "links" gefärbt, aber gute Kontakte, teils mit TH Berlin (war mit denen mal projektmäßig dort)
Da man aber Pachtverträge nicht einseitig kündigen kann bleiben die Amis weiter auf Kuba und überweisen treu und brav den Pachtzins.
... der aber von den Kubanern nicht angefasst wird.