Chemielehrerin ohne Chemie auf Lehramt zu studieren?

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4 Antworten

Manchen (Privat-)schulen steht es frei, jeden als Lehrer anzustellen, den sie für fähig halten. Allerdings halte ich die Chancen, angesichts der Arbeismarktlage, für denkbar gering, auf diesem Weg ins Lehramt zu kommen. Zumal die Ausbildung zum Lehrer aus gutem Grund anders ist, nicht nur der pädagogischen, didaktischen, psychologischen und schulrechtlichen Aspekte wegen. 

In einer öffentlich-rechtlichen Schule halte ich den Weg für ausgeschlossen, exotische Sonderfälle, von denen immer mal jemand berichten kann, ausgenommen. Im Übrigen brauchst Du als Lehrerin ein Zweitfach, und das müsstest Du nebenbei noch nachweisen.

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Kommentar von HelloMaryLou
01.06.2016, 08:01

Das stimmt so nicht.  Da Chemie in den meisten Bundesländern ein Mangelfach ist,  wird es Quereinsteigern leicht gemacht.  Das Zweitfach lässt sich oft ableiten (z.B. Bio, Mathe oder Physik) oder mit Aufbaukurs dazu belegen. Oft geht man dann direkt ins Ref oder in eine Ref ähnliche Ausbildung und schließt mit Staatsexamen ab. Habe gehört, dass in manchen Bundesländern beim Bestehen eine Verbeamtung garantiert wird.  Weiß nicht ob das stimmt,  aber allgemein hat man dafür eh sehr gute Chancen mit einem Mangelfach.

Hier ist z.B. das Angebot von Sachsen hierzu: http://www.lehrerbildung.sachsen.de/15764.htm

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In der Not frisst der Teufel Fliegen ....

Auf diese Not zu setzen, also zu warten bis es keine ausgebildeten Chemie-Lehrer gibt, wäre recht unvernünftig .

Überlege dir zuerst, was du wirklich möchtest und dann entscheide dich.

Als Frau ist es auch nachdenkenswert, im Falle, dass Kinder da sind, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Das geht als Lehrerin inzwischen ganz gut.

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Ein Chemiestudium ist etwas ganz anderes als Lehramt für Chemie!

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