Frage von sweetupake, 65

Chronische Sehnenschaden bei Pferden?

Danke schon mal im Voraus
Ich habe ein Pflegepferd und das hat einen chronischen Sehnenschaden, der Fesselträger hängt leider schon durch, ich weiß es ist schwer eine Ferndiagnose zu stellen, aber meine Frage ist wie kann man das behandeln, was muss ich weiter hin beachten?

Antwort
von Unwissend123321, 40

Wird da jetzt erst was gemacht? Wenn die Fessel schon durchhängt, ist das Kind meist schon in den Brunnen gefallen. Wenn überhaupt, Sonderbeschläge, kein Reiten im tiefen Boden usw... aber wozu fragst du, wenn ihr eh noch den Termin abwartet (was sicher auch die bessere Lösung ist, als hier jetzt wild zu spekulieren).

Antwort
von Shany, 41

Dass weiss am besten der Tierarzt findest Du nicht?

Ausserdem würde ich die Sehnen nicht zu stark belasten

Antwort
von Weymez, 36

Sprech am besten mit der Besitzerin was du mit dem Pferd machen darfst und was nicht. 

Und bevor du nen Tierarzt holst solltest du mit der Besitzerin sprechen..  

Chronisch heißt das es immer wieder kommt oder immer da ist..  

Antwort
von Punkgirl512, 29

Wenn ich die Besitzerin des Pferdes wäre und du anstatt mich zu fragen, wildfremde Leute im Internet fragst, die nicht sehen, wie stark oder schwach die Diagnose ist, keine Tierärzte sind, was du tun sollst, ich würde dich kündigen. 

Das hat niemand anderen zu bestimmen außer der behandelnde Tierarzt - und der sollte der Besitzerin gesagt haben, was geht und was nicht und wie man behandelt. 

Frage bitte die Besitzerin, wie du damit umgehen sollst! NIEMAND anderen.

Kommentar von sweetupake ,

Ich habe mit der Besitzerin geredet wir warten auf einen weiteren Arzttermin

Kommentar von Baroque ,

Ok, generell kommt es natürlich auf Art und Umfang des Fesselträgerschadens an, aber grundsätzlich gilt für Sehnenpatienten:

- Keine weichen Böden, sondern feste

- Gehen, gehen, gehen, nicht eng drehen, also Offenstall, nicht Box

- Keine Gamaschen tragen, keine Bandagen, generell das Bein nicht wärmen, weil Wärme Sehnengewebe verklebt (nicht wenige Sehnenschäden kommen grade davon)

- Kein Beschlag, sondern korrekte huforthopädische Bearbeitung. Bei Beschlag entwickelt sich der Huf genau in die entgegengesetzte Richtung, die ihm gut täte, denn das, was der Beschlagsschmied als "Unterstützung" bezeichnet, beantwortet der Huf mit "hab da ja eh schon Druck, warum sollte ich da länger werden?" Zudem ist der Klirrfaktor des Eisens ein nicht unerheblicher mechanischer Einfluss auf eine Stelle, die eh schon ordentlich weh tut und der er bei der Genesung nicht hilft.

Dann gibt es natürlich noch weiterführende Tipps, die aber bei gravierenden Schäden mit Vorsicht zu genießen sind und daher einer Abwägung durch den Tierarzt bedürfen, die er sicher vornimmt

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