Frage von vancouver97, 382

Christen sagen, dass das Universum sich nicht selbst erschaffen konnte, sondern eine Ursache braucht. Aber wer hat dann Gott erschaffen?

Wie erklären die, wer Gott erschaffen hat? Sie glauben das Universum kann nicht einfach so da gewesen sein, aber warum kann angeblich Gott einfach so schon immer existiert haben? Wer hat ihn (angeblich) erschaffen?

Antwort
von Trashtom, 166

Das Problem an der Sache ist: Die Gottes-Version ist nicht an die Logik gebunden. Man kann immer irgendwas dazu erfinden oder irgendwas zum Fakt erklären. Das ist auch der Grund warum logische Argumente bei diesen Diskussionen nicht ziehen.

Wäre diese Diskussion ein Kartenspiel, wäre das "Argument der Unwissenheit" (also der so Argumentierende sieht seine mangelnde Vorstellungskraft oder seine Ignoranz als hinreichend für die Widerlegung bzw. Bestätigung einer These an) die höchste Spielkarte und die Gott-Karte wäre der Joker der alles schlägt. Langweiliges Spiel.

Antwort
von PWolff, 108

Gute Frage ...

Sie ist übrigens nicht auf den christlichen Glauben oder überhaupt auf irgendeinen Theismus beschränkt.

Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Ursache - Aristoteles spricht vom "Unbewegten Ersten Bewegenden"

Zur grundlegenden Bedeutung der Frage siehe https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchhausen-Trilemma

Letztlich ist m. E. jede Religion (im Sinne von "Weltanschauung, auf der die Entscheidungen eines Individuums basieren) an wenigstens einer Stelle singulär. (Folge aus dem Münchhausen-Trilemma)

Antwort
von Hamburger02, 117

Das behaupten Christen zwar öfters, können diese Behauptung aber durch nichts belegen. Im Gegenteil, sie ist physikalisch sogar widerlegt.

Kommentar von RudolfFischer ,

Zitat: "...sie ist physikalisch sogar widerlegt."

Aha, Quellen? Oder nach Hörensagen behauptet?

Antwort
von Katharsis036, 195

Als Christ sage ich dir, dass es sich hier um eine alte Form der Theodizee handelt. Gut aufgepasst!

Bei der Erschaffung der Welt geht es aber weniger um die materielle Erschaffung und die Energie, sondern um die Ordnung. Unser System unterliegt einer Ordnung, die in sich ein Gefüge erzeugt. Natürlich gibt es auch chaotische Effekte, aber alles ist mehr oder weniger durch eine Kontrolle "angeordnet".

Natürlich ist es mehr oder weniger auch ein Axiom, also etwas, von dem man ausgehen kann, dass dir niemand eine Erklärung auf dessen Ursache geben kann, außer eine rein subjektive (wie ich).


Solche Fragen sind wichtig und sollten öfter gestellt werden (also nicht unbedingt diese, aber im allgemeinen was die Hinterfragung angeht).

Kommentar von Eselspur ,

Theodizee ist die Frage, warum es Leid gibt, wenn doch Gott gut ist. LG

Kommentar von Katharsis036 ,

Theodizee ist meiner Meinung die allgemeine Hinterfragung und kritische Beschäftigung mit Gott.

Kommentar von vancouver97 ,

Warum gibt es eigentl (unfaires) Leid, wenn Gott gut ist?

Kommentar von Kitharea ,

Weil ALLES auch gutes birgt - das weiß sogar ich als Nicht-mehr-an-die-Kirche-Glaubender

Kommentar von Katharsis036 ,

Siehe dazu:
Hiobsgeschichte aus der Bibel

Leid hat auch gutes bei sich. Wir Menschen müssen einfach auch lernen mit dem Leid umzugehen und für einander da zu sein.

Kommentar von earnest ,

Theodizee: Das stimmt nicht, Katharsis. Eselspur hat Recht.

Kommentar von Katharsis036 ,

Stimmt, ich war zu faul nachzugucken. Danke für die Berichtigung!

Antwort
von Shiftclick, 156

Dir ist schon klar, dass man so nicht fragen soll? Das Tolle ist ja, dass das Ewige keine Erklärung braucht, während es für den Urknall schon eine Ursache benötigen würde. So stichhaltig dein Argument sein mag, du kriegst dafür von keinem Gläubigen einen Punkt. Entscheidend ist, von welcher Annahme ausgehend du die Welt betrachtest. Das ist das subjektive und stets angreifbare Axiom deiner Überlegungen.


Antwort
von Tuehpi, 108

Du  musst verstehen; das Konzept "Gott" ist hauptsächlich ein Platzhalter. 

Platzhalter für Phänomene die sich der Mensch aus der jeweiligen Zeit nicht erklären konnte. Weil es an wissenschaftlichen Erkenntnissen fehlt diese Phänomene zu erklären. 

Und vor Dingen die passieren, und die der Mensch nicht versteht hat der Mensch Angst. Also setzt man den, oder irgendeinen, Gott an diese Stelle und hat seine Erklärung. Und braucht keine Angst mehr haben. 

Antwort
von RudolfFischer, 23

Rückfrage: Wenn das Universum aus sich heraus entstanden sein sollte, wer hat es dann dazu befähigt?

Merke: Mit unserer Logik kann man trefflich im Unfassbaren herumstochern, es kann nichts Zwingendes dabei herauskommen.

Der Glaube kommt ohne Zwingendes aus.

Kommentar von earnest ,

Aber das Glauben ist nicht zwingend.

Kommentar von RudolfFischer ,

Natürlich nicht. Das gehört zur Definition von "Glauben".

Antwort
von Schwoaze, 115

Naja... Gott ist Gott, war schon immer, ist und wird immer sein.

Das menschliche Gehirn kann den Gedanken der Ewigkeit nicht verstehen, weil wir in unserem linearen Zeitempfinden für so etwas keinen Platz haben.

Kommentar von earnest ,

Das menschliche Gehirn hat Gott erfunden.

Kommentar von Netie ,

In deiner Fantasie ohne Gott.

Antwort
von Jogi57L, 50

Also auf die Frage gibt es wohl keine Antwort.

Man kann es eben "glauben", oder nicht, dass Gott einfach "ewig" war, ist und sein wird.

Allerdings gibt es auch keine Erklärung für einen Urknall....

Wenn es einen Urknall gab, musste der auch von etwas, oder jemandem ausgelöst worden sein.

Von nichts kommt nichts...

Also muss es auch schon vor dem Urknall "etwas" gegeben haben.... und dieses  "etwas" muss irgendwie entstanden oder erschaffen worden sein.....Singularität hin oder her....

Kurz, es  übersteigt unser Denkvermögen

Kommentar von Trashtom ,

Also muss es auch schon vor dem Urknall "etwas" gegeben haben.... und dieses "etwas" muss irgendwie entstanden oder erschaffen worden sein.....Singularität hin oder her….

Wiedermal: "Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei." 

Es kann, aber muss keinen Auslöser geben. Alltagsvorstellung. 

Kein Raum, keine Zeit - kein dahinter, kein davor. 

Kommentar von Jogi57L ,

Wenn es keinen "Auslöser" gab... dann entstanden wir quasi aus "dem Nichts".. und "von nichts"....

Es gab "NICHTS" und aus dem "Nichts" entstand etwas.....grundsätzlich gefällt mir die Vorstellung....aber ich kann es mir weder so, noch anders gedanklich wirklich vorstellen....

Kommentar von Trashtom ,

"Von Nichts kommt nichts" 

Die Denkweise ist ganz natürlich – menschlich. Ich glaube man darf einfach nicht versuchen sich etwas Bildliches darunter etwas vorzustellen.

Antwort
von grtgrt, 61

Wie auf Seite https://de.wikipedia.org/wiki/Münchhausen-Trilemma im Abschnitt "Zur Problemgeschichte" erwähnt wird, soll es Karl Popper in seinem Hauptwerk

The Logic of Scientific Discovery (1959)

gelungen sein zu zeigen, dass empirische Wissenschaft nie einen letzten Grund liefern kann. 

Erstaunlicher Weise gilt gleiches für die Mathematik: Sie kann nur die Wahrheit von Implikationen nachweisen, muss also letztlich auch von mindestens einem Axiom ausgehen - von einer Aussage, die sie als wahr voraussetzt, ohne sie beweisen zu können ( http://greiterweb.de/spw/Wissenschaft-Mathematik.htm ).

Der Schöpfer unserer Welt lässt sich eben nicht in die Karten schauen.

Kommentar von earnest ,

Die Analogie hinkt.

Kommentar von grtgrt ,

Warum genau?

Kommentar von earnest ,

Wissenschaftliche Theorien gelten nur, bis sie widerlegt werden.

Religiöse Theorien haben Ewigkeitscharakter. Gott ist auf ewig "gesetzt". Ein Hinterfragen ist für Gläubige pfui. 

Wissenschaft geht anders. Religion ist ungleich Mathe.

Außer beim Dreifaltigkeitszauber - bei dem 1+1+1 gleich 1 ist.

Antwort
von Kitharea, 87

Frage das mal jemanden der nicht an Gott glaubt - woher kommt die Materie die beim Urknall entstanden ist. Und wo war der Anfang vom Universum - es wird dir ohnehin auf diese Frage keiner eine Antwort geben können die der "Kopf" auch nur ansatzweise nachvollziehen kann - die man "belegen" und "beweisen" kann.
Der Glaube - welcher auch immer - zieht seine Existenzberechtigung daraus dass es Menschen gibt die daran glauben. Ähnlich wie im Film "Die unendliche Geschichte" - wo Figuren nur existieren weil man an sie glaubt.
Danach stellt sich nur mehr die Frage - was ist real. Viele glauben inzwischen zwar nicht mehr an "Gott" weil's out ist und angeblich veraltet, aber dafür jedem dahergelaufenen Makler, Banker, wasauchimmeresgehtnurumsGeldDing...
Für mich macht das keinen Unterschied - und auch wenn ich der Kirche entsagt habe, gefällt mir die menschliche Botschaft der Kirche wesentlich besser als die materielle Botschaft unserer Gesellschaft.
Man hat fast das Gefühl dass der Mensch in Summe einfach Antworten braucht - woher auch immer die kommen - woran auch immer man glaubt. Wir Menschen ordnen uns scheinbar gerne unter. Wem oder was auch immer.
DAS war zuerst da. Das Bedürfnis geführt zu werden und beantwortet zu werden - akzeptiert zu werden und Antworten für den Sinn zu finden.

Kommentar von sarahj ,

da ist was wahren dran.
Es wäre auch nicht weiters schlimm, wenn sich die Menschen über diesen Fragen nicht ständig gegenseitig Vorschriften machen und/oder die Köpfe einschlagen würden.

Antwort
von SaintTropez15, 58

Der menschliche Verstand hat Grenzen, deswegen gibt es Sachen die wir nicht begrenzen. Es ist viel unwahrscheinlicher, dass die Erde zufällig entstanden ist und vorher NICHTS da war.

Kommentar von sarahj ,

"Es ist viel unwahrscheinlicher..."
ist es das? Kannst Du uns einen Link auf die dazu passende Wahrscheinlichkeitsrechnung geben?

Antwort
von stey1954, 10

@vancouver97, 

das sagen nicht nur Christen (wie kommst Du überhaupt auf: nur Christen???), alle Glaubesrichtungen der Welt haben immer Götter, Anunnaki, Shiva, Zeus, Odin, usw., die im Himmel sind und aus dem Himmel kamen. Daß es Universum gibt, "wussten" früher alle Völker, aber nur wenige haben es mündlich oder schriftlich überliefert gehabt, nur wenige, wie z.B. Hope - Indianer, Maya, Inka, Dropa (Ja).

Die Christen wissen es mit Sicherheit, erst seit E. Hubble die Andromeda - Galaxie 1925? sah, obwohl die Bibel "viele Welten" voraussagte, hat sich keiner was darunter vorstellen können.

Und überhaupt: wie kommen wir Menschen auf die Idee, daß das, was wir Leben nennen, auch Leben ist? Stein ist auch Leben, womöglich noch lebendigeres, als wir. Komplette Materie ist Leben, es gibt nichts Totes, da alles, was IST, auch Energie besitzt - wie viele Jahrzehnte werden wir noch brauchen, um zu dieser Erkenntniss zu gelangen? 6 - 8 ! , nur, weil wir uns einbilden, was "Besseres" zu sein und z.B. Füße heben können und die Bäume nicht ???

Alle Systeme brauchen Zeit, um sich einzupendeln. Universum hatte 13,81 Milliarden Jahre gehabt und noch immer kann man nicht sagen, daß nichts mehr schief laufen kann!

Wissenschaftler fanden ein Sonnensystem, wo beide Planeten-Orbite nicht äquatorial ihrer Sonne verlaufen, sondern fast polar und entgegen gesetzt, also - ??? Unsere ganze Physik hin, so was darf es gar nicht geben, ist nicht vorgesehen von Menschen ??? 

                                               ⏪🔴⚫🔴⏩

Liebe Grüße von uns beiden  <(●_●)>  Pippa & Rozina. Und eine Bitte an die, die nicht so denken, schreiben und handeln würden, wie ich es tue: bei Kritik, die sich nicht auf Satzbildung bezieht und sonst nicht zu vermeiden ist, bitte unbedingt sachlich bleiben.

Antwort
von Semno, 55

Gott hat kein Anfang und kein Ende. Er war immer da und wird immer sein. Er wurde nicht erschaffen.

Dazu ein paar Bibelverse die das sehr gut erklären:

  • Psalm 90:1, 2
  • Jesaja 40:28
  • Judas 25
  • 1. Timotheus 1:17
  • Offenbarung 1:8

Warum ist dieses Konzept so schwer zu begreifen? Weil wir durch unsere
begrenzte Lebensdauer einen ganz anderen Zeitbegriff haben als Gott.

Gott nimmt die Zeit völlig anders wahr als wir Menschen (2. Petrus 3:8).

Unser Verstand kommt niemals an seinen heran (Jesaja 40:22; 55:8, 9). Kein Wunder, dass so manche Facette der Natur Gottes unseren Horizont einfach übersteigt!

Kommentar von earnest ,

All das sind Behauptungen - die zudem mit der Bibel "bewiesen" werden. Ein klassischer Zirkelschluß.

Kommentar von Semno ,

Diese Welt hat einen Kurzschluss.

Und deswegen ist es mit ihr bald Schluss.

Die Bosheit und Ignoranz gibt es im Überfluss.

Ich bin es so leid, so ein Verdruss!

Wer liebt die Wahrheit mit Genuss?

Nur die Menschen die den Herrn begrüßen mit einem Kuss!

Kommentar von Trashtom ,

Gegen dieses unglaublich schöne und tiefgründige Gedicht kommt man einfach nicht an. Wie du mit der Sprache umgehen kannst, es ist ein Wunder. Es muss einen Gott geben.

Kommentar von Semno ,

Ich danke dir.

Selbst wenn du oh Trashtom es mit Sarkasmus gemeint hast,

so möge ich das ignorieren, und es als Kompliment akzeptieren.

Kommentar von Trashtom ,

So einfach ist das mit dem glauben: Man sieht die Welt nicht wie sie ist, sondern wie man sie sehen will.

PS: Danke für's "oh". 

Kommentar von earnest ,

Der Zirkelschluss, 

Er ist ein MUSS

Bei manchem dünnen Glaubens-Stuss.

(Nichts für ungut, liebe Dichter.) 

;-)

Antwort
von Eselspur, 83

Im christlichen Verstöndnis ist Gott ewig - das Universum ist Schöpfung und somit nicht ewig. Alles Geschaffene würde von Gott ins Dasein gerufen, hat also einen Anfang.

Gott hat auch die Zeit, er war vor aller Zeit.

Antwort
von DerBuddha, 60

wenn alles eine ursache braucht, dann wäre gott nur von den gläubigen selbst erschaffen worden und wenn man sich die geschichte der religionen ansieht, dann weiss man es auch.................im gegensatz zu dem, was gläubige nur glauben aber nicht wissen wollen..............:)

fakt ist und bleibt nun mal, dass götter und religionen NUR von menschen erschaffen wurden, dass es keine echten götter gibt und DAS kann jeder selbst und ganz einfach nachprüfen.............man muss sich nur die geschichte der menschheit, die geschichte des glaubens und die entstehungsgründe der götter ansehen..............aber dass machen die gläubigen nicht wirklich, wäre ja auch blöd, zugeben zu müssen, dass man an märchen glaubt.............*g*

Antwort
von PicaPica, 114

Nicht er hat uns, wir haben ihn erschaffen und jeder glaubt das, was ihm hilft durch dieses Leben zu kommen.

Jeder hat so seine eigene Version.

Antwort
von Ansegisel, 92

Gott braucht in der christlichen Welt keinen, der ihn erschaffen hat, weil Gott selbst unergründlich und vollkommen transzendent ist - er übersteigt die menschliche Wahrnehmung.

Zudem besitzt Gott keine Materie und kann/muss daher auch nicht erschaffen werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gott_%28Christentum%29

https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendenz

Kommentar von Hamburger02 ,

Von welchem Gott redest du da? Ist das wieder einer von diesen tausenden selbstgebastelten Götter? Der Gott der Bibel besteht jedenfalls definitiv aus Materie, steht da jedenfalls. Oder wie könnte sich sonst Gott Kalbsbraten und Kuchen schmecken lassen, wie er es laut Bibel beim Besuch Abrahams in dessen Zelt gemacht hat.

Kommentar von Ansegisel ,

Naja, nur weil da steht, dass Jehova "erschien" und weil es Abraham möglich war, mit ihm zu interagieren, er also eine körperliche Gestalt angenommen hat, bedeutet das nicht, dass diese körperliche Gestalt ihn als Gott definiert.

In der Bibel steht ja so einiges und das wird in der Theologie in der Regel auch nicht wortwörtlich ausgelegt.

Kommentar von Trashtom ,

in der Regel auch nicht wortwörtlich ausgelegt. 

… sondern frei interpretiert.

Kommentar von Hamburger02 ,

Sag ich doch, die Bibel ist ein Märchenbuch.

Antwort
von habakuk63, 81

Nur die Christen? 

Gibt es in irgendeiner Religion eine Aussage für die Entstehung der jeweiligen Gottheit?

Kommentar von vancouver97 ,

Das war doch nur ein Beispiel...


Die meisten religiösen Nutzer hier sind nun mal Christen und ich habe mit Christen darüber diskutiert...


Keine Ahnung was andere Religionen zur Enstehung von Gott sagen 

Kommentar von habakuk63 ,

Wer hat ihn (angeblich) erschaffen?

So endet deine Frage. 

Wer sagt, dass Gott erschaffen werden musste? Gott war schon immer da und wird immer da sein. Wenn unser bekanntes Universum zum X-ten mal oszilliert, wird Gott immer noch da sein.

Kennst du das christliche Glaubensbekenntnis nicht? Es beginnt mit

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Für mich gibt es da nichts zu diskutieren.

Kommentar von Trashtom ,

Wer sagt, dass Gott erschaffen werden musste?

"Wer sagt, dass etwas nicht so ist" ist ganz einfach die falsche (typische) Fragestellung. Es ist eine Behauptung ohne jede Aussagekraft. Ein leeres Argument. Ein Furz im Wind. So läuft die Welt nicht.

Du gehst ja auch nicht ohne zu gucken über die Strasse und sagst: "Wer sagt, dass die Straße nicht gerade frei ist?" "Wer sagt, dass ein Auto kommen muss, dass mich gleich zu Brei fährt?"

Wir beobachten die Straße und ziehen Schlüsse. So läuft die Welt und nicht umgekehrt.

Kennst du das christliche Glaubensbekenntnis nicht?

Um's mit deinen Worten zu sagen: Wer sagt, dass das christliche Glaubensbekenntnis wahr ist? 

So könnten wir uns ewig mit leeren Argumenten beschießen, bis der Erste an Altersschwäche stirbt und nichts kommt dabei rum.

Kommentar von habakuk63 ,

@trashtom: Es ist eine Frage des glaubens oder Glaube. Da wird kein Argument, keine Begründung, kein Beweis, keine Theorie da wird rein gar nichts gefordert oder geliefert. Es ist glauben und Glaube, nicht mehr und nicht weniger.

Wenn du es nicht glaubst, warum auch immer, ist das OK.

Kommentar von Trashtom ,

Ich schließe einen Gott nicht aus. Nur glaube ich die Storys der Religionen nicht.

Antwort
von Geistchrist16, 4

Niemand hat Gott erschaffen, weil ER aus sich selbst heraus existiert.

ER ist die Ursache der Ursachen.

Antwort
von GregDaCrack, 165

Richtig, die Menschen haben schon immer nach einfachen Lösungen gesucht um unerklärliche Dinge für den Menschenverstand begreiflich zu machen. Man sollte sich einfach mal auf den Gedanken einlassen können, das wir nicht intelligent genug sind um alles zu verstehen.

Antwort
von tiergartennbg, 87

Das Universum hat keinen Anfang und kein Ende. Für uns Menschen nicht zu begreifen. So war Gott schon immer da.

Kommentar von Aleqasina ,

Das Universum im physikalischen Sinne hat schon einen Anfang (Urknall) und wahrscheinlich ein Ende (Rücksturz in die Singularität des Urknalls oder Ruhezustand von Materie und Energie [bin kein Physiker]).

Kommentar von tiergartennbg ,

Wo ist der Anfang des Universums? Und in was befindet sich das Universum?

Kommentar von Trashtom ,

Wo ist der Anfang des Universums?

Vermutlich etwa im Zentrum des heutigen Zustandes.

Und in was befindet sich das Universum?

Alltagsvorstellung ablegen. Der Raum ist Teil dieses Universums also ist ein "dahinter" nicht notwendig.

Kommentar von Trashtom ,

Ich glaube das Auskühlen des Universum ist die beliebtere Theorie.

Antwort
von HPBS90, 49

Niemand hat Allah erschaffen. Allah ist Al-Khaliq (der Schöpfer)

Allah sagt im Koran in Sure 112:

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.

1. Sprich: «Er ist Allah, der Einzige;
2. Allah, der Unabhängige und von allen Angeflehte.
3. Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt;
4. Und keiner ist Ihm gleich.»

oder lese mal diesen Text hier:

http://www.fragenandenislam.com/soru/wenn-gott-alles-erschaffen-hat-wer-hat-dann...

Kommentar von DerBuddha ,

allah wurde von den menschen selbst erschaffen und ist nichts weiter als reine phantasie.............:)

Antwort
von Netie, 38

Gott ist ewig und braucht keinen Schöpfer.

Antwort
von saidJ, 39

aus islamischer sicht ist allah schon ehwig da deshalb stellt sich die frage wer allah erschaffen hat garnicht.

Kommentar von Schwoaze ,

Ist im Christentum nicht anders!

Antwort
von 3plus2, 23

Die Menschen Wissen viel, aber noch soviel als Gott

Kommentar von Trashtom ,

Wer andern eine Grube gräbt, soll nicht mit Steinen werfen.

Antwort
von Aleqasina, 76

Das Wesen Gottes besteht u. A. darin, dass er kein Geschöpf ist. Er wurde von niemandem erschaffen.

Gott ist ewig. D. h. es gibt keinen Zeitraum vor Gott. Gott ist kein Ereignis auf dem Zeitstrahl. Denn auch die Zeit gehört zur Schöpfung.

Das ist etwas, was der Mensch in seinem auf Materie, Raum und Zeit begrenzten Wahrnehmungsvermögen nicht begreifen kann.

Gott ist unbegreiflich. Deshalb ist er Gott.

Kommentar von earnest ,

Manche Gedankenkonstrukte haben den Vorzug, unbegreiflich zu sein.

Kommentar von Aleqasina ,

@earnest, wir diskutieren später noch mal darüber, okay? Vielleicht in 100 Jahren oder so? Ich glaube, da hätte ich Zeit. ;-)

Kommentar von earnest ,

Da bin ich gern dabei, Aleqasina. 

Also bis denne, Hölle 27, Schmortopf Nr. 337? Ich bin der mit dem geröteten Gesicht.

;-)

Kommentar von Aleqasina ,

:-D Ich glaube, Leute mit Humor nehmen sie da unten nicht. ^^

Kommentar von earnest ,

Na gut - dann eben ein Rendezvous auf Wolke Sieben? 

;-)

Kommentar von DerBuddha ,

wenn gott unbegreiflich ist, warum behaupten die gläubigen dann immer, dass er gütig ist, liebevoll usw........wie kann man einem ungereiflichen wesen menschliche emotionen aufs auge drücken wollen?..............wenn du recht hast, dann wäre gott ALLES, dann wäre er auch der teufel selbst, er würde ALLES vereinen, ALLES sein, ALLES erschaffen, ALLES vernichten usw.....oder auch wieder nichts davon, denn er ist unbegreiflich..................also auch nicht lieb, nicht gütig, NICHTS davon............*g*

Kommentar von Aleqasina ,

Richtig. Die "Güte" oder "Liebe" Gottes ist ein Glaubenspostulat, das nicht aus der Welterfahrung abgeleitet wird.

Der Glaube an einen personalen Gott resultiert aus der Determination des Menschen als soziales Wesen und ist eine Reduktion des Gottesbildes auf das Begreifliche (Raum, Zeit, Materie, soziale Bindung).

Kommentar von earnest ,

Das hast du schön gesagt, Aleqasina.

;-)

Kommentar von Trashtom ,

Woher willst du wissen, dass

Das Wesen Gottes besteht u. A. darin, dass er kein Geschöpf ist. Er wurde von niemandem erschaffen.
Gott ist ewig. D. h. es gibt keinen Zeitraum vor Gott. Gott ist kein Ereignis auf dem Zeitstrahl. Denn auch die Zeit gehört zur Schöpfung.

wenn 

Das ist etwas, was der Mensch in seinem auf Materie, Raum und Zeit begrenzten Wahrnehmungsvermögen nicht begreifen kann.

?

Kommentar von Aleqasina ,

Ich habe nur postuliert,

  1. dass es Gott gibt,
  2. dass er nicht geschöpflich ist und deshalb
  3. sich der empirischen Wahrnehmbarkeit und Beweisbarkeit entzieht und daher für Menschen unbegreiflich ist,
  4. religiöse Gottesvorstellungen deshalb zwangsläufig auf das menschlich Fassbare reduziert werden (z. b.anthropomorphes Gottesbild).

Was ist noch unklar?

Antwort
von Ybodonele, 4

Gäääähn .... hier gibt's Antworten in Hülle und Fülle: https://www.gutefrage.net/suche?q=wer+hat+gott+erschaffen

Antwort
von Desox, 79

Die Diskusion kannst du ins unendliche führen. Für jemanden der Gläubig ist kannst du noch so viele Argumente liefern er wird immer einen Schritt nach hinten laufen und sagen Gott steckt dahinter. Wenn es um die Geburt/Schaffung Gottes geht wirst du vermutlich eine unlogische - nicht erklärbare Antwort erhalten : Akzeptiere das er immer da war und keinen Grund braucht geschaffen worden zu sein.

.... Ich bin ein Mensch der an Fakten und Tatsachen glaubt. Allerdings frage ich mich selber ab und an ob irgendjemand hitner allem steckt. Wieso? Weil meine Vorstellungskraft bei Fragen wie: "Wann hat die Zeit angefangen?" einfach aufhört.

Antwort
von kwon56, 18

Wer Gott als personifiziertes Heil erfährt, kennt die Antwort, denn Heil ist ewig.

Kommentar von GregDaCrack ,

Das einzige was der Glaube an Gott uns bringt sind Leid, Zerstörung und Kriege. Und das solange die Menschheit existiert. Warum sollte man an einem Glaube festhalten der einige Tausende Jahre alt ist? Glaubt ihr etwa auch noch das die Erde eine Scheibe ist oder verbrennt ihr eure Nachbarin weil sie rote Haare und eine Katze hat? 

So viel Dummheit kann nur die Menschheit verkraften um abertausende von Jahren an so einen geistigen Dünnschiss zu glauben.

Kommentar von kwon56 ,

Na ja.

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