Frage von GiselaProducts, 116

Christliches Handeln - woran erkennt man es?

Wir schreiben bald in Religion eine Arbeit und haben dafür ein Blatt mit Fragen bekommen, die drankommen werden. Eine der Fragen lautet:

Woran erkennt man laut Bibeltext christliches Handeln (sechs Werke)?

Ich habe in meinem Heft gesucht, habe aber nichts gefunden. Auch als ich gegooglet habe, wurde ich nicht fündig.

Weiß jemand, was diese sechs Werke sind?

Danke im Voraus

LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ichthys1009, 42



Hier sind die 6 Werke der Barmherzigkeit laut Bibel (Matthäus-Evangelium, Kapitel 25):


"Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.


Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!


Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben.

Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben.

Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.



Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.


Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht.


Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.



...  Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.





Kommentar von GiselaProducts ,

Vielen lieben Dank!

Kommentar von kdd1945 ,

Wenn es denn sechs sein sollen, hast Du wohl die erwartete Antwort gefunden. Gratuliere!

Vielleicht kannst Du auch schreiben, auf wen Jesus zeigte oder wen er im Sinn hatte, als er sagte:

"einem von diesen meinen geringsten Brüdern"?

Wer sind diese "Brüder" Jesu?

Wenn Jesus das Demonstrativpronomen "diesen" benutzte, müsste er doch an eine bestimmte Gruppe gedacht haben, oder?

Kommentar von Abundumzu ,

Sehr gut nachgefragt kdd,

vermutlich ist es den "Gesprächspartnern"  in diesem Frage/Antwort Austausch noch gar nicht aufgefallen,  dass Jesus in seinem Gleichnis,  aus dem die Antwort herausgepickt ist,   und das man in Matthäus 25 ab Vers 31 nachlesen kann,  symbolisch von drei Personengruppen spricht:  

  • Von den Schafen
  • von den Ziegenböcken
  • und von seinen Brüdern

Schaf oder Ziegenbock,  rechts oder links bzw.  Leben oder Tod  -  so beschreibt es Jesus  -   ergeben sich aus dem Umgang des Einzelnen mit Jesu Brüdern . . .!!

Wer ist nun wer, das ist die große Frage.

Ich bin gespannt auf die Antwort.

LG.

----------------------------------------------------------------------------------

----------------------------------------------------------------------------------

Antwort
von piobar, 65

Christliches Handeln nach dem Neuen Testament ist das Vergeben und die Brüderlichkeit.

  • vergebe deinen Feinden
  • Halte ach die andere Backe hin wenn du eine Ohrfeige bekommen hast
  • gebe anderen anstatt zu nehmen

Im Prinzip sind die 10 Gebote das christliche Handeln sowie das Vaterunser. Auch kannst du christliches Handel in den Sagen und Gebete wieder finden.

Kommentar von GiselaProducts ,

Dankeschön ;)

Kommentar von 666Phoenix ,

vergebe deinen Feinden

Jawoll! Damit die dann Deinen Freunden ins Gesicht schlagen können!

Halte ach die andere Backe hin wenn du eine Ohrfeige bekommen hast

Wenn das mein Sohn tun würde, würde ich ihm auf die andere Backe und dazu noch auf den Allerwertesten hauen! In normal denkenden Kreisen nennt man das Notwehr und Selbstverteidigung - ein durch die Evolution entwickeltes lebensnotwendiges Muss des menschlichen Miteinander!

Im Übrigen behaupte ich, dass nicht mal 5% der Leute, die sich Christen nennen, so handeln.

gebe anderen anstatt zu nehmen

Sieh lieber zu, dass das alles ein gesundes Geben und Nehmen wird. Ansonsten bist Du bald sehr allein, arm und nackt in dieser Welt!

Kommentar von piobar ,

666nix das was du beschreibst aus der egoistischen Sicht nennt man Das Alte Testament. 666nada, der Fragesteller stellte seine Frage auf einer theologischen Ebene und nicht ob das lebenstauglich ist. 666nope, lasse dir gesagt sein, dass unsere Gesellschaft auf even diese Christlichewerte aufgebaut ist. Allein, dass du so etwas von dir geben kannst ist auf der Last von vielen Christen in Europa entstanden bezüglich Freiheit, Solidarität und der Wunsch nach Demokratie. Hier spielte das Christentum eine sehr wichtige Rolle, so laut den Theologen. 666nonono, wenn du wenigstens nach den satanische elf Gebote handeln würdest, so würdest du dich raushalten müssen... Deine 666 oder auch 666 und/oder 666 lässt mich auf eines hindeuten...

Antwort
von Stachelkaktus, 34

Mir fallen zu dem Thema die leibliche und die geistige Barmherzigkeit ein:

Die sieben Werke der leiblichen Barmherzigkeit sind: Hungrigen zu essen geben, Obdachlose aufnehmen, Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen, Tote begraben, Almosen geben. 

Daneben gibt es die sieben Werke der geistlichen Barmherzigkeit: Unwissende lehren, Zweifelnde beraten, Trauernde trösten, Sünder zurecht weisen, Beleidigten gern verzeihen, Lästige geduldig ertragen, für die Lebenden und Verstorbenen beten.

Allerkürzeste Zusammenfassung: Liebe leben. 

Alles Gute für deine Arbeit! 🍀

Kommentar von GiselaProducts ,

Danke ich hoffe ich bekomms gut hin😊

Antwort
von 0nlyLife, 52

Liebt einander. Daran wird man eich erkennen.

Kommentar von GiselaProducts ,

Danke sehr! :D

Antwort
von KaeteK, 14

Johannes 15 4 Bleibet in mir, und ich in euch. Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir. 5 Ichbin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun. 6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie
verbrennen. 7 Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. 8 Hierin wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringet, und ihr werdet meine Jünger werden. 9 Gleichwie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt; bleibet in meiner Liebe. 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habeund in seiner Liebe bleibe.

Ohne diese Voraussetzung kann der Christ keine geistliche Frucht bringen.

Die Werke des Geistes sind:

Galater 5 22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit;

Dass die Frucht, von der der Herr hier spricht, die Widerspiegelung seines Wesens im Leben der Gläubigen ist.

Alle nur ein Bruchteil von dem, was darüber zu sagen ist, aber man darf gerne die Bibel selbst zur Hand nehmen...

Das Gegenteil davon ist:

Galater 5
16 Ich sage aber: Wandelt im Geist7, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen. 17Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist, der Geist aber gegen das Fleisch; diese aber sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz. 19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Hurerei, Unreinigkeit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten, 21Neid,Totschlag, Trunkenheit, Gelage8und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, gleichwie ich auch vorhergesagt habe, dass, die solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden.

lg

Antwort
von Viktor1, 36
Weiß jemand was diese sechs Werke sind?

Die gibt es nicht. Es gibt unzählige "Werke" der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Da werden dir doch zumindest 6 davon selbst einfallen ?
Das ist wohl eure Aufgabe. Die Beschränkung auf  sechs wäre Quatsch und dies hast du dann wohl falsch verstanden.

Antwort
von amenuensor, 18

Wer ist ein Christ? Es gibt so viele Antworten, wie es Bekenntnisse gibt. Für einen Zeugen Jehovas ist ein Christ jemand, der den „Fußstapfen Jesu genau nachfolgt“, für andere einfach ein im allgemeinen Sinn guter Mensch, der einer christlichen Kirche angehört, und für Angehörige der großen christlichen Religionen ein Mensch, der das Glaubensbekenntnis aufsagen kann und von einem Kirchenvertreter getauft worden ist. Manche benutzten eine von Theologen angefertigte Definition des Christentums, wonach bestimmte Glaubensinhalten wie der Glaube an die Trinität, die unsterbliche Seele und die Rolle der „allein selig machenden Kirche“ enthalten sind. So etwa hörten sich verschiedene Meinungen an. Kommt es tatsächlich auf nebensächliche Formalien an? Ist es tatsächlich von Belang, sich an die vielen Vorschriften zu halten, die eigentlich nichts mit der Bibel zu tun haben? Und kommt es auf Definitionen unscharfer Begriffe an, auf Wortklaubereien und Haarspaltereien, wenn es um die Frage geht, wer ein Christ sei? Man gewinnt den Eindruck, dass man sich in spitzfindige Theologie flüchtet und sich selbst an Dogmen beweisen will, auf der richtigen Seite zu sein. Und dann sind da noch die vielen Lehrzänkereien! Man muss die strittigen Fragen hier nicht klären. Sie beantworten sich ohnehin für den, der sich der Bibel ohne Vorurteil und ohne Vorbehalt ausliefert, für jeden, der die Bibel nicht durch eine „getönte Brille“ betrachtet und nur das aus ihr heraus lesen will, was er sich vorstellt. Und das hat auch mit Aufrichtigkeit, Anständigkeit, Gewissen und Mut zu tun. Aber man diskutiert, man zankt sich herum, man verurteilt und verspottet. Und dabei wäre doch alles so einfach: Ein Baum wird an seinen Früchten erkannt! (Matthäus 7:15-23) Wo sind wir denn hingeraten? Ist ein Christ nicht jemand, der so leben, denken und fühlen möchte wie Jesus Christus? Eigentlich sagte der Gründer des Christentums alles über seine Jünger, was die Welt wissen muss, um sie als seine Jünger zu erkennen. Aber anscheinend ist diese einfache Aussage von vielen seiner Nachfolger vergessen worden, weil sie eben nicht die besonderen Bedürfnisse von religiösen Vereinigungen mit Herrschaftsanspruch abdecken kann. Natürlich, wir haben Bekenntnisse, wo wir Taten haben sollten, wir haben Bindungen an Organisationen, wo wir christliche Freiheit haben sollten. Überall drängt sich etwas zwischen Gott und den einzelnen Menschen und will den Platz einnehmen, den nur Jesus Christus einnehmen kann. Es gibt nur einen Mittler, und das ist Jesus! (1. Timotheus 2:5) Und nur Jesus darf sich als der Weg zu Gott, die Wahrheit über Gott und das Leben durch Gott bezeichnen (Johannes 14:6). Aber wie treten religiöse Organisationen auf? Das ist bekannt. Sie treten oft mit einem Herrschaftsanspruch über das Gewissen und den ganzen Menschen auf. Sie betonen immer wieder, dass man nur durch sie gerettet werden kann. Und in diesem Zusammenhang sehen sie sich gerne als eine Art Arche Noah, die durch die stürmische Zeit Menschen vor dem Untergang rettet. Denkt man vielleicht dabei an einen Text aus dem 1. Petrusbrief, Kapitel 3, Vers 21? Wenn das der Fall ist, dann sei diesen Menschen gesagt, dass die Worte Petri nichts mit einer Religionsorganisation zu tun haben, sondern nur das persönliche Verhältnis eines Menschen zum Schöpfer betreffen:: „Das was diesem (gemeint ist die Arche Noahs), rettet jetzt auch euch, nämlich die Taufe nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen durch die Auferstehung Jesu Christi.“ Nicht die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, die man mit der Taufe erwirbt, rettet uns vor dem Zorn Gottes, sondern unsere Versöhnung mit Gott durch das Opfer Jesu und unser Kampf um ein gutes Gewissen vor Gott. Es ist eher Rechtschaffenheit, die für Gott zählt, als ein Bekenntnis der Lippen. Und so sind Christen nur daran zu erkennen, dass sie in der Welt wie Lichtspender leben und sich durch dieses Verhalten auszeichnen: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Joh. 13:35) Kein Religionsbekenntnis, keine Mitgliedschaft, keine Prominenz, kein Titel und schon gar nicht Geld, zählt in diesem Zusammenhang. Was allein zählt ist die Nachfolge Jesu auf dem Weg der Liebe, denn „die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes und fügt dem Nächsten nichts Böses zu“ (Römer 13:10). Und wer dieses Gesetz der Liebe erfüllen will, wer ernsthaft danach strebt, darf sich als Christ bezeichnen.

Antwort
von kdd1945, 16

Hallo GiselaProducts,

es gibt viel mehr als sechs verschiedene Werke, die christliches Handeln bezeugen, gegenüber Gott, zum Nutzen der Gemeinde und einzelnen Brüdern, an unseren Nächsten allgemein.

Das sind schon drei, vier Felder, auf denen man sein christliches Handeln zeigen kann.

Will man im Verhältnis zu Gott gemäß dem Vorbild Jesu handeln, wird man oft und innig zu ihm beten.
Das umfasst nicht nur unsere Bitten, sondern wir werden ihn auch lobpreisen, ihm danken und wenn es ernst wird, ihn anflehen.

Mt 6,9 Ihr sollt deshalb so beten: 'Unser Vater im Himmel!

Zu Gott beten kann man für sich selbst und auch für andere. Jesus tat das häufig - es gehört also zu den christlichen Werken.

Christliches Handeln zeigt man auch, wenn man Gottes Namen bekannt macht
- nicht nur, dass der Vater Jesu Christi deutschsprachig Jehova(h) bzw. Jahwe heißt - sondern alles wofür dieser heilige Name steht.

Jesus, das Lamm, verkündet den Namen ´seines Gottes´ triumphierend der Öffentlichkeit aller Völker:

Off 15,3 (NWÜ) Und sie singen ...das Lied des Lammes: „Groß und wunderbar sind deine Werke,+ Jehova* Gott, du Allmächtiger.+ Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege,+ König der Ewigkeit*+. 4 Wer wird dich nicht wirklich fürchten,+ Jehova,*+ und deinen Namen verherrlichen,+ denn du allein bist loyal?+ Denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten,+ weil deine gerechten Verordnungen offenbar gemacht worden sind."




Grüße, kdd

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community