Frage von lolpop112233123, 15

contra Argumente für den text ,,Erziehen, nicht wegsperren"?

Ich muss pro und contra Argumente aus dem text ,,Erziehen, nicht wegsperren" raussuchen aber ich hab nur pros gefunden. Findet irgentjemand contras?

Text: Die Bilder des Rentners, den zwei Jugendliche in einem Münchner u- Bahn 2007 brutal zusammen geschlagen und schwer verletzt hatten,werden immer wieder gezeigt,um die gewaltexzesse (Ausbruch) jünger Männer zu illustrieren: Schläge,Prügel,Tritte auf das wehrlos am Boden liegenden Opfer. Grausame Verbrechen wie dieses sind aber nicht typische Fälle der Jugendkriminalität. Die jugendgewalt nimmt in Deutschland seit Jahren ab oder stagniert (stehen bleiben) je nach Delikt (Straftat). Das geht eindeutig aus der polizeilichen Kriminalstatistik hervor . Die ,,mehrfach -und Intensivtäter", die etwa 1,5% straffälliger jünger Männer ausmachen aber das Bild in der Öffentlichkeit von dieser Altersgruppe prägen,zeigen sich meist unbeeindruckt von staatlichen Sanktionen. Bei mehr als 90% jugendlicher Straftäter wächst suchst`s Problem aus,erklärt der Hamburger strafrechtler Bernd-Rüdiger sonnen vorsitzender der deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe. Bei vielen Jugendlichen die auffällig wurden genügt schon eine demonstrative Festnahme auf dem Schulhof um so zum nachdenken zu zwingen. Dies muss man wissen um die Pläne der schwarz Gelben Bundesregierung für die Verschärfung des jugendstrafrechts einzuordnen. Laut koalitationsvetrag sollen der warnschusssarrest und die Erhöhung der Jugendstrafe von zehn auf 15 Jahre gesetz werden . Die Fachleute laufen jetzt schon sturm sehen sie doch das bewährte Jugendstrafrecht in Gefahr. Mit ihm soll ja verhindert werden,dass ein jugendlicher Missetäter auf Dauer kriminell wird . Das Jugendstrafrecht ist von dee Überzeugung geprägt,dass bestimmte Delikte nur in der Phase des heranwachsendes begangen und deshalb durch erziehungsmaßnahmen geahndet (bestrafen) werden sollte. Wegsperren das offenbart die Statistik bewirkt das genaue Gegenteil:70% der Delinquenten (Täter) werden nach Jugendarrest rückfällig bei Aussetzung einer Jugendstrafe sind es 50-60%. Der warnschussarest ist nichts anderes als Jugendhaft bis zur vier Wochen. Keiner der Fachleute glaubt dass er die erwünschte Wirkung zeigt. Im Gegenteil: der Alltag im Knast ist nicht pädergogisch wertvoll dort lässt sich allenfalls das kriminelle Handwerk erlernen . Der zweite Vorschlag die Höchststrafe von zehn auf 15 Jahre auszudehnen stößt bei jugendrichtern auf totales Unverständnis,wissen sie doch dass gewalttätige Attacken meist spontan und nicht rational (vernunftgemäß) geplant sind: strafdrohungen ob zehn oder 15 Jahre schrecken deshalb nicht ab . Das Instrumentarium des Gesetzes reicht aus sagt der Vorsitzende des deutschen Richterbundes Oberstaatsanwalt Christoph Frank . Es müsse nur voll zur Verfügung stehen. Das heißt schnelle Verfahren und ein schneller strafantritt. Sozialarbeit noch bessere Kooperation von Polizei schule Jugendamt und Kinderschutzbund.....(text geht unten weiter)

Antwort
von lolpop112233123, 12

...Vielen guten Projekten droht jedes Jahr das aus , weil die Finanzierung nicht seichter ist. Dabei ist Prävention kostengünstiger: Haft und Arrest von Jugendlichen kommen die Gesellschaft später viel teuerer zu stehen.

Ich danke schon mal im voraus.

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