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"Computerkurs" für absolute Anfänger - wie baut man so etwas auf?

gefragt von Laptophasser am 02.05.2008 um 17:10 Uhr

Ich werde demnächst in meiner Freizeit einer Frau, die eine Anzeige aufgegeben hatte, den Umgang mit ihrem neu erworbenen ersten Computer beibringen, d. h. die Grundlagen. Wie gehe ich dabei am besten vor, wie baut man einen solchen Kurs auf, womit fängt man an? Freue mich über jeden Tipp!


Reply


galix
beantwortet von galix am 2. Mai 2008 17:12
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Es ist vor allem wichtig, dass du die Dame nicht von Anfang an mit Fachausdrücken zulaberst. Du solltest sie auch von Anfang an selbst an den PC lassen - die wenigsten Menschen können beim Zusehen, wie jemand "wild herumklickt" etwas lernen, geschweige denn verstehen, was gerade passiert.

Und fange am besten mit dem Einschalten und Hochfahren an. Die ganz normale Prozedur halt, nur mit ausführlichen Erklärungen.


Macjohn
beantwortet von Macjohn am 2. Mai 2008 17:13
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Man fängt zunächst damit an, der Dame zu erklären, dass die Kiste keine Wundertüte ist und man ziemlich schnell damit zurecht kommen kann. Dann würde ich kurz erklären, was alles zu der Kiste dazugehört und wozu man das braucht. Dann ein paar Worte über das Betriebssystem und den Umgang damit (Daten speichern, drucken, ändern) und dann los mit den Anwendungen, vermutlich erstmal MS Word. Vergiss nicht die Hinweise über Datensicherheit und Backups. Und wenn Ihr ins Internet geht: Zeigen, wie man umsichtig damit umgeht.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 2. Mai 2008 17:26

Mac, so kann man es auch ausdrücken. Ich freue mich, dass wir offensichtlich dieselben Gedanken haben.


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 2. Mai 2008 17:24
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Das geht wohl nur im Dialog, damit du spürst, inwieweit sie den Ausführungen folgen kann und wo sie noch Schwierigkeiten hat. Ich würde den Rechner öffnen und mit der Erklärung der Haupt-Komponenten im Rechner anfangen. Daraus ergibt sich meist schon, warum bestimmte Software (z. B. Treiber) vorhanden sein muss. Die Verwaltung dieser Software (als Hardware-Verwaltung) stellt dann das BIOS und das Betriebssystem dar. Das Betriebssystem wiederum geht dann weiter als Basis (und Steuerung) der Gebrauchs-Software (z. B. Office). Zwischendurch stellst du immer mal wieder die Verbindung zur Hardware her (z. B. per Geräte-Manager, Systemsteuerung), damit du ihre Verständnislücken findest; darauf kannst du dann gezielt eingehen. Jetzt musst du nur noch ihre Spielerei-Lust wecken, damit sie bei den Anwendungen nach der Methode "Try and error" selbst lernt; dann hast du "gewonnen"...ggg. Lass sie mal sowohl bei Hard- als auch Software selbst probieren; Erfolgserlebnisse schaffen Freude an der Tätigkeit. Zuletzt erklärst du ihr (einfache) Methoden zur selbstständigen Fehlerbehebung, damit sie bei der eigen Arbeit nicht zu oft frustriert wird.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 2. Mai 2008 17:43
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sehr hilfreich und gut verständlich sind die Hefte von www.knowware.de

Dann hat sie auch was zum Behalten und Nachlesen.


bitmap
beantwortet von bitmap am 2. Mai 2008 17:30
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Kommt auch drauf an wie weit du ins Detail gehen willst. http://kuerzer.de/JMc4Wt0gM

Am Anfang vielleicht erst mal auch nicht so viel auf einmal. (wobei ich jetzt auch nicht die Aufnahme- und Lernfähigkeit der Dame kenne, aber das wirst du dann ja mitbekommen)





Käpt'n Gruenbaer
beantwortet von Käpt'n Gruenbaer am 2. Mai 2008 17:40
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Moin Laptophasser,

ich würde sie zuallererst darauf hinweisen, daß, wenn sie den PC herunterfahren möchte, sie START anklicken muß...!!!

Gruß von der Küste




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