Frage von lakaza100, 123

Chihuahua Hündin wurde eingeschläfert weil der Krebs sie zerfressen hat?

Hallo zusammen ,
Letzten Donnerstag musste ich meine Chihuahua Hündin im Alter von 11 Jahren einschläfern lassen Sie hatte mamatumore die in schon in die Lunge gestreut haben sie wurde knapp 4 Wochen mit cortison und entwässerungs Tabletten behandelt

Doch als es dem Ende zu ging halfen die Tabletten leider auch nichts mehr sie hat mir gezeigt das sie über die regenbrücke gehen möchte .

An den Donnerstag hat sie so schlecht luftbekommen und sie war irgendwie anders drauf als sonst , nicht mehr so lebensfroh wollte nicht mehr gassi und halt ihr Essen verweigert , der Tierarzt sagte dann das die Zeit gekommen wäre um sie zu erlösen

Er sagte auch das wenn ich nicht gekommen wäre das sie die Nacht noch erstickt wäre .

Er hörte sie noch einmal ab und der Krebs ist schon abgesehen von der Lunge die mit Wasser voll war bis in die Leber und Nieren gestreut worden .

Sie ist dann friedlich in meinen Armen eingeschlafen , wir haben sie mit nach Hause genommen , mein Mann hat an den Abend noch ein Saag gebaut , und sie dann am nächsten Tag im Garten vergraben .

Sorry wegen den vielen Rechtschreibfehler oder die nicht richtigen Sätze , aber mir laufen während ich das hier gerade schreibe die Tränen nur so runter

Es ist fast eine Woche her ihr Körbchen ihre Näpfe und die Leine alles ist noch wie es war ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen das Zeug weg zu räumen .

Ich könnte die ganzen Tage nur heulen halte mich aber immer zurück wenn mein Mann da ist , sobald er weg ist laufen die Tränen

Es fühlt sich alles so leer an . Nichts ist wie es mal war . Ich kann nicht mehr

Wie habt ihr eure Trauer in den Griff bekommen ?

Ps: 3 Wochen vor dem Tot meiner Hündin habe ich mit einen Tierschutz Verein gesprochen wegen einen pflegehund der auch den Sonntag hier einziehen wird auf Zeit

Jetzt aber nach dem tot bin ich mir nicht mehr so sicher ob das noch so eine gute Idee ist

Weil ich irgendwie ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Hündin habe wenn nach 2 Wochen schon ein anderer Hund hier her kommt .

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sandkorn, 86

Testament eines Hundes:

„Meine Tage sind gezählt, ich bin am Ende meines Lebens angelangt. Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug, deine sanft streichelnde Hand, deine liebevolle Stimme, den Platz, den ich in deinem Herzen hatte. Deine Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten in deinem Arm.

Wenn ich sterbe, dann, mein lieber Mensch, sag bitte nicht: ,Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!' Ich bitte dich viel mehr um meinetwillen, wieder einen Hund an deine Seite zu holen. Es wäre eine Ehre für mich, wenn du sagen könntest, dass du dir nach dem Leben mit mir nicht vorstellen könntest, jemals ohne Hund zu sein.

Such dir bitte einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz!

Kommentar von dsupper ,

Meine Güte, das rührt ja ebenso zu Tränen wie "die Regenbogenbrücke" - kann aber sicher helfen, mit der eigenen Trauer etwas besser fertig zu werden.

Kommentar von Sandkorn ,

Ich wollte lakaza100 damit nur sagen, daß sie kein schlechtes Gewissen zu haben braucht wenn sie einen anderen Hund bei sich aufnimmt.

Kommentar von dsupper ,

Das habe ich auch genauso empfunden - hast du meinen Kommentar als Kritik aufgefasst? Er war genau anders gemeint ....

Kommentar von kaytie1 ,

Das ist schön *.*

Kommentar von Gargoyle74 ,

Bitte Quellenangabe machen !!

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 75

Hallo,

das tut mir schrecklich leid für dich - aber diese Erfahrungen bleiben keinem Hundebesitzer erspart. Unsere Lieblinge begleiten uns leider immer nur ein Stück auf unserem Lebensweg.

Mit der Zeit wird die schlimme Trauer einer stillen Wehmut weichen - vergessen wirst du deine Kleine nicht, und das soll ja auch gar nicht so sein.

Stell ein schönes Bild von ihr - oder euch - sichtbar irgendwo hin und weine ruhig - sie ist sicher jede Träne wert gewesen.

Mir hat es immer sehr geholfen, dass wir immer mehrere Hunde haben, die können ein wenig ablenken.

Ich würde denken, dass dir das mit dem avisierten Pflegehund sicher auch so geht - und deine Kleine hätte sicher so gar nichts dagegen, wenn du dich nun um einen armen Waisenhund kümmerst, bis dieser ein liebevolles Zuhause findet. Glaub mir, die Beschäftigung mit einem anderen Hund tut meist gut, weil man nicht allzu sehr in der eigenen Trauer vergraben bleibt.

Aber natürlich ist jeder Mensch anders.

Ich wünsche dir alles Gute

Daniela

Kommentar von Kometenstaub ,

Einfach eine prima Antwort.  Hut ab und von mir hättest Du den Stern.

Antwort
von SusanneV, 31

Es tut mir sehr leid. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Nimm den Pflegehund bei Dir auf. Wenn es sowas wie einen Hundehimmel gibt, dann schaut Deine Kleine runter , freut sich , dass Du einem unglücklichen Hund ein schönes zuhause gibst und Du selbst wieder glücklich wirst. Du weinst den ganzen Tag und kannst Dich mit nichts ablenken. Wie auch? Das was Du liebst und was Dir jeden Tag Freude bereitet hat, ist nicht mehr da. Du brauchst sicherlich kein schlechtes Gewissen haben. Das hätte Deine Hündin nicht gewollt. Du bist dabei in ein tiefes Loch zu fallen. Lass es bitte nicht so weit kommen. Der neue Hund fängt Dich auf. Das was Du ihm gibst bekommst Du zehnfach zurück. Alles Gute Susanne

Antwort
von Negreira, 34

Es tut mir wirklich sehr leid, daß Du Deine Kleine gehen lassen mußtest. Ich verstehe Dich sehr gut, mir kamen beim Lesen die Tränen, denn mir ging es schon häufiger so. Ich nehme immer die ältesten und notleidensten Tiere auf.

Bitte laß Deine Trauer zu, kein anderes Tier kann Dir das, was Du verloren hast, ersetzen. Die Kleine wird immer einen Platz in Deinem Herzen haben, aber sie würde sicher auch nicht wollen, daß Du nur noch traurig bist. Du wirst und sollst sie nicht vergessen, aber es gibt so viele ungeliebte und "übrige" Tiere, die sich nach einem neuen Zuhause sehnen. Sicher hätte Dein Hund gewollt, daß Du einem so ein armen Wesen ein gutes Zuhause und Deine Liebe schenkst.

Schau doch einfach mal im Tierheim, laß Dich von Deinen Gefühlen leiten, ich bin sicher, Du findest einen neuen, anderen Hund. Nichts das gleiche, aber etwas anderes, ganz Tolles. Ich wünsche Dir Glück.

Antwort
von Bitterkraut, 60

Dein Verlust tut mir leid, ich weiß, wie traurg das ist, ein Tier gehen zu lassen.

Aber ein schlechtes Gewissen dem Hund gegenüber? Nein, du weißt selbst, daß das eigentlich Unsinn ist. Der Hund weiß nichts davon und er selbst kannte den Begriff "Gewissen" gar nicht. Du bist mit deinen Gefühlen nicht ganz im Reinen, ich denke, du hast eher Angst, die Zuwendung zu einem neuen Hund könnte deine Trauer um den verstorbenen Hund stören oder nichtig machen. Aus Erfahrung weiß ich, daß das letztlich nicht so ist. 

Eine Pflegestelle anzubieten ist ganz im Sinn des Tierschutzes, der Hund wird es dir danken, alle Hunde dieser Welt tun das im ideellen Sinn. Mach dir keine Sorgen, du wirst deine Gefühle sortiert bekommen, dein Herz hat ja schon gesprochen. Alles Gute für dich und deinen Pflegling.

Antwort
von nettermensch, 52

auf jeden fall ist das eine gute Idee, einen pflegehund aufzunehmen. deswegen kannst du ja deine trauer aufarbeiten. mit dem pflegehund kommst du auf andere Gedanken.

Antwort
von Narva, 70

Jeder geht mit dem Tod anders um... bei uns muss so bald wie möglich ein anderer Hund einziehen, man vergiss dadurch sicher nicht seinen Verlust aber uns hilft es enorm wenn man sich dann eben um ein neues Tier kümmern muss. Mein Beileid.

Antwort
von Dave0000, 56

Also
Mein Beileid sei dir ausgesprochen

Aber die einzige Face die ich erkenne ist:
"Wie habt ihr eure Trauer in den Griff bekommen ?"
Die Lösung für Trauer ist fast immer Zeit
JEDER wird mal einen Verlust hinnehmen müssen
Da kann man nichts gegen tun
Wenn du das akzeptierst wird es mit der Zeit besser

Antwort
von cooper1810, 48

Das mit dem Pflegehund ist die beste Idee.....du schenkst deine Liebe damit einem Lebewesen was es braucht. Dein Baby würde es verstehen denn das bedeutet ja nicht das du sie weniger liebst. Tiere sind so viel besser als Menschen also schenke deine Liebe dem Hund der sie jetzt braucht du wirst sehen das es auch dir über den Verlußt hilft....alles Liebe

Antwort
von Gargoyle74, 31

Das tut mir erstmal sehr leid für Dich. Aber ein neuer Hund kann natürlich etwas über die Trauer hinweghelfen. Allerdings würde ich noch etwa 3 Monate damit warten,sonst hätte ich auch ein schlechtes Gewissen.

Antwort
von kaytie1, 64

Mein Beileid, es ist immer Traurig jemanden wichtigen zu verlieren.

Du solltest dir Zeit nehmen, die Näpfe und Leinen etc. kannst du ja so lange liegen lassen bist du bereit bist es weg zu räumen.

Das mit dem Pflegehund solltest du nur machen wenn du bereit bist und ihm gerecht werden kannst. Wenn du ihm nicht gerecht wirst wäre das unfair dem Pflegehund gegenüber. Der Tierschutzverein versteht es bestimmt wenn du unter diesen Umständen absagst.

Ich wünsche dir viel Kraft und lass dir Zeit, jeder verarbeitet Trauer anders und unterschiedlich lang.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten