kleineFee am 23.06.2009 um 11:53 Uhr
Mit 21 Monaten bekamm ich Nierenkrebs. Ich bekam Chemo und deshalb fielen mir die Haare auch aus. Heute trage ich meine haare c.a bis über die schultern. aber länger habe ich sie nie bekommen. Kann das auch mit der früheren Chemotherapie zusamen hängen das meine Haare nicht mehr (oder nicht mehr so schnell) wachsen..?
In seltenen Fällen kommt es zur schädigung der Haarwurzeln, so das das Wachstum nicht mehr "normal* verläuft. Ist aber nicht gesagt das das der Grund ist. Wie schon erwähnt, das ist sehr selten. Normal ist es das die Haare nach einer Therapie anders wachsen zb, dichter, nicht so dicht wie vorher, glatter,...
Meine Freundin hatte nach der Chemo einen Haarwuchs, bei dem die Haare stärker (dicker) wurden, aber auch sie konnte sie nicht mehr richtig lang bekommen. Man müßte einen Facharzt fragen. Ihr ist es egal.
Panikgirl am 23. Juni 2009 12:02 Du, das kann ich mir gut vorstellen - Hauptsache sie ist wieder gesund. Meine Freundin hatte Brustkrebs und die ihre Haare sind schnell wieder länger geworden. Muss sie mal fragen, ob sie bemerkt hat, dass die langsamer wachsen als früher. Mein Eindruck ist, dass sie die ziemlich lang wieder hat dafür, dass sie im Frühling sogar noch eine Chemo hatte.
Panikgirl am 23. Juni 2009 12:03 .........sorry, im leztten Jahr meinte ich im Frühjahr

kann sein.
Aber schulterlang ist doch auch eine schöne gepflegte Länge :-) ?!?

Das kann ich mir nicht vorstellen, sonst wären sie ja gar nicht erst bis zu den Schultern gewachsen und überhaupt wärst Du dann kleinwüchsig geworden. Diejenigen, die Chemos bekommen, denen wachsen ja allen die Haare hinterher wieder nach - meist sogar noch schöner und kräftiger und manche haben sogar Locken, die sie vorher nie besassen. Ich habe auch die Haare bis zur Schulter und die wachsen auch furchtbar langsam weiter. Eine Cousine von mir, die kann ich dieses Jahr mit einem Kurzhaarschnitt sehen - nächstes Jahr hat sie die schon wieder länger als ich sogar;-) Ist bei jedem anders und je älter man wird, desto langsamer wachsen die auch manchmal. Habe etwas Geduld

Ich habe eine Freundin, die ganz ohne Chemo und Krebs fast nie zum Haareschneiden muss, weil ihre Haare fein und dünn sind und eben bei einer bestimmten Länge ausfallen. Das hat wohl eher mit den Genen zu tun.
Man darf ja nicht vergessen, dass ein unbegrenztes Wachstum des Kopfhaars in der Wildnis einen Nachteil darstellen würde. Wildpferde haben ja auch keine lange Mähne, denen fallen die Haare auch aus, wenn sie eine bestimmte Länge haben. Bei Hauspferden ist diese Eigenschaft durch Mutation verlorengegangen.