Computer für Videobearbeitung
Hallo, da mein alter Computer schon ein paar Jahre in betrieb ist möchte ich mir einen neuen kaufen. Aber ich kann mich noch nicht so ganz zwischen einem Windows PC oder einem iMac entscheiden. Zur auswahl steht ein: iMac mit 27'' und dem 2,7 GHz Prozessor oder der hier -----> http://www.ultraforce.de/product_attributes.php/info/p2355_ULTRAFORCE---Battlefi...
Welchen würdet ihr mir fürs Videobearbeiten empfehlen ?
P.S: es sind alles full HD Videos die bearbeitet werden sollten ;)
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Ein Apple ist heute einfach nur noch ein Intel-PC, der dank einer etwas modifizierten Firmware (EFI, BIOS-Nachfolger) etwas Schützenhilfe braucht, um Windows zu starten. Jeder andere PC ist ein Intel-PC, der dank von hunderten Herstellern unterstützten Industriestandards Windows so starten kann, aber etwas Schützenhilfe braucht, um MacOS X zu starten. Für diesen kleinen aber feinen Firmware-Unterschied verlangt Apple etwa das Doppelte des Hardwarepreises für einen gleich ausgestatteten Standard-PCs, bei Aufpreisen für Hardware-Upgrades beim Kauf des Rechners sogar das 3- bis 5-fache des regulären Hardware-Preises für das im Konfigurator hinzugefügte Teil.
Und seitdem Apple die ernstzunehmende Profi-Schnittlösung Final Cut Pro 7 zu einer nicht mal für Consumer ernstzunehmende Billigsoftware namens Final Cut Pro X weiter evolutioniert hat, gibt es auch keinen Grund mehr, am Mac zu schneiden. Und falls doch: Guck dir Efi-X und diverse andere Dongles zum Start von MacOS am Standard-PC an, sowie die Hardware-Kompatibilitätslisten, und bau dir einen "Hackintosh", also einen doppelt so starken Standard-PC mit MacOS-Startfähigkeit zum halben Preis eines normalen Apples.
Was den Standard-PC angeht: Spiele und Videoschnitt liegen mittlerweile garnicht mehr so weit auseinander. Die Adobe CS Programme unterstützen CUDA auf den Karten mit dem nVidia Profi-Chip Quadro (und mit einem Hack für Adobes Mercury-Engine auch auf den Consumer-Karten mit GeForce-Chip - ist eh im Kern das Gleiche), Sony Vegas rendert sein Generation 10 auf AMD/ATI-Karten mit Open-CL und seit Generation 11 zudem auch wahlweise auf CUDA (auch mit GeForce) und somit kannst du bestimmte Vorgänge über den Grafikchip beschleunigen. Unterschied: Viele Gamer stehen, obwohl in den meisten Anwendungsbereichn mittlerweile recht abgeschlagen, immer noch auf AMD. Das kann bei einigen Spielen auch durch die Spiele-Optimierung von AMD (3DNow und Co) aufgehen. Aber bei der puren Rechenpower ist ein i7 mit Sandy Bridge oder Sandy Bridge E den AMDs haushoch überlegen, und das spürst du beim HD-Schnitt. In manchen Videoschnitt-Foren hat man das Gefühl, dass einige Möchtegern-Profi-Cutter etwas der Zeit hinterherhängen, zu Zeiten des Athlon XP und Athlon 64 sagten sie alle "Schneiden nur auf Intel" und ich hatte um Welten bessere Performance ohne ei Problem auf meinem AMD-System, und als sich die Ära Athlon dem Ende neigte und Intel mit den Core2 und Core-i alles in Grund und Boden gebenchmarkt hat, kamen dann plötzlich Empfehlungen für die hoffnungslos unterlegenen Phenom und Bulldozer. Lass dich davon nicht beirren, nimm je nach Budget einen Sandy Bridge oder Sandy Bridge E. Wenn du CUDA oder Open-CL nutzen willst, oder nebenher noch auf dem Rechner spielen willst, investier ruhig in eine anständige Grafikkarte, ansonsten reicht für den puren Schnitt bei nicht hardwarebeschleunigten Schnittprogrammen auch die Intel On-Chip Grafik oder ein billiges Stück nVidia oder ATI mit Passivkühlung (tut der Lautstärke und dem Stromverbrauch gut). Bei den aktuellen RAM-Preisen würd ich direkt zu 16 oder gar 32GB greifen, das kostet ja keinen großen Aufpreis mehr. 64-Bit Betriebssystem nicht vergessen, sonst werden nur ca. 3,5GB davon ausgenutzt. Das einzige, das immer noch schmerzt, sind die Festplattenpreise. Idealerweise hast du eine Systemplatte für System und Programme, eine Quellvideo-Festplatte und eine Zielvideo-Festplatte (das bringt tatsächlich einen nicht zu unterschätzenden Performance-Unterschied, wenn du z.B. c: System, d: alle Quellvideos von der Kamera und e: als Ziel für das, was das Schnittprogramm rausrendert, und zwar auf drei unabhängigen Platten, Partitionieren bringt selbstredens nichts).
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Ein Computer für HD Videobearbeitung braucht ne starke CPU, eigentlich gibt es da kein stark genug. Bei der Echtzeitbearbeitung von Videoeffekten auf HD Videomaterial kann man immernoch jeden Rechner in die Knie zwingen und das encodieren dauert immer zu lang egal wie schnell die CPU ist ;)
Minimum: 4 Kerne ab 3 GHz, 8 GB RAM, 2 große Platten, GraKa mit 1 GB VRAM (ob ATi oder nVidia hängt davon ab welche GPU Beschleunigung das Bearbeitungsprogramm unterstützt).
Dein 2,7 GHz iMac Vorschlag ist doch da lächerlich und auch gar kein Vergleich zu dem anderen PC mit wieviel Kernen? 8?
Gerade das Betriebssystem find ich das unwichtigste, außer man muss sich einer bestimmten Umgebung anpassen oder hat schon die Software für eine bestimmte Umgebung.
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Generell sollte ein Mehrkrenprozessor, vorzugsweise core i7, mit etwa 3 GHz zur Anwendung kommen. Ausschlaggebend für die Codierung ist an erster Stelle die Arbeitsgeschwindigkeit der CPU.
Wenn das Viedobearbeitungsprogramm in der Lage ist auch die GPU'(s) der Grafikarte zu nutzen, dann den Empfehlungen des Softwareherstellers unbedingt Folge leisten. In der Regel sind 8 GB Arbeitsspeicher ausreichend, mehr kann aber nicht schaden. Jedoch sollte hierbei stark auf die Qualität des Arbeitsspeichers geachtet werden, da diese auch die Geschwindigkeit und den Datentransfer zur CPU und GPU beeinflußt.
Weiterhin sollten mehere Festplatten zur Anwendung kommen, eine einzelne große HDD ist fehl am Platze und wirkt sich negativ auf die Performace aus, das gilt auch für SSD Laufwerke.
Eine Platte für das Betriebsystem, eine Platte für die Quelldaten und eine Platte für die Zieldaten. Optional kann eine weitere Platte für die Auslagerungsdatei und die temporären Daten eingesetzt werden.
So kann eine optimale Videobearbeitung umgesetzt werden.
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Zusammen gefasst brachst du mindestens 16gb ram bzw 32gb, nen gescheiten cpu z.b intel i7 3960x (mit dessen mainboard kann man sogar 64gb ram betreiben), ne gescheite z.b die amd radeon hd 7990 (ist derzeit mit der nvidia gtx 680 das beste). Also vergiss den iMac du kanns höchstens den Mac Pro verwenden was ich dir aber auch nicht empfehlen würde ;) Das alles sind natürlich nur richtlinien und du musst selbst schauen was für sich ausreicht
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Weder noch.
Für die Videobearbeitung ist es besser wenn man in eine hohe Leistung eines einzelnen Kerns investiert (z.B. einen 4 Kerner mit beonders hoher Einzelleistung) - am besten noch mit Turbo (automatisches hochtakten). Denn die meisten Codecs kommen gerade mal mit 1 Kern zurecht.
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für solche arbeiten braucht man definitiv nen imac. er ist dazu einfach wie geschaffen. dein "gaming-pc" mit windows ist für sowas gar nicht gebaut und würde bei professionellem videoschnitt schnell in die knie gehn. außerdem ist das ganze system dafür iwie unpraktisch. für den mac sind aufgaben in diesem bereich jedoch kein problem ;)
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High End ftw :P
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Nimm den iMac, schon allein weil's ein Mac ist. Glaub mir, ich hab selber einen. Und solang du Software hast ist alles perfekt. Brauchst halt Software, die auf OS X funktioniert. Und komm ja nicht auf die Idee, Windows auf deinen Mac zu machen ;D So hab's ich am Anfang geregelt und das war die reinste Hölle
Kommentar von sparten1557sparten1557 12.05.2012Ich sehe keine Vorteile bei Mac. Das Betriebssytsem macht das meiste von selbst, man muss sich nich mal annähernd damit beschäftigt haben um damit umgehen zu können. Lifestyle-Kram eben wie alles andere von Apple auch.
P.s: Einen iMac kann nicht aufrüsten, ohne das Ding in eine Apple-Werkstatt zu schicken.
Kommentar von SuperNonop 12.05.2012Ein iMac ist speziell für die Arbeit im Bereich Foto und Video gebaut. Außerdem ist ein Windows meistens schon nach 2 Jahren Schrott!
Kommentar von sparten1557sparten1557 12.05.2012Ich versteh nich was du meinst. Meinst du mit "Schrott", dass es veraltet? Das liegt dann nur daran, das Microsoft was neues rausbringt.
Kommentar von volker79volker79 14.05.2012Ein iMac ist speziell zum schön aussehen gebaut, für Videoschnitt ist er viel zu schwach (okay, SD meistert er locker, aber HD?) Und was die Betriebssysteme angeht, es ist noch garnicht so lange her, dass Microsoft den Support für Windows 2000 und Windows XP, beides über 10 Jahre alte Systeme mit bereits mehreren am Markt befindlichen Nachfolgern, aufgekündigt hat. Beide, 2000 und XP, gibt es schon deutlich länger, als MacOS X, und für die ersten OS-X Versionen gibt es ja jetzt schon keine Updates mehr für kritische Sicherheitslücken wie den Java-Bug (Flashback-Trojaner), weil zu alt. Hinzu kommen noch teilweise schwerwiegende Änderungen an der API (Programmierinterface), weshalb nicht jedes Programm unter jedem MacOS X läuft. Und bei so teuren Brechern wie den Adobe CS Programmen ist das schon ziemlich ärgerlich, wenn man nur von einer Subversion auf die nächste wechselt (nur der Name der Raubkatze ändert sich) und schon läuft die alte Software nicht mehr, es existiert noch kein Update oder das Update ist ein neuer Major Release der mehrere hundert Euro kostet, mit einer Handvoll neuer Features, die man garnicht gebraucht hätte. Sauber programmierte Windows 95 Programme (nativ 32 Bit, ohne 16-Bit-Reste aus der Windows 3.1 Ära) laufen hingegen sogar noch unter Windows 7.
Also, welches Betriebssystem ist nach 2 Jahren Schrott?
Außerdem ist Apple doch der Laden mit dem Containerformat Quicktime, das mit dem seit mehreren Generationen chronischen Bug in der Gammakurve, die auf dem Mac manchmal, unter Windows fast zielsicher immer falsch ausgewählt wird, wodurch die Gammakurve des Videos nicht mehr stimmt, und das Format mit dem ach so tollen ProRes Codec, der ja angeblich ach so visually lossless ist, und wo nicht nur ich, sondern auch schon mehrere Kollegen teilweise ziemlich harten Mosquito Noise (der in der unkomprimierten Quelle noch nicht drin war) entlang von Konturen entdeckt haben.
Gammelobst bleibt Gammelobst, auch wenn die Anhänger der Macintology-Sekte meinen, ein vergammelter Apfel wäre vitaminreicher.
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Nimm den iMac. Als Schnittsoftware Final Cut X (mit Motion 5). Schnell und wird auch von Hollywood-Studios benutzt.
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öhm für eine videobarbeitung brauchst du ganz bestimmt kein highend GAMER pc :D
google ;)
Kommentar von KurushiyamaKurushiyama 12.05.2012Von wegen - gegen Echtzeit-Videobearbeitung in nativer Auflösung fährt ein Rechner bei Gaming im Standgas.
Kommentar von testclipstestclips 12.05.2012ich würd mal sagen eher umgekehrt. richtiger profivideoschnitt mit echtzeitbearbeitung braucht deutlich mehr rechenleistung als so ein simples computerspiel ;)
Kommentar von YetanotherpageYetanotherpage 12.05.2012Stimmt, n ordentliches System für Videoschnitt kostet mind. das doppelte von nem ordentlichen Gamer-PC ^^
Spiele sind so anspruchslos ^^
Sei du froh das deine Spiele nicht so ruckeln wie HD Videobearbeitung ;)
Wenigstens einer, der sich nicht von dem angefressenen Apfel blenden lassen hat :)
http://www.digitalschnitt.de/produkte/komplettsysteme/index.htm - da kannst dir Referenzsysteme angucken. Vom Preis nicht abschrecken lassen, da ist teilweise sehr teure Software dabei und auch Hardware die sich wohl nur wenige zusätzlich kaufen würden (aber sich halt im Preis zeigen). Nur so als Richtung - wenn man sich gewünschten Teile selbst zusammen kauft dann kommt man weit billiger weg.
Der mit CS6 ist schon nen Monster ^^