Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit diesem Bakterium bei Hunden gemacht. Was es ist kann jeder bei Wikipädia nachlesen. Mich würde interessieren ob es jemand von euch schon einmal bei seinem Hund beobachtet hat. Alles Liebe Ilsemarie
Antworten (3)
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2Hilfreichste & RatgeberHelden AntwortAntwort von
YarlungTsangpoYarlungTsangpo
Direkte Erfahrungen mit diesem Bakterium dürften die meisten Hundehalter gar nich so direkt mitbekommen. Nicht bei jedem Hund wird - wenn ein Dickdarmdurchfall wieder verschwindet - so genau untersucht um was es sich genau dabei handelt.
Hier findest du eine Beschreibung auf den Hund bezogen - und diese würde nicht existieren, wenn es das beim Hund nicht häufiger geben würde:
http://www.laboklin.de/pdf/de/news/laboklin_aktuell/lab_akt_0102.pdf
Neben der Antibiotika und einem Ersatz von Elektrolyte (Onfusion) ist sicherlich günstig die Darmflora wieder aufzubauen. Darmschleimhaut zu bilden (Sikapur Magen Darm 1/2 Std. vor Diät Mahlzeiten) gezielte Darmbakterien zu verabreichen.
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1Antwort von
gkyFFMgkyFFM
Mit dem Bakterium habe ich keine Erfahrungen gemacht. Dafür mit Helicobacter Pylori. Bei meiner Schäferhündin Nelly traten immer wieder Durchfälle auf. Zwei Tage normaler Kot, dritter Tag Durchfall, zwei Tage normal, dritter Tag Durchfall. Gleichzeitig waren mir Schmatz- und ab und zu Würgegeräusche aufgefallen. Die Kotproben von drei aufeinander folgenden Tagen habe ich gesammelt. Diese wurden im Labor auf Helicobacter Pylori untersucht. Der Befund war positiv. Daraufhin bekam Nelly vier Wochen jeden Tag Omiprazol und Clarithromycin. Während dieser Zeit war der Durchfall weg. Nach Ablauf der vier Wochen wieder das gleiche: zwei Tage normal, dritter Tag Durchfall. Anscheinend waren die Bakterien resistent gegen das Antibiotikum. Also nochmal vier Wochen Tablettengabe. Dieses Mal Omiprazol, Metronidazol, Synolux. Während der vier Wochen kein Durchfall mehr. Nach Ablauf der vier Wochen auch alles normal. Kein Durchfall mehr.
Das Ganze hatte mich 500 € gekostet, wovon die Hundekrankenversicherung 400 € übernahm (20 % Selbstbeteiligung).
Kommentar von
ilsemarieilsemarie Du hättest auch einen Stern verdient für deine ausführliche Antwort. Ich danke dir dafür. A.L. Ilsemarie
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0Antwort von
thesanchezthesanchez
Stellst du die Frage jetzt explizit an Veterinärmediziner oder Biologen mit eigenen Hunden? Ich bezweilfe nämlich, dass der gemeine Hunderhalter sich zu Hause mit einem Mikroskop hinsetzt und Abstriche des Hundes untersucht um Clostridien zu beobachten.
Kommentar von
ilsemarieilsemarie Ich denke hier an die Hundebesitzer die die ERfahrung gemacht haben, dass ein Durchfall nicht mehr auf kommerzielem Wege behandelbar ist. Mich interessieren die Krankheitsverläufe und die Atibiose die gemacht wurde. A.L. Ilsemarie
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Auch lesenswert:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/2595/1/Strauch_Christine.pdf
Seite 34 findet sich die Beschreibung. Das bedeutet es müssten Toxine beim Hund gesucht und nachgewiesen werden.
Besser kann man nicht antworten. Ich danke dir dafür und ziehe meinen Hut vor deinem "Sachwissen"! alles Liebe Ilsemarie
Ui, danke für deinen lieben Kommentar und das Sternlein... Ganz viele Knuddler an dein Pelztierchen!
Wuerde auch lieber zu lange als zu kurz Diät fuettern und dann behutsam den Darmstoffwechsel aufbauen. Geriebener Apfel ( 1/4 pro Mahlzeit also nicht übertreiben ) ist da Super geeignet. Das hilft Toxine auszuscheiden. 1 - 2 Mal die Woche gehackte Petersilie 1 EL zum Futter.
Daumendrueck & liebe Grüße Yarlung