Frage von Justhatgirl, 220

Christentum gegen homosexualität?

Hey, warum sind Christen eigentlich gegen homosexualität? Ich dachte, es wäre die religion der Liebe also... wenn sich dann zwei Menschen lieben ist es plötzlich wieder falsch?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 41

Nicht alle Christen sprechen sich gegen Homosexualität aus.

Auch wenn die offizielle Haltung von einigen großen christlichen Institutionen sehr konservativ ist, folgen nicht alle Anhänger dieser Lehrmeinung.

Längst gibt es auch theologische Deutungen innerhalb des Christentums, die eine offene Haltung gegenüber der Homosexualität vertreten.

http://www.evangelisch.de/inhalte/84019/03-06-2013/homosexuelle-auszuschliessen-...

In diesem Artikel geht man sogar soweit zu sagen, dass es Teile der Bibel gibt, die schlichtweg nicht mehr auf die heutige Zeit anwendbar sind.

Bevor man also "die Christen" lediglich anhand der Haltung einiger römisch-katholischen Kardinäle festmacht, sollte man sich umfassend informieren.

Ich persönlich denke, manchmal kann ein ideologisches Update nicht schaden - nur dass viele religiöse Gruppierungen sich schwer mit irgendwelchen Erneuerungsbewegungen tun.

Kommentar von don2016 ,

@Enzylexikon...du hast in deiner Wortwahl einen sehr guten, passenden Satz beschrieben : ...ideologisches Update....,(paßt, gefällt mir) ja, wenn diese homophoben Vereine das endlich mal durchführen würden, wäre die Welt der Gläubigen schon viel weiter in Sachen homosexueller Liebe...liebe Grüße

Antwort
von chefin57, 47

Das Christentum allgemein hat kein Problem damit. Die meisten evangelischen Kirchen und deren Ableger prinzipiell auch nicht. Ganz im gegenteil, wie du schon schreibst, ist es eine Religion der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens und akzeptieren, so wie Gott uns geschaffen hat. Wer es nicht so mit der Kirche hat, sagt halt wie uns die Natur geschaffen hat. Egal wie man es nennen will, wir sind alle so wie wir sind!! Und das ist auch gut so.

Da ist aber noch die Katholische Kirche und die tut sichj allgemein noch mit der homophielen Lebensweise sehr schwer. Öffentlich ist sie meist noch sehr dagegen und kann sich wohl auch eine echte akzeptanz nicht denken.  Hinter den Mauern der Kirche schaut es da aber ganz anders aus. Das konnten wir ja in den vergangenen Jahren immer wieder erfahren. Auch da haben Priester sich an jungen Menschen/Jungen Männern vergangen. Nicht dass ich kein Verständnis für solche Triebe auch bei Priestern Verständnis habe, wir sind ja schließlich alle Menschen, aber mit kleinen Jungs oder Mädchen nicht und niemals.

Das zeigt mir als Protetstantin auch immer meine Abneigung und mein Unverständnis für die Katholische Kirche. Für mich ist sie ein Wiederspruch in sich selbst.

Grundlegend wird in allen mir bekannten Religionen Frieden und ein friedliches Miteinander gelehrt. Was dann daraus gemacht wird und wie man da dann mit  Homosexualität umgeht, das steht sehr oft leider auf einem ganz anderen Blatt.

Ich kann dir also nur sagen, dass ich meine Erfahrungen in der evangelischen Kirche gerade auch in diesem Punkt nur sehr positiv gemacht habe. Sicher muss man die den meisten Menschen anerzogene Einstellung mit berücksichtigen. Aber auch da stelle ich immer mehr einen sehr positiven Trend fest.

Kommentar von Fred4u2 ,

Deine Meinung das die katholische Kirche homosexuellen feindlich ist kann ich schwer nachvollziehen, ist es doch die Kirche, die Ihr Personal die Ehelosigkeit vorschreibt und Homosexualität und Pädophilie fördert.  http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/29/uganda\_papst\_gegen\_homosexuellen-g...

Kommentar von Raubkatze45 ,

Zur Stimmungmache gegen die kath. Kirche ist der Artikel schlecht geeignet und auch sonst scheinst du - wie immer - unwissend sein zu wollen.

1. Die kath. Kirche einschließlich Papst Franziskus betrachtet die sexuell ausgelebte Homosexualität (und nicht die Neigung) als widernatürlich und damit als sündhaft. Von daher kann von Förderung der Homosexualität keine Rede sein.

2. Der Artikel sagt lediglich aus, dass man nicht berechtigt ist, über homos. Menschen zu urteilen, weil jeder Mensch ein eigenes Gewissen hat, dem er zuerst verpflichtet ist. Der Papst setzt sich gegen Gesetze für Homosexualität ein, die teilweise sogar die Todesstrafe vorsehen. Er ist klug genug um zu wissen, dass ein Unterschied besteht zwischen dem Nichtgutheißen homosexueller Handlungen und einer Bestrafung durch staatliche Gesetze.

3. Nicht dem "Personal" wird Ehelosigkeit vorgeschrieben, sondern nur den Priestern, die diese Entscheidung in Freiheit für sich getroffen haben. Wer behauptet, dass die Kirche Pädophilie gutheißt oder sogar fördert, sagt schlichtweg die Unwahrheit (aus Bosheit?). Es hat aber Menschen in vielen Einrichtungen gegeben, die auf diese Weise gesündigt haben und Menschen, die gesündigt haben, gibt es nicht nur in der kath. Kirche. Wer da stehe, sehe zu, dass er nicht falle.

Kommentar von chefin57 ,

Auch hier muss man die Augen und Ohren offen halten. Was gesagt, geschrieben und getan wird ist oft nicht das selbe. Ich habe schon lange auch private Kontakte zu Katholiken, aber da kann man schon sehr verschiedene Töne hören. Man erfährt da auch, wenn auch nur sehr fein, dass es doch sehr auf die persönliche Einstellung des Klerus vor Ort ankommt.

Das es da auch bei den anderen Kirchen hauchfeine unterschiedliche Töne gibt, ist da bei auch zu berücksichtigen.

Da sehen wir wieder, wir sind alle nur Menschen und kommen nur sehr schwer aus unseren anerzogenen Prägungen heraus. Dem einen gelingts besser, dem anderen gar nicht.

Antwort
von MarkusKapunkt, 50

Homophobie hat im religiösen Kontext vor allem mit der Geschichte zu tun. Das alte Israel war vor allem eine Agrar- und Viehzüchterkultur. Für einen Mann mit eigener Herde oder eigenem Land war es immens wichtig, einen Nachfolger zu zeugen, damit sein eigenes Auskommen und das der gesamten Familie gesichert war. Diesbezüglich gibt es in der Tora (die heilige Schrift des Judentum, auf welche die Bibel aufgebaut ist) noch weitere, heute befremdlich erscheinende Gesellschaftsregeln: Starb ein verheirateter Mann kinderlos, so war es die Pflicht seines Bruders, dessen Witwe zu schwängern und einen Nachfolger zu zeugen. Wer das nicht tat, wurde hart bestraft - wie zum Beispiel in der Geschichte von Onan (Genesis 38) erzählt wird. Onan ist in der Geschichte noch nicht einmal schwul, er beendet den Geschlechtsakt mit seiner Schwägerin nur vorzeitig und lässt seinen Samen auf die Erde fallen, woraufhin Gott ihn tötet.

Homosexualität war in so einer Gesellschaft nartürlich besonders geächtet und als große Sünde verschrien, denn sie konnte in der damaligen Zeit nicht für eine Nachkommenschaft sorgen. Da Ehebruch ebenfalls zu den schlimmsten Sünden der damaligen Zeit zählte, war es Homosexuellen natürlich auch nicht gestattet, einen andersgeschlechtlichen Partner "zur Erfüllung ihrer Pflicht" zu haben, sich ansonten aber mit gleichgeschlechtlichen Partnern einzulassen - wie es durchaus gängige und tolerierte Praxis in anderen damaligen Kulturzweigen (z.B. im hellenistischen Griechenland) war.

In unserer modernen Welt sind Homosexuelle jedoch für den Fortbestand unserer Gesellschaft nicht die geringste Gefahr, denn erstens kann auch ein homosexuelles Paar heutzutage Kinder adoptieren oder sogar durch künstliche Befruchtung selbst zeugen und großziehen. Zweitens leben wir auch nicht mehr in einer Agrargesellschaft, in der es für das gesellschaftliche Leben unbedingt notwendig ist, einen Nachfolger zu zeugen - viele Ehen und Lebenspartnerschaften bleiben heutzutage kinderlos. Die durchaus pragmatischen und nachvollziehbaren Gründe, Homosexualität zu ächten, sind also weggefallen.

In der Theologie hat man sich jedoch bereits immer schon schwer getan, die Regeln und Dogmen vergangener Zeiten mit der Moderne in Bezug zu setzen oder sie gar infrage zu stellen. Besonders fundamentalistische Konfessionen - und zwar aller abrahamitischen Religionen - weigern sich strikt, ihre Ansichten zu reformieren. Für sie zählt allein das, was in ihrer heiligen Schirft steht, und was dort steht, MUSS richtig sein. Ihr Weltbild lässt oft auch keine bereits unumstößlich belegten Fakten aus der Wissenschaft zu - weder, dass sich das Leben auf der Erde entwickelt (Evolutuion) noch die Tatsache, dass Homosexualität bereits bei mehr als 1500 Tierarten nachgewiesen wurde.

Die meisten bekennenden Christen in Europa haben heute allerdings eine offenere Haltung. Sie legen das Gebot der Nächstenliebe auch in Bezug auf Homosexuelle aus und sind bereit, sie als Teil ihrer Gesellschaft zu akzeptieren. Ein modernes und vom Humanismus geprägtes Weltbild ist ihnen lieber, als fundamentalistische Regeln unhinterfragt zu lassen und - vor allem ohne den Grund dafür zu kennen - Menschen, die von der Norm abweichen, blind zu verachten. Dass es solche Menschen allerdings auch noch gibt, ist natürlich traurig - ich bin aber guter Hoffnung, dass sie zumindest in Deutschland zu einer schwachen Minderheit gehören.

Kommentar von Garlond ,

Beste und fundierteste Antwort.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Dabke. :-)

Antwort
von MrBurner107, 72

Weil nach der Meinung der Kirche Sex nur zur Vermehrung da ist. Aus einer homosexuellen Verbindung können keine Kinder entstehen, ergo hat man zum Spaß Sex und das ist in ihren Augen etwas Böses.

Kommentar von 1988Ritter ,

Nicht etwas "Böses", sondern es ist sinnlos.

Liebe, gleich welcher Art, ist nicht böse.

Kommentar von MrBurner107 ,

Hallo, was ist daran bitte sinnlos? Es will auch nicht jedes Heteropaar Kinder. Sex ist gesund, macht glücklich und bringt Erfüllung.

Kommentar von Justhatgirl ,

Na ja das stimmt auch nicht ganz... Gott sagt natürlich das sex auch zum spaß und zum nah fühlen da ist. Aber es entstehen halt keine kinder was dann gegen die Natur wäre.

Antwort
von Ruffy5286, 81

Ich glaube, dass das nicht nur beim Christentum der Fall ist. Ich würde mal fast vermuten, dass das ein Problem der monotheistischen Religionen ist. OK beim fliegenden Spagettimonster sicher nicht, aber bei den 3 großen wohl schon.

Warum das so ist? Weil die Religionen auf Weltanschauungen beruhen, die vor 2000 Jahren oder mehr aktuell waren. Da gehörte es zum guten Ton Homosexuelle auszugrenzen oder Schlimmeres.

Und btw keine Religion ist die Religion der Liebe. Wenn es so wäre, dann würden Religionen nicht so viel Krieg auslösen.

Kommentar von werkmeista ,

nicht bei denn buddisten

Kommentar von Ruffy5286 ,

google bitte mal Monotheismus. Buddisten glauben nicht monotheistisch an die Exsistenz eines einzigen Gottes

Kommentar von werkmeista ,

ach ne hätte ich jz nicht gedacht

Kommentar von Ruffy5286 ,

Ich glaube du kannst A nicht schreiben und B nicht lesen.

Kommentar von Ruffy5286 ,

PS. Wenn du mir sagen willst, dass Buddhismus nur gutes für die Menschen getan hat, dann schau dir das Kastensystem ind Indien und Nepal an. Das war nicht gut für die Menschen und hat auch Auswirkungen bis heute. So gab es kaum einen Weg aus den niederen Kasten heraus.

Kommentar von 1988Ritter ,

Kastensystem = Hinduismus.....:-))

Kommentar von Ruffy5286 ,

Oh sry falsche Religion..... generell haben die beiden Religionen ja Parallelen.... dumm von mir. Trotzdem wurde auch im Buddhismus eine Rechfertigung für Kriege gefunden, die auch zum Samurai-Kult beigetragen hat.

Kommentar von chefin57 ,

Das ist so nicht ganz richtig ! In mnanchen gegenden der Erde war es in vorchristlicher Zeit wohl schon nicht gern gesehen. Aber man weiß auch heute, dass es in weiten Gebieten , heute süd Europa und nord Afrika, und weiter -kann man nicht so genau sagen, Homosexualität auch öffentlich akzeptiert und gelebt wurde. Das hatte wahrscheinlich auch etwas mit der Einstellung der Herrscher zu tun.

Antwort
von tryanswer, 65

Zunächst mal gilt das nicht für alle Christen. Und diejenigen, von denen du sprichst, sind nicht gegen Homosexualität, sondern nur gegen das Ausleben derselben.

Kommentar von Ruffy5286 ,

Willst du damit sagen, dass für diese Christen, die das vertreten, gilt: Du kannst schwul sein, wenn du trotzdem nur mit Frauen schläfst.

Das ist fast gleichbedeutend mit: du darfst nicht schwul sein.

Kommentar von tryanswer ,

Das ist so nicht ganz richtig: Du kannst Schwul sein (dafür kannst du nichts), doch du sollst damit richtig umgehen.

"Richtig umgehen" in diesem Zusammenhang meint Enthaltsamkeit - solltest du das nicht schaffen, begehst du eine Sünde.

Wobei das ganze Thema überbewertet wird. Das gesamte Christentum basiert auf der Fehlbarkeit des Menschen und dreht sich darum, daß Sünden vergeben werden, wenn der Sünder nur aufrechtig bereut.

Es geht also mehr um die Selbsterkenntnis, das Homosexualität der falsche Weg ist. Das wiederum ergibt sich aus dem Auftrag Gottes an die Menschen sich zu vermehren ("Seid fruchtbar und mehret euch"), was bei gleichgeschlechtlicher Sexualität nun einmal nicht der Fall ist.

Der Vorwurf ist also, daß es einem "aktiven" Homosexuellen an Selbstdisziplin mangelt.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Tja, nur schade, dass Sexualität zur Natur eines Menschen unweigerlich dazugehört. Die "Selbstdisziplin", die hier verlangt wird, ist gleichbedeutend mit der Aufforderung, nie wieder aufs Klo zu gehen oder zu trinken. Es geht dabei um ein Bedürfnis, dessen Nichterfüllung einen Menschen unglücklich und auf lange Sicht sogar psychisch und auch physisch krank macht.

Kommentar von tryanswer ,

Das kann man offenbar so oder so sehen, ich habe hier nur eine Frage beantwortet. Sicher ist das Thema aber wesentlich umfangreicher, so daß man auch durchaus darüber geteilter Meinung sein kann.

Kommentar von Tilgung ,

@tryanswer Also Homosexualität nein, aber Homosexuelle nicht verfolgen solange sie in Schuldgefühlen baden.

Kommentar von tryanswer ,

Genau so ist es, daher gibt es auch diverse "Hilfsangebote" für Homosexuelle, um mit ihren Schuldgefühlen fertigzuwerden.

Kommentar von don2016 ,

@tryanswer...du solltest mal deinen Psychologen wechseln, der berät dich falsch oder lebst du als homophober Gläubige noch im GESTERN ?..wir haben aber HEUTE;  vlt. fängst du mal mit deinem alten oder doch neuen Psychologen an, über deine Schulgefühle zu reden, er wird aus beruflichen Gründen bestimmt  "Hilfsangebote"  für dich haben... ich hoffe, er kann dir helfen..gute Besserung

Kommentar von tryanswer ,

Was willst du Vogel denn von mir? Ich habe hier einen Sachverhalt erklärt! - Was ich über Homosexualität denke hat damit nichts zu tun und ist auch nicht Gegenstand der Frage gewesen.

Aber noch mal speziell für dich: es ist durchaus möglich eine Frage sachlich zu beantworten, auch wenn man selber eine andere Meinung vertritt! Was glaubst du wohl, warum ich "Hilfsangebote" in Anführungsstriche gesetzt habe?

-> Also das nächste mal: Erst Gehirn einschalten, dann schreiben!

Kommentar von don2016 ,

@tryanswer...das besagt ja schon dein Nickname  hier, was du im Hirn hast, so einen Schwachsinn habe ich hier noch nicht gelesen : Hilfsangebote für Homosexuelle...gute Besserung

Kommentar von chefin57 ,

Ich mache da aber überhaupt keinen Unterschied. Nicht zum schlechten gemeint, sondern zum guten. Jeder der ist wie er ist, egal wie, lebt auch seine Veranlagung aus. Der eine offen und intensiver, der andere eben mehr im verborgenen.

Antwort
von MarkFlynn, 43

Im alten Testament gibt es Stellen die zu Gewalt gegen Schwule aufrufen - dies wird von Fundamentalisten instrumentalisiert. 

Die meisten Religionen fühlen sich durch das Anders - Sein bedroht und in Frage gestellt,  da es eine alternative Lebensmethode darstellt.

Damit sieht sich das Instrument Kirche in seiner Macht geschwächt. 

Antwort
von Jonnymur, 29

"Die" Christen sind nicht gegen Homosexualität. Es gibt ja sogar offen homosexuelle Pfarrer bei der protestantischen Kirche, ohne dass es jemanden stört. Nur bei den Katholiken gibt's dann Ärger, aber die sind auch nicht "die Christen". Gleichfalls ist keine christliche Gemeinschaft in dieser Frage geschlossen einer Meinung.

Religiös begründete Homophobie ist ein Überbleibsel aus allgemein gesellschaftlichen Zuständen der letzten zwei Jahrhunderte.

Um hier zudem meinen Beitrag zu einer Frage zu kopieren, in welchem es um vermeintlich homophone Stellen in der Bibel ging:
Gibt es nicht [die Textstellen]. Stellen, an denen gleichgeschlechtlicher Verkehr angeprangert wird, waren stets zur Vorbeugung von Knabenprostitution und/oder der verbreiteten gleichgeschlechtlichen Vergewaltigung als Mittel der Erniedrigung.

Von Homosexualität im heutigen Sinne kann außerdem zu damaliger Zeit möglicherweise nicht mal die Rede sein. (Siehe z.B. den Abschnitt "Geschichte" in https://de.m.wikipedia.org/wiki/Homosexualität)

Kommentar von don2016 ,

@Jonnymur...absolut richtig, ich teile deine Meinung...liebe Grüße

Antwort
von AaronMose3, 32

Tja. Dasselbe gilt für den implizierten Hass auf Andersgläubige.

Monotheistische Religionen gehen eben nicht mit der Zeit.

Vielmehr laden sie dazu ein sich mit ins Rad zu setzen um sich ständig auf der Stelle im Kreis zu drehen.

Auch die Aussage: Wir sind nicht gegen Schwule, nur gegen das Ausleben der darauffolgenden Sexualen Handlungen ist nicht mehr als eine Ausrede. 

Denn im Endeffekt sind sie doch gegen Schwule, weil sie nicht wollen das ein Mann mit einem anderen schläft.

Inakzeptanz weit und breit. Manchmal echt wenig von Jesus Nächstenliebe zu sehen ;)

Schreckliche Doppelmoral.

Kommentar von don2016 ,

@AaronMose3...absolut zutreffend, auch meine Meinung; das Gebot der Nächstenliebe wird bei Homosexuellen übersehen; am schlimmsten ist es, daß du keine vernünftige Antwort der ehrenwerten Homophoben-Gläubigen-Gemeinschaft - wenn du nach homosexueller Liebe fragst - bekommst; sie können und/oder wollen/dürfen es nicht interpretieren...liebe Grüße

Antwort
von Gambler2000, 25

Das Christentum allgemein hat nichts gegen Homosexualität, aller höchstens einige Glaubensgruppen, die die Bibel falsch auslegen. In der Evangelischen Kirche (kommt natürlich auf die Gemeinde an) sind Homosexuelle jedenfalls wilkommen.

LG.

Kommentar von don2016 ,

@Gambler2000...sehr richtig, warum sind anderen Kirchen, wie die kath. und die sogenannten "Freikirchen" im HEUTE noch nicht so angekommen ?...sie sind mit ihrer homophoben Haltung (in 1. Linie die Kirchenoberen) noch im GESTERN; wobei die Basis ind diesen Kirchen mittlerweile sich auch für Homosexuelle ausspricht, diese zu "integrieren"; das haben sogar mal Baptisten versucht, wurden aber von ihren Kirchenhäuptlingen zurückgepfiffen, genauso, wie die ktah. Kirche es händelt;

...gerade die sollten doch viel mehr Akzeptanz aufbringen, mit der Liebe ihrer Priester (z.T.) zu Knaben; wer im Glashaus sitzt, sollte doch besser nicht mit Steinen werfen; darüber habe ich auch schon berichtet, daß z.B. die kath. Kirche sogar die Alimente für Kinder ihrer Priester - aber streng geheim - zahlt; das ist doch unfaßbar oder ?

...ich habe mal gelesen, daß manche die Theologie als Studium ausgewählt haben, um später als Priester (bei Katholiken) besser als Homosexueller an Meßdiener, eben junge Kirchendiener ranzukommen;  das ist FAKT...; es war mal die Frage nach typischen Berufen, mit einem großen Anteil an Homosexuellen, das ist nicht gegen Homosexuelle gerichtet... NEIN..., sondern gegen die, die Wasser predigen und Wein trinken oder so ähnlich...liebe Grüße

Kommentar von Raubkatze45 ,

1. Mir ist nicht bekannt, dass Menschen mit homosexuellen Neigungen in der Kirche nicht willkommen wären. Das Evangelium wird allen verkündet!

2. Die Kirche hat den Auftrag, die frohe Botschaft zeitgemäß zu verkünden und die Menschen da abzuholen, wo sie stehen. Sie hat aber bisher keinen Auftrag von Jesus Christus erhalten, dass die Gebote  auch mit den Zeiten verändert werden dürfen. Christus hat immer noch die Ehe zwischen Mann und Frau geheiligt.

3. Wo wirft die kath. Kirche denn mit Steinen? Es ist kein Verurteilen von Menschen, wenn sie sagt, dass homos. Handlungen nicht dem Plan Gottes entsprechen. Nicht dem Zeitgeist zu folgen hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun, wohl aber mit Verantwortung für das ewige Heil. "Liebe" ist ein Wort, das vielfach einsetzbar ist. Viele verwechseln damit ein sexuelles Begehren. Liebe ist mehr als das und kann auch enthaltsam gelebt werden.

4. Im "Glashaus" sitzen nicht weniger jene, die über die kath. Kirche herziehen, aber selbst Grund genug hätten, vor eigener Tür zu kehren. Man will bewusst nicht sehen, wie gering der Anteil solcher Taten in der kath. Kirche im Gegensatz zu anderen Einrichtungen ist einschl. der Vergehen in der ev. Kirche, was eifrig tot geschwiegen wird. Die Sünde der Pädophilie verpflichtet außerdem nicht dazu, eine andere Form von Sünde zu billigen.

5. Es gibt immer Menschen, die schlechte Absichten haben und ein hohes Ziel vortäuschen - kann die Kirche das verhindern oder kann man in das Innere eines Menschen etwa hineinschauen ? Es gibt sogar Ehemänner, die heimlich morden und vergewaltigen - ist deshalb die Ehe schlecht ?

Streng geheim ist gar nichts. Wenn Priester ihrem Versprechen untreu werden und mit Frauen Kinder zeugen, ist die Kirche damit nicht einverstanden. Aber sie entzieht sich ihrer Verantwortung nicht für Frauen und  Kinder. Täte sie es und würde es ignorieren, wäre es auch wieder Anlass zur Anklage.

6. Kirche besteht aus der Gemeinschaft der Glaubenden, aber auch aus fehlbaren Menschen. Sie ist eine Kirche der Sünder und nicht der Heiligen. Das Wort der Verkündigung wird aber dadurch nicht unwahr, wenn einige Menschen dieser Kirche es selber nicht leben. Viele leben es aber sehr wohl und werden doch in der Welt verkannt und angegriffen.  Denn auf jeden, der das Evangelium verriet, kamen Tausende, die es lebten.
Wer will sich anmaßen, anderen nur Versagen vorzuwerfen, selbst aber frei davon zu sein.







Kommentar von don2016 ,

@Raubkatze...du verdrehst mal wieder alle Gedankengänge, Aussagen, Worte anderer; die Bibel ablesen und auch was vorlesen ist nicht Gottes Wort, wenn so vieles verdreht und widersprochen wird, was andere glauben und sagen;...das homophobe Gehabe deiner Einstellung gegenüber Homosexuellen ist erschreckend..., es zeugt von absoluter Unkenntnis der gleichgeschlechtlichen Liebe;

...insbesondere enthaltsam leben, es reicht, wenn ihr eure katholischen Priester dazu verdonnert, verbietet, ihre eigene Sexualität auszuleben;  das ist nicht nur menschenverachtend sondern auch gesundheitsschädlich, da sie sogar noch nicht einmal ihre Selbstbefriedigung betreiben dürfen...Verbote über Verbote.... aus der Steinzeit; wie können Menschen nur die Welt heute genauso sehen, wie vor 2000 Jahren ???... das ist mir unerklärlich...

...in diesen und anderen Punkten habe ich mich mit kompetenten Leuten, wie Psycholge und auch einen ehem. kath. Pastor (jetzt freiberuflich tätig), unterhalten...sie kommen auch übereinstimmend zu der Meinung, daß diese Gläubigen, die gegen Homosexuelle wettern, noch etliche Jahre brauchen, bis  sie es verstanden haben, daß die homosexuelle Liebe eine Art der Liebe ist...liebet euch

Antwort
von dictdict, 35

Es soll halt vorgesehen sein mann und Frau 

Kommentar von don2016 ,

@dictdict...es gibt aber viel mehr als nur Mann und Frau...liebet euch

Antwort
von Tilgung, 26

Was ist das denn für eine komische Frage? Es gibt genügend christliche Strömungen in denen Homosexuelle nicht diskriminiert werden. Die evangelische Kirche im Rheinland verheiratet sogar homosexuelle Paare!

Antwort
von Dennisxo97, 40

Hallo,

zuerst mal: Falsch ist hier garnichts.

Als nächstes: Verlass dich nicht auf das was die Kirche sagt. Das was du dort lernst stimmt nicht immer mit der Bibel überein.

Auf deine Frage Gott hat für den Mann (Adam) eine Frau (Eva) erschaffen. Wenn Gott gewollt hätte dass wir Homo wären hätte er Adam einen Heinz gemacht. Meine Meinung. Hab nix gegen Homosexuelle aber so denke ich über den "willen" gottes

Kommentar von werkmeista ,

was die bible sagt ist einfach nur die älteste propaganda mehr nicht und eine sekte

Kommentar von Dennisxo97 ,

Also du willst mir erzählen dass die Bibel eine Sekte ist? Vielleicht solltest du dich nochmal informieren was genau eine Sekte ist.
Viel Spaß dabei

Kommentar von Justhatgirl ,

Ja Aber in der bibel steht doch auch dass homosexualität nicht gut ist!?

Kommentar von MSsleepwalking ,

Das ist lächerlich. Wenn Gott denkt nicht so eingeschränkt wie du. Es gibt Mio von Tierarten und Menschen mit den unterschiedlichsten Charaktereigenschaften und Aussehen, glaubst ernsthaft, er denkt so einseitig in einem Thema wie der Liebe?

Kommentar von don2016 ,

@Dennisxo97...deine Argumentation ist leider widersprüchlich...nix gegen Homosexuelle zu haben, aber dein  "Gottes Wille"-Gedanke ist ein anderer....liebet euch

Antwort
von MAB82, 43

Ist halt Aussage der Bibel. Zitat (3.Mose 18): "Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel."


Kommentar von don2016 ,

@MAB82...meine Aussage ist : Frau neben Frau und Mann neben Mann ist auch Liebe, also niemals ein Gräuel; die Bibel ablesen ist einfach nur homophob, mir grault es vor denen, die nur ablesen können oder wollen...liebet euch

Kommentar von MAB82 ,

Um das klar zustellen, das ist nur eine sachliche Antwort auf die Frage gewesen und nicht meine Meinung (ich bin nicht mal Christ). In der Bibel liegen nunmal die Grundeinstellungen dieser Religion begründet.

Kommentar von don2016 ,

@MAB82...aber warum liest du das denn so aus der Bibel vor ???...das ist doch immer wieder bei den bibeltreuen Bibelablesern der Fall : sie lesen aus der Bibel ab und teilen es ihren "Schäfchen" mit...liebet euch

Antwort
von fricktorel, 12

Ob das "Christentum" dagegen ist, weiß ich nicht, aber unser ewige Schöpfer hat auf alle Fälle etwas dagegen, weil es gegen das natürliche Leben geht (Röm.1,22-28).

Diese "Liebe" ist gottesverächterlich und frevlerisch (Röm.1,29-30).


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