Frage von Timchi, 68

Chronische sinusitis Behandlung, rechte, Homöopathie?

Hallo,
Ich habe seit 4 Wochen eine nebenhöhlenentzündung (das weiß ich seit einer Woche, nachdem mein hno ein CT gemacht hat) Diagnose: die nasenschleimhäute rechts total aufgeschwollen - chronische nebenhöhlenentzündung. Deswegen bekomme ich rechts (aber nur rechts) kaum Luft. Es sind Tage da läuft meine Nase ununterbrochen und sind Tage wo sogar ich rechts Luft holen kann. Der Arzt hat mir kortisonspray (wie immer bei solchen Fällen) aufgeschrieben. Nur ich möchte es nicht nehmen, ich habe so Angst vor dem Zeug. Er hat mich beruhigt dass es nicht so schlimm sei, aber ich mag solche Mitteln nicht. Ich nehme nichtmal schmerztabletten wenn ich Kopfschmerzen habe, sondern versuche es mit viel trinken usw. Ich habe viel gelesen über pflanzliche Mitteln gegen solchen Entzündungen. Trinke viel Tee, inhaliere, nasenöl und pflanzliche Tabletten die Schleimhäute zu unterstützen. War auch 3 Tage lang krankgeschrieben und ich meine danach gings mir besser. Jetzt arbeite ich wieder, und meine Nase ist zu. Wieder ganz schlimm dass ich kaum schlafen kann. (Ich arbeite in einer Kfz Werkstatt, wo viel Staub und Chemie in der Luft ist). Meine Frage ist:
Kann man zum Arzt (hno oder Hausarzt) gehen und Sie bitten jmd krankzuschreiben obwohl ich die Medikamente (kortisonspray) verweigere? Ich denke wenn ich mich zuhause ausruhen könnte, könnte ich mich selbst mit pflanzlichen Mitteln heilen. Was habt ihr da für Erfahrungen? Kann man sich selber helfen? Hab ich Anspruch auf Krankschreibung (1-2wochen)? Ich bin normalerweise nie krank, diesesjahr war ich bis jetzt 2 Tage krank (zahnärztliches Problem) und halt das jetzt. Ich möchte auch nicht "Urlaub" machen sondern meinen Körper die Möglichkeit geben ohne schädliche Mitteln aus dieser Krankheit zu kommen.
Danke für eure Hilfe

Antwort vom Arzt online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Gesundheitsfrage. Kompetent, von geprüften Ärzten.

Experten fragen

Antwort
von GoodFella2306, 27

Hallo,

die Angst vor dem Kortisonspray ist wirklich nicht notwendig. Zum einen ist die Dosierung echt gering im Vergleich zu richtigen Kortisontherapien, wo weitaus größere Mengen verabreicht werden. Zum anderen hilft das Zeug wirklich, und da spreche ich aus eigener Erfahrung:

Nahezu sechs Monate habe ich mich mit genau dem gleichen Problem rumgeschlagen. Zwei mal Antibiotika, Inhalation und so weiter. Dann habe ich den Arzt gewechselt, der neue verschrieb mir das Kortison-Nasenspray.

Eine Woche hat es gedauert, bis es weg war. Und bereits nach zwei tagen trat eine deutliche Besserung ein.

Also: Verständnis für deine Sorge, doch die ist an der Stelle unbegründet. Und mal ehrlich: Wenn dir die Symptome so sehr auf den Keks gehen, weil sie einen tagtäglich dauerhaft belasten, dann nutzt man irgendwann jede Möglichkeit.

Liebe Grüße!

Antwort
von Tigerkater, 31

Mit dem Krankschreiben wird es nicht funktionieren. Dein Befund ist nach Deiner Schilderung nicht so schwerwiegend, eine Krankschreibung zu rechtfertigen ! Deine Angst vor der Verwendung des Kortison-Spray ist absolut unbegründet. Bei regelrechter Anwendung ist eine wesentliche Nebenwirkung nicht zu befürchten, da die Dosis des Kortison sehr niedrig ist und eine systemische Wirkung nicht stattfindet !!!  Mit zusätzlichen Sole-Inhalationen kannst Du den Heilungsverlauf unterstützen. Sind auf Deiner Arbeitsstelle wirklich so hohe Schadstoff-Emissionen, wäre die Arbeit mit einem Atemschutz zu empfehlen. An Homöopathie würde ich erst gar nicht denken. H.-Mittel enthalten keinerlei Wirkstoff und haben allenfalls reine Placebo-Wirkung !!

Antwort
von mrsSchiebler, 40

ich glaube, dass das mit dem krankschreiben nicht geht, jedoch hilft es, wenn du grobes meersalz mit kochendem wasser inhalierst

Antwort
von brido, 13

Es gibt mehrere wie Silicea oder Kalium bichromicum, man kann die Mittel nicht pauschal aussuchen. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community