Christentum 10 Gebote und Polytheismus(mehrere Götter)?

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12 Antworten

Damals hat man sehr wohl von anderen Glaubensrichtungen gewusst. Aber das man Andersgläubige respektieren soll, davon steht nichts in der Bibel. Stattdessen gibt es sogar Anweisungen Andersgläubige zu töten und zu versklaven, ihre Frauen zu vergewaltigen und als die eigenen Zweit- und Drittfrauen zu nehmen.

Nach den Zehn Geboten und nach dem monotheistischen Glauben sind alle die nicht der eigenen Religion angehören Sünder und werden in den jeweiligen Auslegungen der Hölle leiden, ohne Chance auf die jeweiligen Paradiesvorstellungen.

Und zu sagen dass es dies alles nicht gibt, hat nichts mit Spammen zu tun. Das ist einfach die Wahrheit, die solltest du respektieren und akzeptieren.

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Das erste Gebot des AT verpflichtet zum Monotheismus bzw.. zum Glauben an JHWH. Im AT wird mehrfach festgestellt, dass wer sich diesem Gebot nicht beugt, von JHWH hart bestraft wird. Mose selber wendetet dieses Gebot so an, dass er 3000 seiner Landsleute ermorden ließ, weil sie sich diesem Gebot nicht unterwerfen wollten (Tanz um das Goldene Kalb).

Die Stelle, wo in der Bibel aufgefordert wird, andere Religionen zu respektieren, müsstest du erstmal nennen.

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Also in der Bibel ist von Nächstenliebe die Rede und davon wie man mit seinen Mitmenschen umgeht. Dass darunter natürlich auch Menschen mit anderem Glauben fallen ist ja logisch. Aber dass man andere Religionen respektieren soll wüsste ich nicht wo das steht. Also ich will damit nicht sagen dass es unbiblisch ist, aber so explizit, wie du es schreibst steht es da eben nicht. 

Es steht aber sehr genau drin, was gott sich wünscht: Er ist ein eifersüchtiger Gott und du sollst keine Anderen Gotter neben ihm haben. Das ist sogar noch mehr, als nicht an andere zu glauben. Dass es keine anderen real existierenden Götter gibt setzt das nämlich schon vorraus. Es geht aber noch den schritt, dass man sich auch keine machen darf. Das können Standbilder sein wie bei den Ägyptern, aber auch alles andere, woran man sein Herz hängt und da gibt es heute sehr viel davon.

Was bedeutet das aber jetzt für den Umgang mit den Mitmenschen? Eigentlich erstmal gar nichts. Nur weil ich mein Herz nur an den einen Gott hänge, heißt das nicht, dass ich gegen Menschen bin, die das nicht tun. 

Zum Thema Sünde(r): Sünde ist nichts durch taten hervorgerufenes, Sünde ist ein Zustand. Nämlich der Zustand, dass wir unvollkommen Menschen von Gott für immer getrennt sind und es keine Möglichkeit gibt, das aus eigener Kraft zu verändern. Soll heißen egal, wie sehr ich mich an irgendwelche Gebote halte, deswegen bin ich kein bisschen weniger auf Gottes Gnade angewiesen. 

Die 10 Gebote lassen sich übrigens auch jeweils mit 'du wirst nicht...' übersetzen. Das heißt, der Mechanismus ist nicht, dass ich mich an die gebote halte und daraufhin Gott mich lieb hat, sondern genau umgekehrt, Gott liebt so wie ich bin mit aller unvollkommenheit und gibt alles für mich und genau deshalb werde ich mich gerne an seine gebote halten.

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steht auch in der Bibel das man andere Religionen und deren Anhänger respektieren soll

Wo, bitte, soll das stehen? Ich kenne keine derartige Bibelstelle. Lasse mich aber gerne belehren.

In der Geschichte des  AT ist Gott erst nur ein lokaler, kleiner Stammesgott (vermutlich ein Berggeist), der dann mit dem Erstarken des Stammes an Macht und Bedeutung gewinnt. Später wird er zum mächtigsten unter allen anderen Göttern ("du sollst keine Götter neben mir haben") und noch später erst zum einzigen Gott.  Toleranz ist da nicht vorgesehen.

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Die 10 Gebote hat der Gott Jahwe (="Ich bin da") seinem auserwählten Volk Israel gegeben. Für die gilt dann auch "Du sollst an einen Gott glauben". Andere Menschen betrifft das nicht.

Da die Christen ebenfalls an Jahwe und seinen Mensch gewordenen Sohn Jesus Christus (="der gesalbte (=offiziell ins Amt eingesetzte) Retter") glauben, gelten die 10 Gebote auch für sie.

Aber niemand wird gezwungen Christ zu werden, Christ zu sein, oder Christ zu bleiben. Chriatsein ist eine Angelegenheit der persönlichen Entscheidung.

Nur wer aus eigenem Willen Christ ist, der lässt auch wirklich Jesus in sein Leben hinein (Offb. 3,20):

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme
hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das
Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Offenbarung3

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Die Botschaft vom Berge Sinai ist offen für alle Menschen, sie ist ein Angebot. Denn die Rahab ist keine Jüdin und Israelitin. Dieses Motiv kommt sowohl auf der individuellen wie auf der völkischen Ebene vor. Nehmen wir als Beispiel die Stadt Ninive: Das sind keineswegs Israeliten und trotzdem ergeht das Angebot Gottes mit seinen zehn Geboten an sie, ohne dass sich z. B. die Männer beschneiden lassen oder sie zum Judentum übertreten müssten. Nehmen wir das Beispiel mit Sodom: Es gibt auch hier das Angebot, dass ihnen vergeben wird, wenn sie umkehren.Sie sollten sich gegeneinander besser benehmen, es steht nicht mal da das sie sich bekehren sollen und es steht auch nicht da, das sie den Eingottglauben annehmen sollten,  Hager, mit ihrem Sohn sie ging ihrem alten Glauben nach und wurde von Sarah in die Wüste zurückgeschickt.Mit ihrem Sohn der damals 13 Jahre alt war als sie gehen musten,Eine ägyptische Magd. sie stammt aus einem Beduinen-Stamm in der Umgebung.Auch sie wurden unterwegs von einem Engel beschützt .obwohl sie nicht an den Monotheistischen Glauben festhielt.
,Nehmen wir andere Einzelpersonen wie z. B. den Hiob: Auch er ist kein Jude oder Israelit. Nehmen Swir Jitro, den Berater des Moses: Auch er ist kein Jude. Bei Rahab ist das ebenfalls der Fall: Das Angebot des Monotheismus gilt auch für sie.Ist aber keine Pflicht, wir sollen uns gegeneinander nur gut benehmen und Gastfreundlich sein auch gegenüber Vertriebenen , Wir sollen das Gastrecht wahren. Tunwir das heute in Deutschland?Wer die Bergpredigt lebt und durch die Bibel, in der man die Stimme Gottes vernimmt ,der wird auch zu Gott finden.Braucht es aber nicht.Die Taufe ist im Jüdischen Sinn nur dann gemacht worden, wenn man seine Sünden bereut ,geopfert und sich hat taufen lassen, um wieder umzukehren,um sich Gott zuzuwenden.Es warein Ritual um seine umkehr zuzeigen, Ein Symbol.Im alten und im neuen Testament ist immer nur von der Umkehr und der Buße,die Rede.Christen,die denken, das sie besser sind als andere .die nicht Christen sind, sind auf dem Holzweg.Das geben die Jüdischen Schriften nicht her. Und Jesus lehrte nur aus den Jüdischen Schriften.

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Als Christen sollten wir unseren Nächsten lieben, ihn also auch mit andersartigen Überzeugungen respektieren, auch wenn wir sie nicht teilen.

Ich finde es auf jeden Fall interessant, andere Religionen näher kennenzulernen, was aber nicht bedeutet, dass ich sie für richtig halten und akzeptieren müsste!

Wir wissen nicht, wie und warum jemand zu einem uns eher fremden Glauben gekommen ist! Ob und wie weit er Sünder ist oder nicht, wird aber Gott entscheiden!

Unser Gebot ist: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet." (Matthäus 7:1)

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Kommentar von Deponensvogel
13.02.2016, 15:23

Mich würde interessieren, nach welchem System du dir deine Glaubensinhalte aussuchst. Weil, wie man weiß, tun das gläubige Christen. Sie suchen sich ein paar Stellen raus, die nett klingen, und nennen das dann ihren Glauben.

In Wahrheit ist die Bibel nämlich nichts als ein Kompositum sich selbst widersprechender, veralteter Auffassungen eines orientalischen Volkes, das vor über zweitausend Jahren gelebt hat.

Wer hat jetzt recht? Jesus oder JHWH?

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Wenn Gott so einfach existieren kann, dann kann auch ein Supergott einfach existieren.
Streitest du den Supergott ab der Gott erschaffen hat, streitest du auch deinen Gott ab.
Und schon ist das Christentum polytheistisch.
Vielleicht ist Gott ja nur ein Engel der von Supergott entsandt wurde um auf die Erde aufzupassen.
Vielleicht ist das Christentum die einzig wahre Religion, wurde von den Menschen nur falsch interpretiert.
So gesehen machen auch Schutzengel mehr Sinn.
Das zum Thema kein Spam :-P

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Also die zehn Gebote gelten (soweit ich weiß natürlich) nur für die jeweiligen Glaubensanhänger. Also kann z.B. ein Christ nicht einem Hellenen vorwerfen, dass er an mehrere Götter glaubt da ja für ihn die zehn Gebote nicht gelten. Hier gilt dann das eben von dir gesagte "Respektieren alle Religionen"

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Warum sagen die Christen Gott sei 3 wenn es so in den 10 Geboten der Bibel steht?

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andere Religionen respektieren bedeutet ja nicht, dass du auch selbst an deren Götter glauben sollst ;)

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Ist Monotheismus nicht auch Polytheismus? Gott ist kein Name sondern ein Titel, etwa wie König oder Kaiser.

Im Monotheismus gibt es Jahwe oder Allah als Oberhaupt, dann folgen die Erzengel, Engel und Heilige und es gibt da noch Satan und seine Dämonen. Es existiert also eine Hierarchie, man könnte die Titel "Engel" ja auch mit "Götter" ersetzen, Namen (z.B. Michael Gabriel) haben sie ja schon.

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Kommentar von Deponensvogel
13.02.2016, 15:19

In der christlichen Auffassung ist Gott kein Titel, sondern ein Name, zumindest im Neuen Testament. Im Alten ist es sehr wohl noch JHWH und dort klingt auch noch ein bisschen mit, dass sich erst nach und nach eine monotheistische Religion herausgebildet hat und die nicht einflach plötzlich da war.

Aber natürlich ist der Monotheismus meistens nur scheinbar so. Im Mittelalter hat man die Heiligenfigürchen gehabt, hat die Mutter Maria angerufen und ist zum Kloster des Erzengels Michael gepilgert. Die kleinen Figürchen sind nichts anderes als Götzen, Maria wurde/wird trotz vehementen Leugnens von der heutigen Kirche teilweise wie eine Göttin angebetet etc. 

Was das Christentum aber heute ist bzw. sein soll, das ist eine monotheistische Religion. Als andere ist Beiwerk, nur Gott ist die große Liebe (oder nach alttestamentlicher Auffassung: die Vernichtung all seiner Feinde).

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