Frage von Tobi996, 33

Chondropathie Grad 2-3 medial, Grad 1 retropatellar, ab wann ist eine Operation der letzte Ausweg?

Hallo,

ich habe eine Chondropathie Grad 2-3 medial und Grad 1 retropatellar, Mensikopathie Grad 1, sowie entzündetes Gewebe und außerdem ein Knorpelödem. Zur Zeit nehme ich entzündungshemmende Tabletten..der Arzt hofft dadurch, dass die Entzündungen verschwinden und den Knorpel entlasten. Was kann man versuchen, falls das nicht klappt? Muss man gleich in einer OP an den Knorpel ran, oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Ich dachte immer, man müsste bei einem fortgeschrittenen Knorpelschaden direkt ran..aber das ist scheinbar heutzutage nicht mehr zwingend möglich? Das wäre ja klasse, wenn man nicht schneiden muss..hat jemand Erfahrungen damit?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wirbella, 22

1. Die Entzündung wegbringen mit Entzündungshemmern oder alternativ pflanzlichen Mitteln (Da würde ich aber nicht einfach irgendwas pflanzliches entzündungshemmendes nehmen, es gibt unzählige Präparate, und was in genau deinem Fall das Richtige ist, ist halt schwer herauszufinden. Ich verlasse mich in solchen Fällen immer auf kinesiologische Tests, mache ich selbst, direkt im Geschäft bei der Auswahl des Mittels, und lag damit bisher immer recht gut. Oder du suchst dir einen Heilpraktiker oder Energetiker, der dir das richtige Mittel raussucht.)

2. Physiotherapie: Der Knorpelschaden hat ja eine Ursache. Minimale Fehlstellungen genügen über die Jahre schon. Also, schau dass es zu keinen Fehlbelastungen mehr kommt. Sind Sehen oder Bänder verkürzt?

3. Ruhe: Wenn du Schmerzen hast, dann signalisiert der Körper, dass er Ruhe braucht. Nicht mit Schmerzmitteln darüber hinweggehen, das Gelenk braucht Zeit zur Heilung. So eine Schwellung/Ödem hat ja einen Sinn. Es polstert das Gelenk, es schafft damit einen gewissen Schutz.

4. ev. psychische Gründe suchen: Bei Gelenksthemen sehe ich des Öfteren einen psychischen Hintergrund. Selten sind das jetzt schlimme traumatische Erfahrungen. Oft sind es so Sachen wie sich (zu) viel um die Bedürfnisse anderer zu kümmern,  Beziehungsprobleme, Kritik durch Familie, Probleme nicht sportlich genug zu sein, Sport nicht gut genug zu machen, ...

Bei Knorpelschäden ist die Prognose recht unterschiedlich. Es gibt Leute, die haben schon mit kleinen Knorpelschäden Schmerzen, andere hingegen merken gar nichts und bekommen die Diagnose Knorpelschaden eher zufällig.

Ich hatte vor mittlerweile 15 Jahren einen schweren Knorpelschaden nach einer Verletzung (nicht nur der Knorpel war komplett weggerieben, auch der Knochen zum Teil schon). Da die Stelle jedoch schlecht zugänglich für eine Operation ist, hat man sich größere Komplikationen durch die OP erwartet. Daher habe ich mich nicht operieren lassen und mich nach Alternativen umgeschaut.

Ich bin noch immer schmerzfrei und mache normal Sport. Wenn ich die MR-Bilder nicht hätte, würde ich nicht glauben, dass mein Gelenk so defekt ist ...

Antwort
von momo150570, 18

Erst ab Chrondropathie Grad 4 wird operiert, hat der Arzt meinem Mann gesagt. Er sei mit 52 noch zu jung für ein künstliches Knie. Er hat Grad 2.

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