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Corinne Maier, "No Kid. 40 Gründe, keine Kinder zu haben"- was haltet Ihr davon?!

gefragt von blumenfraublumenfrau am 09.06.2008 um 8:32 Uhr

Moin! Habe gerad das Interview auf www.brigitte. de( http://www.brigitte.de/frau/familie/no-kid-interview/index.html) gelesen und frage mich, ob ich mich wirklich als "die Gefangene meiner Kinder" betrachten muß:o)- okay, ich würde als Nicht-Mutter ein anderes Leben führen als ich das im Moment tue, das steht ja nicht zur Diskussion, aber wenn man wirklich der Meinung ist "Der wichtigste Grund ist: Kinder stehen oft unseren Wünschen im Wege. Eltern, vor allem Frauen, sind so beschäftigt mit der Kindererziehung, dass sie sich nicht mehr fragen: "Was will ich eigentlich wirklich im Leben? Was will ich noch tun, bevor ich sterbe?..", dann läuft doch irgendetwas in meinem Leben schief, oder?!


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Pinbuster
beantwortet von Pinbuster am 9. Juni 2008 08:40
10x
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Wenn ich am Nachmittag von der Arbeit nach Hause komme und ich öffne die Tür meines Hauses, laufen mir normalerweise meine Kinder mit offenen Armen entgegen und begrüßen mich. Solche Augenblicke wiegen für mich alle Probleme und Widrigkeiten, die durch Kinder entstehen könnten, um ein vielfaches auf.

Aber jemand, der nie Kinder hatte, wird das wohl nicht nachvollziehen können.


moon73
beantwortet von moon73 am 9. Juni 2008 08:40
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Die Autorin tut mir einfach nur leid.
Ich hoffe , daß es nicht viel mehr von solchen Müttern gibt. Auch mir gehen meine Kinder hin und wieder auf den Keks, aber sie nie bekommen zu haben? Niemals Ich weiß für mich , daß ich immer Kinder hätte haben wollen.
Die Autorin ist vermutlich eine, die nie zufrieden wäre. Mit Kindern, denkt sie was verpasst zu haben. Hätte sie nie welche bekommen können, wäre sie jetz mit 40 Jahren, die , die am lautesten jammert, das sie keine Kinder habe kann.

Kommentar von 49493dc9649cb5aedd846309477e17dbsmallfourseasons am 9. Juni 2008 09:27

Die Autorin brauch dir nicht leid zu tun. Wenn jemand über die Pest schreibt, muss er sie ja nicht selbst haben.

Sie hat selbst zwei Kinder, und sie macht mir ihren provokativen Büchern ganz schön Profit.

In einem andern (Skandal-)Buch "Die Entdeckung der Faulheit" schreibt sie z.B. "...wer arbeitet macht einen Fehler".

Die Bücher sind durchaus interssant zu lesen.

Kommentar von A0fc7a6b9daf733da0cf5d86e1f16950smallmoon73 am 9. Juni 2008 09:57

Sie tut mir als Mensch leid, nicht als Autorin. Obwohl sie Profit macht und finanziell sicher ganz gut da steht, obwohl sie es sicher gerade finanziell gesehen , viel einfacher hat, als andere Mütter, denkt sie so:

Ja, an manchen Tagen bereue ich das alles und gebe das auch offen zu. Damals, als ich Mutter geworden bin, war ich noch jung und verliebt, da haben mir wohl meine Hormone einen üblen Streich gespielt. Wenn ich mich noch einmal entscheiden könnte, also ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob ich das ein zweites Mal mitmachen würde. "

und meine Kinder gehen mir gehörig auf den Senkel . . ."
Was ist mit dieser Frau nur los?
Mag ja sein, daß sich ihre Bücher interessant und amüsant lesen, aber ich meine sie als Frau ist ein armes Wesen.

Kommentar von 49493dc9649cb5aedd846309477e17dbsmallfourseasons am 9. Juni 2008 11:58

Ich glaube, du hast nicht verstanden, was ich meine:

Mit ihren Büchern bedient sie doch nur den Markt. Die Aussagen die sie dort trifft, müssen doch nicht mit ihrer eigenen Meinung oder ihrem Handeln übereinstimmen.

Kommentar von A0fc7a6b9daf733da0cf5d86e1f16950smallmoon73 am 9. Juni 2008 13:48

@fourseasans: Das entspricht dann erst Recht nicht meinem Weltbild - Sorry. Wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen und Gefühlen schreibt und sie meint es nicht so - ja was soll man denn dann noch glauben?

Kommentar von 49493dc9649cb5aedd846309477e17dbsmallfourseasons am 9. Juni 2008 14:36

Bücher schreibt man in der Regel, um Geld zu verdienen. Nicht um einer breiten Masse seine innersten Gefühle mitzuteilen.

Kommentar von hintzsche am 10. Juni 2008 07:54

Vollkommen richtig. Vieleicht stimmt es ja doch mit der Generation Doof, und manche Menschen müssen über die innersten Gefühle von anderen lesen, um selbst zu wissen was sie Fühlen dürfen. Nein Ihr seit doch vernünftige Erwachsene. Niemand braucht andere um seine Meinungswelt zu bilden. Ihr müsst euch nicht anderen anpassen sondern eure eigene Meinung Vertreten können. Das nimmt seit den letzten Jahren aber leider stetig ab und die Menschen brauchen zunehmend mehr andere Menschen an denen sie sich orientieren. Und nur aus einem solchen Grund kann dieses Buch doch nur provozieren. Wenn ihr mehr mut zur eigenen Meinung hättet bräuchtet ihr nicht über dieses sinnlose Buch zu diskutieren.


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 9. Juni 2008 08:34
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Ja, da bin ich ganz deiner Meinung. Das ist eine sehr egoistische Einstellung, aber leider typisch für unsere Zeit.


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 9. Juni 2008 08:38
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Wenn sich jemand als Gefangener seiner Kinder fühlen würde, soll er es auch lieber bleiben lassen.

Was Kinder einem an Sorge und Mühe abverlangen, geben sie einem in der Regel auch wieder als Glück, Stolz, Zufriedenheit.

Sonst hat man etwas falsch gemacht.

Kommentar von 22e145294ec3e8c23371040e45f0a165smallAngela2305 am 9. Juni 2008 09:57

DH


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 9. Juni 2008 09:12
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Da könnte ich ihr 80 Gründe nennen,Kinder zu haben!





marvodo
beantwortet von marvodo am 9. Juni 2008 09:19
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Das positive daran ist, dass Menschen mit einer genetischen Disposition zu solchen Einstellungen nachhaltig dem Genpool entzogen werden.


Beddie
beantwortet von Beddie am 9. Juni 2008 09:15
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Wozu dieses Buch? Man kann ja hierzulande weitestgehend selbst entscheiden, ob man Kinder möchte oder nicht. Es gibt bestimmt mehr als 40 Gründe, die dafür stehen, keine zu bekommen, wobei einer ja schon genügen würde, und wenn sich jemand gegen Kinder entscheidet ist das auch vollkommen in Ordnung. Diese Frau, die Autorin, kommt aber total gefrustet rüber, hatte wohl auch keine schöne Kindheit und macht jetzt aus ihrem Frust Geld. Hoffentlich läßt sich ihre Kinder nicht spüren, dass sie sie eigentlich gar nicht will ...


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 9. Juni 2008 09:19
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Es wird immer sicher Gründe für und gegen Kinder geben. Es ist eine sehr persönliche Entscheidung welche Gründe für einen überwiegen.

Ich habe mich auch gegen Kinder entschieden und muß dem Buch in etlichen Punkten recht geben.

Ich verstehe aber auch die Leute die sich für Kinder entscheiden und darin Ihr Glück finden.

Weitere nützliche Kundenbewertungen des Buches bekommst Du unter:

=> http://www.amazon.de/gp/search?index=blended&camp=1638&creative=6742&...


heligirl
beantwortet von heligirl am 9. Juni 2008 09:38
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Verständlicherweise sind viele Mütter entrüstet, aber ich finde es nicht verwerflich, dass es jemanden gibt, der auch diese Empfindung mal ausspricht. Eine Freundin von mir sagt dasselbe. Das hat mich erst geschockt und es klingt herzlos, wenn man es hört, aber es ist doch ihr gutes Recht, das zu denken. Fakt ist: Kinder schränken das Leben ein. Fakt ist sicher auch, dass sie zum Glück sehr viel zurückgeben, so dass man das andere vielleicht nicht so bewusst vermisst. Aber eben nur vielleicht und nicht jede(r)!! Das ist für mich ehrlicher als die vielen Mütter (und Väter), die Kinder in die Welt setzen, sie dann in der OGS haben (das ist teilweise aus finanziellen Gründen nötig), um sie sich nachmittags und am Wochenende mit Computerspielen alleine zu überlassen. Und davon habe ich viele in der Schule. Dass Eltern heute beide arbeiten müssen, ist eben oft so, aber auch danach fehlt mir bei Vielen die wirklich Beschäftigung mit den Kindern. Was ich allerdings bedenklich finde ist, sowas als Kind von meiner Mutter zu lesen oder zu hören. Das ist für mich der wesentliche Kritikpunkt an dem Buch (ich kenne aber auch nur Auszüge).


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 9. Juni 2008 09:45
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Es ist selbstsüchtiges Geschwätz, wie so vieles in der Brigitte und in anderen Ausprägungen heutiger Literatur.


coconut2
beantwortet von coconut2 am 9. Juni 2008 12:48
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ich finde, die frage was ich vom leben will sollte ich mir stellen BEVOR ich kinder in die welt setze.....bin selbst im moment schwanger .....und zu dem buch: auf der einen seite finde ich es auch ziemlich traurig für die autorin, das sie ihren kindern die schuld gibt, das sie ihr hart verdientes geld jetzt nicht für sich selbst ausgeben kann und das sie offen zu gibt, damals wohl einen hormonstau gehabt zu haben...aber wie gesagt, dafür können die kinder nichts...auf der anderen seite, finde ich, das sie die frage aufwirft, in welche welt wollen wir eigentlich kinder setzen, lohnt es sich das zuerhalten, was wir jetzt haben indem wir für nachkommen sorgen??!! auch ich habe mir schon oft diese frage gestellt und bin zu dem schluß gekommen, ja es lohnt sich, denn es liegt an uns es zu ändern...nur rumjammern und über diese schlechte, egoistische welt zu motzen nützt nichts......und dann kommt es darauf an, was ich selbst aus meiner situation mache und mich nicht als sklave für irgendwas fühle, weder für die arebit noch für freunde oder meine kinder......und damit ich nicht wie die autorin mit 40 am tisch sitze und meinen freundinnen das ohr abkaue, was ich alles nicht gemacht habe, weil ich ja die kinder hüten mußte, bin ich meinen herzenswünschen gefolgt und bin 2,5 jahre um die welt gezogen, habe party gemacht 1000sende von menschen getroffen, verschiedene kulturen kennengelernt um dann von ganzem herzen festzustellen, das ich eine familie möcht...


Lenin
beantwortet von Lenin am 9. Juni 2008 21:10
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Es läuft alles schief in der jetzigen Welt.Die Natur wird unsere Rasse bald durch eine Terraformation auslöschen.Wir haben der Natur so viel Leid angetan.Unsere Kinder werden immer agressiver.Der Staat ist nicht mehr in der Lage diese Situation zu meitern.Da haben unsere Affen Überlebenschancen.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 10. Juni 2008 07:40
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Und wenn diese Dame dann irgend wann kurz davor steht, sich von dieser Erde zu verabschieden, wird ihr vermutlich ein ganz großes Licht aufgehen: Dass sie das wertvollste und wichtigste im Leben verpasst hat - sich fortzupflanzen!


anonym
beantwortet von eule65 am 10. Juni 2008 08:12
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Mal rein biologisch gesehen: Wer darauf verzichtet, sich fortzupflanzen (und zwar aus rein egoistischen Gründen), verletzt das Grundprinzip von Leben überhaupt. Was gibt es da zu diskutieren? eule 65


anonym
beantwortet von Evermore am 4. Juli 2008 08:49
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Ihr seid doch alle bescheuert man :( Die olle hat vollkommen recht obwohl sie meiner Meinung nach ein bisschen Spät darauf gekommen is, sie hat ja bereits 2 Kinder. so nun ma zu den Fakten:

1920 gab es 1,8 Milliarden Menschen 2008 gibt es 6,4 Milliarden Menschen . Nahrungsknappheit . Weltweite Inflation . 63% aller Tiere sind vom Aussterben bedroht . immer mehr Wälder werden gerohdet weil es immer mehr Menschen werden die Lebensraum brauchen . Umweltverschmutzung vom höchsten Maß . Klimawandel etc etc etc. Prognosen zufolge soll es 2050 9,2 Milliarden Menschen geben, und 2100 rund 13 Milliarden.

Nun meine Frage wann wird die Menschheit mal aufwachen und aufhören sich fortzupflanzen wie die Kanickel? bei Weltkrieg 3? Nukleare Kriegsführung? Wenn bei 6,4Milliarden Menschen schon Nahrungsknappheit ist was is dann erst bei 9,2 oder gar 13?

Und es wird auch mit 100% Wahrscheinlichkeit zum 3. Weltkrieg kommen spätesten wenn sich die Länder der ersten Welt um Nahrung und Kraftstoffe streiten. Und da jeder dämliche idiot denkt sein Kind muss unbedingt geboren werden weil wir ja noch nicht genug Gehirnakrobaten auf unserem kleinen Planeten haben, ist es nur eine frage der Zeit! Wir sehen uns an der Front




Kommentar von E8636ea013e682faf61f56ce1cb1ab5csmallgeheim am 5. November 2008 09:09

da hab ich auch einen getroffen, der diesen Punkt angesprochen hatte.... nachvollziehbar.

Kommentar von Simple_avatar5smallheikephs am 1. Dezember 2008 11:02

@ Evermore:

Warum sollen aber gerade die zivilisierten Völker nun aufhören mit dem Kinderkriegen?

Sollen wir uns von der 3. Welt (oder heute dichter dran: von den Moslems) totgebären lassen?

Sei dankbar, daß Deine Mutter nicht so gedacht hat...



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