Frage von Sonnenstern321, 123

Chihuahua reitet alles und jeden auf. Was soll ich tun?

Hallo, hab da ein großes Problem mit meinem bald 3 Jahre alten Chihuahua. Also er ist von Natur aus sehr dominant,und wir haben jetzt Besuch bekommen, der 3 Wochen oder länger hierbleibt. Und dieser Besuch hat leider null Ahnung von Hunden und sie verwöhnt ihn bis zum geht nicht mehr. Deshalb will der NUR zu ihr. Nur leider dreht er jetzt völlig durch. Wenn ich in ihre nähe komme, attackiert mich mein Hund. Er läuft mir nach und will mich beißen. Und er knurrt mich durch und durch an. Dann läuft er zu ihr, zittert extrem und ist sehr aufgeregt und versucht sie oder die Decke ständig zu besteigen. Besteigen ist normalerweise in jeder Hinsicht verboten, und das weiß er. Er macht es normalerweise auch nicht, bevor der Besuch gekommen ist, war alles in Ordnung! Das bringt mich nur noch zum weinen! Und wenn ich dann eingreifen will, schnauzt mich jeder an, ich soll den ach so armen Hund in Ruhe lassen. Ich kann da leider nichts machen... Bin ja erst 15. Aber was könnte ich noch versuchen? Kastrieren lassen wollte ich ihn schon längst, aber meine Mutter will ja nicht... Könnt ihr mir irgendwie helfen?

Antwort
von xttenere, 54

ein Rüde welcher vor der Kastration nicht gehorcht hat, tut es danach auch nicht !!!

Du hast unbewusst viele Fehler in der Erziehung Deines Kleinen gemacht. Besuche schnellst möglich eine Hundeschule, und versuche das Problem in den Griff zu kriegen. auf eine andere Weise wirst Du es nicht hinkriegen...da nützt eine Kastration auch nichts, im Gegenteil..die Situation könnte sich noch verschärfen.

tut mir leid.

Antwort
von Weisefrau, 29

Hallo, Erwachsene Menschen sind manchmal sehr dumm. Wenn es dein Hund ist dann musst du dich durchsetzen. 

Zuerst einmal ist dein Hund nicht erzogen!! Da hilft auch kein Kastrieren gegen das Aufreiten, zuerst kommt die Erziehung  

Also in die Hundeschule mit ihn und mit dir.Das kannst du dir ja zB schenken lassen.

 Außerdem solltest du ein Paar Bücher von Martin Rütter lesen dann verstehst du das Verhalten deines Hundes besser. Das wäre auch für den Rest deiner Familie gut. Ob der Hund kastriert werden sollte oder nicht...darüber gibt es verschiedene Meinungen.

Der Hund liebt den Menschen der ihn wie einen Hund behandelt. Diesem Menschen wird er bis in die Hölle folgen! Werde du zu diesem Menschen und der Hund interessiert sich nicht mehr für andere.

Antwort
von MiraAnui, 53

Ja Hund erziehen... Eine Kastration nützt da null...

Der Hund steht total unter stress und wenn da keiner eingreift kann es eskalieren.

Allein die Ausssage er sei sehr dominat zeigt, dass ihr kaum Ahnung von Hunden habt. Woraus schließt ihr seine Dominaz? Weil er schnappt? Knurrt? Rammelt? Alles keine Anzeichen von Dominaz 

Kommentar von Sonnenstern321 ,

Doch ich weiß das er dominant ist, weil er jeden Hund versucht zu imponieren und auch immer versucht der Chef zu sein. Ich sehe es ja an seiner Körperhaltung, wie er seinen Kopf immer oben hält um den anderen zu dominieren

Kommentar von MiraAnui ,

Falsch... Das sind keine sichere anzeichen von Dominaz....

Imponieren ist was anderes als Dominaz 

Kommentar von Sonnenstern321 ,

Ok und, warum imponiert ein Hund? Um zu zeigen das er der Chef im Haus ist, und das ist dann Dominanz

Kommentar von MiraAnui ,

Nö ist es nicht...

Viele Hunde tun es aus Unsicherheit raus. Hab son Depp zu Hause. 

Der Hund ist total gestresst und unerzogen

Kommentar von 1Paradise1 ,

Ich denke eher das es ein sehr unsicherer Hund ist,der keine klare Liene bekommt. Ihr leitet ihn nicht und daher das aufgeregt Knurren,Bellen,Rammeln. Der Hund steht unter Stress,weil er nicht weiss,wo seine Position in der Familie/Rudel ist.Ihr solltet allem mal ne Hundeschule besuchen. Der Hund fühlt sich unter diesen Bedingungen nicht  wohl.

Antwort
von wotan0000, 24

**Er macht es normalerweise auch nicht**

Wenn mein Hund gelernt hat, dass rammeln verboten ist, dann macht er es auch nicht.

Normalerweise nicht bedeutet: ab und an schon und ist ein Erziehungsfehler.

Dein Hund ist unerzogen oder steht unter Stress und ist nicht dominant. Und eine Kastration bringt da nichts.

Antwort
von Lohengrimm, 54

Ja, das ist wirklich blöd, wenn du den Hund erziehen willst und andere Leute greifen ein. Im Grunde musst du dich dann gegen den Hund und die Erwachsenen durchsetzen. Und es wird daraus hinauslaufen, dass du das auch tun musst. 

Ein guter Hundetrainer, der sich die Situation mal anschaut, wäre sicher hilfreich. 

Kommentar von Sonnenstern321 ,

Das mit dem durchsetzen habe ich schon so oft versucht.. Nur leider ohne Erfolg. Ich habe schon mit ihnen gestritten aber sie wollen es ja doch nicht verstehen. Es interessiert sie nicht ob der Hund mich angreift oder nicht. Wenn er mich anknurrt, nehmen sie ihn sofort hoch und sagen mit sanfter Stimme:

 Ach das darf man doch nicht, oder: war sie wieder böse zu dir?

Da denk ich mir einfach nur...

Kommentar von Lohengrimm ,

Innerhalb der Familie sind solche Probleme meist nicht allzu leicht zu lösen, zumal jeder nach wie vor in den Denkmustern feststeckt, die zur Entstehung der Probleme geführt haben. Jeder hat so seine ganz eigenen Vorstellungen von Hundeerziehung und viele Köche verderben meist den Brei... Daher rate ich wirklich, eine unbeteiligte Person (einen guten Hundetrainer mit Erfahrung) hinzuzuziehen. Der erkennt sofort, wer was falsch macht und gibt klare, konkrete Anweisungen, an die sich dann alle zu halten haben. 

Kommentar von Mignon2 ,

Wenn er mich anknurrt, nehmen sie ihn sofort hoch und sagen mit sanfter Stimme:  Ach das darf man doch nicht, oder: war sie wieder böse zu dir?

Das ist natürlich völlig falsch. Damit belohnt deine Familie das Verhalten des Hundes. Er bekommt Aufmerksamkeit und denkt dann, dass er alles richtig gemacht hat. Wenn das nicht sofort korrigiert wird, dann wird der Hund dich weiterhin anknurren.

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