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chemotherapie-brauche dringend Zuspruch

gefragt von dimari48 am 28.06.2008 um 20:35 Uhr

Mein Mann hat seine erste Chemotherapie hinter sich. er fühlt sich schwach, appetitlos, alles in allem ganz schlecht. Hat schon die erste Chemo solche Auswirkungen? Ich bin traurig und manchmal ganz verzweifelt. Gibts Trost für mich?


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Reply


angelela
beantwortet von angelela am 28. Juni 2008 20:39
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Das ist leider normal.. Das wird aber wieder besser, wenn die Chamo durch ist.. Du darfst auch traurig und verzweifet sein, denn es ist ein Mensch den Du liebst und der Dir wichtig ist und Du kannst ihm nicht groß helfen. Versuch durch zu halten und wenn es ganz Arg wird, dann sprich mit einer Freundin oder geh raus um Kraft zu tanken. Es gibt auch Beratungsstellen an die Du Dich wenden kannst. Ich drück Dich mal ganz fest und Du bist ganz stark, weil Du das durchhälst und für Deinen Mann da bist.. :-)

Kommentar von dimari48 am 28. Juni 2008 22:00

danke, es tut gut,dass ihr alle mich so gut versteht.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 28. Juni 2008 20:40
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Kopf hoch. Die meisten Erkrankungen werden heutzutage durch diese Therapie wieder geheilt. Sei guter Hoffnug. Alle die dich kennen werden mit dir sein und mit dir fühlen.


anonym
beantwortet von Isnichgut am 28. Juni 2008 20:50
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Hallo, meine Schwester hat schon drei Chemotherapien hinter sich und es ist jedesmal so, dass es nach den Chemogaben den ersten und zweiten Tag noch ganz gut geht und dann eine schlechte Woche folgt, danach wird es immer besser , bis die nächste Chemogabe ansteht. Schwesterherz ist sogar während der Chemo zu Parties und zu Weinfesten gegangen. Die meisten Chemos sind heute nicht mehr so hammermäßig wie früher. Meiner Schwester sind nicht einmal die Haare ausgegangen, obwohl sie ihr gesagt haben, daß das auf jeden Fall passieren wird. Man muss sich darüber im klaren sein, dass die Zeit während der Chemo eine harte Zeit ist. Aber darauf können durchaus Jahre und Jahrzehnte mit hoher Lebensqualität folgen. Lasst also den Kopf nicht hängen. Das Leben bedeutet immer Veränderung, auch wenn wir noch so sehr festhalten wollen, an dem, was wir haben. Vielleicht könnt ihr oder du (Männer sind da ja meistens zurückhaltender ;)) euch in einer Selbsthilfegruppe austauschen. Wenn man sieht, dass viele andere auch in dieser Situation sind, kann das sehr hilfreich sein. Ich wünsche euch viel Kraft und Mut, Licht und Liebe.


Klaus0808
beantwortet von Klaus0808 am 28. Juni 2008 20:41
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Mein Patenkind hat vor 4 Jahren (da war sie 11) Leukämie bekommen. Die Chemos haben unterschiedliche Auswirkungen gehabt, mal waren sie schlimm, mal weniger schlimm. Mache Dich nicht verrückt, Du mußt immer daran Glauben das es hilft. Mein Patenkind ist seit 3 Jahren wieder völlig gesund und lebt wieder ein normales Leben. Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles Gute und viel Glück. Kopf hoch, wird schon.LGKlaus


steffiffm
beantwortet von steffiffm am 28. Juni 2008 20:42
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Ja, das ist eine harte Zeit, aber wenn es ausgestanden ist, wird alles wieder besser und die Haare wachsen auch nach. Sicher tut es weh, einen geliebten Menschen leiden zu sehen und nichts dagegen tun zu können. Ich wünsche Dir und Deinem Mann viel Kraft!





andreas48
beantwortet von andreas48 am 28. Juni 2008 20:42
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Kopf hoch und glaube ganz fest an den Erolg und gib deinen Optimismus, auch wenn er sehr schwer an deinen Mann weiter..ihr werdet es ganz bestimmt zu Zweit schaffen, daß er wieder gesund wird. Der Wille kann Berge versetzen..

Ich wünsche dir und ganz besondern deinem Mann gute Besserung


pippi60
beantwortet von pippi60 am 28. Juni 2008 20:44
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Wie heißt denn der Schauspieler? Michael Lesch? Lese mal sein Buch! Es wird Dir helfen! Da ist genau das beschrieben was Du im Moment fühlst. Halte zu Deinem Mann und lasse ihm spüren, dass Du immer für ihn da bist!


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 29. Juni 2008 11:20
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Eine sehr nette ältere Bekannte von uns, hatte es ähnlich erlebt. Sie hatte Brustkrebs. Die erste Chemo war für sie die Hölle! Ihr ging es hundsmiserabel! Es hat den Ärzte und allen Verwandten und Bekannten alles abverlangt sie davon zu überzeugen, die Behandlung nicht abzubrechen! Sie hat sich dann dafür entschieden, weiterzumachen und tatsächlich wurde es immer besser. Von mal zu mal haben die unliebsamen Nebenwirkungen abgenommen. Und vor ein paar Monaten war die Zeit um, nach der man als geheilt gilt! Also, auch wenn der Moment schlimm ist. Haltet euch immer das große Ziel vor Augen! Ein eiserner Wille hilft immer!


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