Frage von isasam95, 52

(Chronische) Schmerzen im Handgelenk?

Hallo, ich habe seid einem Jahr schmerzen in beiden Handgelenken. Das ganze kam durch eine klassische Überbelastung beider Gelenke zustande. Zu der Zeit trieb ich sehr viel Sport, doch der eigentliche Auslöser war, dass ich ohne Bandagen und ohne sonstigen Schutz beim Thaiboxen war (was ich sonst nicht tue). Danach hatte ich sofort schmerzen und ich musste einige Tage warten bis ein normales Training überhaupt möglich war. Seit dem ging es Berg auf Berg ab... immer wenn ich dachte es sei wieder ok fing es nach dem Sport wieder an zu schmerzen.

Ich war schon bei einigen Ärzten (4) und keiner von ihnen konnte mir ausreichend helfen. Keiner von ihnen erkannte bis jetzt ein genaues Krankheitsbild. zurzeit bin ich in einer Faszienbehandlung welche auch in maßen etwas hilft abér scheinbar den kern der Erkrankung nicht trifft. Mein sport verhalten habe ich seitdem natürlich auch sehr zurückgedreht, ich versuche meine Handgelenke so gut zu entlasten wie es geht... auch beim Klausuren schreiben fallen sie mir zu last...danach sind sie meistens angeschwollen, rot und schmerzen... ich bin am verzweifeln, vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich und kann mir helfen ?!

für jede Antwort bin ich dankbar.

LG isabel

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Skoph, 17

Vor einem Jahr durch zu geringen Schutz beim "Boxsport" Verletzungen in den Handgelenken zugezogen, nun schon bei geringerer Belastung typische Entzündungszeichen (Schwellung, Rötung, Schmerz usw.) - also vermute ich, ist die einstige Verletzung nicht geheilt: Das können durch diese "Prellungen" Verletzungen der Ansatzsehnen, der Knorpelschicht, der kleinsten Blut- oder auch Lymphgefäße oder Ähnliches sein. Also würde als konservative Therapie zunächst die PECH-Regel gelten: PAUSE: Möglichst lange gar keinen "prellenden" Sport mehr! EISbehandlungen, besser sind nicht zu kalte, nur kühlende Anwendungen zur behutsamen arteriellen Mehrdurchblutung möglichst oft (kurartig) täglich zu machen (z. B. kühle Handbäder ca. 5 Min) + anschließend sehr sanfte massageähnliche Ausstreichungen (vgl. Manuelle Lymphdrainage) nur in Richtung Schultergelenk zur Anregung des besseren Abflusses einer möglichen eiweißreichen Schwellung durch die Mehrdurchblutung (das ist kein Paradox, sondern: Nährstoffreiches Blut wird zur Verletzung geführt, Blutgefäße durch das "Eis" geweitet, mögliche Schwellungen durch mehr Lymphe - die den Schmerz entstehen lassen - schneller wieder abgebaut) - COMPRESSION: Bei jeder "anstrengenden" Haltung eine Handgelenksbandage oder modernerweise entlastendes (Kinesio)Taping anlegen (lassen)! HOCHLAGERUNG: Zumindest bei den schmerzhaften Schwellungen die Arme ein bißchen "herzhöher" lagern - mit Zwerchfellatmung den Abfluss unterstützen... BEI SCHMERZFREIHEIT nur langsame Handgelenksbewegungen ausführen - ohne Gewichte - am besten im indifferenten Wasserbad zur "Belastungslosigkeit" für die Gelenksyteme - nur "stundenlang" mobilisieren > zur Förderung der Synovialflüssigkeit ("Gelenkschmiere"). FRÜHER gab man dazu aus der Apotheke zur Anregung der Heilung den Biokatalysator "Wobenzym" - am besten Apotheker fragen! - Diese faszienbehandelnde Massageform ist sicher gut zur Regeneration des Gewebes, aber sie heilt andere mögliche Verletzungen nicht... Wenn gar nichts Derartiges hilft, muss auch z. B. an internistische oder neurologische Erkrankungen gedacht werden, deren Auslöser die Prellungen waren: Z. B. Rheumatoide Arthritis, chronische Neuralgie.

Antwort
von AlisonApril, 28

Hallo ich habe genau das selbe Problem. Ich hab jetzt eine Massage Therapie bekommen und es wird langsam besser! Geh mal zum ortopheden und lass deine Hand nochmal untersuchen und dann frag ihn ob eine Therapie möglich wäre.
LG

Antwort
von jogibaer, 15

Vielleicht bist du übersäuert. Das ist heute oft der Fall. Uebermässig Sport wie auch Stress und Streit erzeugt viel Säure. Mit dieser Säure hat der Körper echt Probleme bis die wieder aus dem Körper ausgeschieden ist.

Erst muss er sie neutralisieren, was er mit Calzium, Magnesium usw. tut. Sind keine Reserven mehr vorhanden, werden die Säuren abgelagert. Irgendwo im Körper, meistens im Muskelgewebe. Diese Ablagerung können sehr schmerzhaft sein. Langsam weden die Säuren auch vom calzium in den Knochen, Zähnen, und Haaren neutralisiert. Das gibt dann mit den Jahren entsprechend Probleme.

Darum nehmen Menschen Basenmittel ein, um den Abbau an den Knochen zu verhindern.

Auch Nahrungsmittel wie Alkohol, Kaffee, usw. bringen Säure in den Körper.

Schau bei Google nach und gib Uebersäuerung ein.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community