Christentum und Ortotodox?

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8 Antworten

Die Frage ist falsch gestellt. Orthodoxie ist nur eine andere Form des Katholizismus und wird auch von Rom als katholisch anerkannt. Deswegen nennt sich die kath. Kirche hierzulande RKK (Römisch-katholische Kirche), um sich von den orthodoxen katholischen Kirchen abzuheben.

Korrekt wäre also die Frage, wann sich die katholische Ostkirche von Rom getrennt hat.

Begonnen hatte die religiöse Auseinanderentwicklung bereits nach der Reichstrennung von 395 in Westrom und Ostrom.

Formell und engültig vollzogen wurde die Trenung in zwei unabhängige Kirchen 1054.

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Kommentar von helmutwk
07.01.2016, 16:04

Korrekt wäre also die Frage, wann sich die katholische Ostkirche von Rom getrennt hat.

Noch korrekter wär die Frage, wann sich der Patriarch des Westens (der Papst) von den anderen Patriarchen getrennt hat. Im Vergleich zu vor4her hatten die Orthodoxen "nur" einen ihrer Patrarchen verloren, während im Westen durch die Spaltung ein neuer Kirchentyp (mit nur einer Person an der Spitze) entstanden war.

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Der orthodoxe (= wörtlich „rechtgläubige“) Glaube ist eine Konfession, also, wenn man so will, Unterkategorie des Christentums.
Die orthodoxe Kirche hat sich im Jahr 1054 von der katholischen Kirche abgespalten.
Näheres dazu kann man leicht googeln. :-)

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Kommentar von helmutwk
07.01.2016, 16:07

Die orthodoxe Kirche hat sich im Jahr 1054 von der katholischen Kirche abgespalten. 

... und die Katholiken haben sich 1517 von den Lutheranern abgespalten ;)

Ne, es war schon der Papst, der sich von seine Patriarchenkollegen abgespalten hat, nicht umgekehrt.

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Ganz einfach gesagt resultiert die Spaltung des christlichen Lehre aus der Teilung des römischen Reiches. Der orthodoxe Glaube läßt sich auf den byzantinischen Ritus zurückführen - der katholische auf den römischen Ritus.

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Kommentar von Eselspur
06.01.2016, 20:59

Stimmt so nicht. Es gibt auch katholische Ostkirchen. 

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Orthodox bedeutet "rechtgläubig". Was heute "orthodoxe Kirchen" heißt, war im Römischen Reich seit Gratian (381 n.Chr.) Staatsreligion (es gibt aber auch Kirchen, die sich selbst als orthodox bezeichnen, aber z.B. wie die Kopten Miaphysiten oder noch was Anderes sind).

Von dieser Staatskirche hat sich der Patriarch des Westens (=Papst) abgespalten, weil er über die anderen Patriarchen herrschen wollte, so entstand die katholische Kirche. Von der haben sich dann evangelische Kirchen abgespalten, weil sie wieder zurück zum ursprünglichen Glauben wollten.

Qrthodoxie ist somit genauso ein Teil des Christentums wie Katholizismus, Luthertum, Baptismus etc.

Die Abspaltung der Katholiken von der orthodoxen Mutterkirche war ein langer Prozess, der im 5. Jh. mit Papst Leo begann, aber da war das noch ein oft unausgesprochener Konflikt innerhalb der gemeinsamen Kirche. Als Termin der Trennung wird meist 1054 genannt, es gibt aber auch andere Meinungen, weil das eben ein Hin und Her mit Versuchen zur Versöhnung war ...

Die evangelische Kirche der Waldenser (inzwischen mit anderen Kirchen fusioniert) wird meist auf einen Petrus Waldus zurückgeführt, der um 1180 in Lyon gelebt haben soll. Nur ob die da schon evangelisch war, darf bezweifelt werden. Eindeutig evangelisch waren die "Lollarden" von Wylif, (14.Jh.), aber deutlich bekannter ist natürlich Luther (16.Jh., 1517 ist das Jahr, mit dem seine Reform[ation] begann).

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Das Christentum geht auf die Jünger von Jesus von Nazareth zurück. Im Laufe der Geschichte haben sich auch aufgrund politischer Gegebenheiten Kirchen auseinander entwickelt und entstanden die alt-orientalischen und später die orthodoxen Kirchen. 

Die katholische Kirche besteht aus der römisch-katholischen Kirche und den katholisch.unierten Kirchen, die in der Art des feiern wieder den orthodoxen Kirchen ähneln.

Die inhaltlichen Streitpunkte konnten zu einem großen Teil ausgeräumt werden. 

https://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Unterschiede_der_Konfessionen.htm

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Kommentar von Grammatikus
07.01.2016, 07:07

Das Christentum geht auf Paulus zurück.

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Kommentar von Eselspur
07.01.2016, 07:12

nein, das wird behauptet, ist aber falsch. Es gab beusoieksweise auch Gemeinden, die von Johannes gegründet worden sind.

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Kommentar von Eselspur
07.01.2016, 07:32

und auch die anderen Apostel und Jünger sind wichtig. und: im Letzten geht ds Christentum natürlich auf Jesus zurück!

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Eine für dich ausreichende Antwort dürftest du hier finden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenl%C3%A4ndisches\_Schisma

Ansonsten sind die theologischen Unterschied der beiden Religionen viel geringer als es den Anschein hat, eigentlich fast unbedeutend - wenn man sie nicht aufbauschen würde.

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Kommentar von Grammatikus
07.01.2016, 07:08

Der beiden Kirchen, nicht Religionen.

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Einfache Kiste.......

Orthodoxe Gläubige halten sich an die Evangelien.

Im Mittelalter gab es dann im mitteleuropäischen Raum eine Besonderheit. Adelige vermachten Gut und Titel an den Erstgeborenen. Nachfolgend geborene wurden zur Vermeidung von Erbstreitigkeiten in Amt und Würden in die katholische Kirche eingekauft. Trauriges Beispiel und Höhepunkt, die Familie Medici. Es erfolgte eine christliche Kultur jenseits der Evangelien. 

Diese europäische Besonderheit hat die orthodoxe Kirchengemeinde nie erlebt.

Es ergab sich also allenfalls ein Spaltung der katholischen Kirche von der orthodoxen Kirche.

Die katholische Kirche kam erst durch die Protestanten wieder so einigermaßen in die Spur.  Seitdem nähert sich der Katholizismus der Orthodoxen Kirche.

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Die glaubensmäßige Spaltung ist eine Frage der Überzeugung und die Antwort auf die Frage nach dem Warum kann nur der betroffene Gläubige geben.

Die kollektive Trennung ist geschichtlich nachlesbar.

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