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Chemie verstehen? einfachster weg ??

Frage von MissGerolstein MissGerolstein

ich schreib am dienstag eine Bio arbeit über Zellen, Enzyme und Proteinen. das Problem ist, das das meiste davon Biochemie ist, ich aber von chemie null plan hab! wie schaff ich es innerhalb von 3 tagen wenigstens das mit den proteinen und enzymen zu verstenen ( also so tertiärstruktur und so was) und die aminosäuren erkenne und so zeug..

weiß jemand was?

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Antworten (6)

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    Antwort von HeLemaire HeLemaire

    zu den strukturfragen gibt wiki gute auskunft: http://de.wikipedia.org/wiki/Protein (bitte runterscrollen bis ''räumlicher aufbau'')


    zum allgemeinen aufbau von AS hab' ich dir ein bildchen angehängt.


    die jeweilige AS kannst du mithilfe der codesonne (ebenfalls als bild) herausfinden. ließ dabei die jeweiligen basentripletts von innen nach außen und beachte, dass die codesonne in den häufigsten fällen von der m-rna ausgeht (also bitte nicht mit der dna verwechseln !).
    beispiel: A - U - G (das sog. start-codon)
    > AS: Met (Methionin), welche immer am anfang eines polypeptids (eines proteins) kommt

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    Antwort von DocBernd DocBernd

    Hier ein paar grundlegende Informationen über Enzyme (die in dieser Form nicht bei Wiki oder sonstwo im Web stehen).

    Enzyme sind Eiweißmoleküle, die in der Lage sind, chemische Prozesse zu katalysieren (zu beschleunigen). Man nennt sie deshalb auch Biokatalysatoren. Enzymkatalysierte Reaktionen werden als biochemische Reaktionen bezeichnet.

    Um ihre Wirkung entfalten zu können, sind an die Proteine oft noch Metallionen oder andere niedermolekulare Stoffe gebunden. Der hochmolekulare Proteinanteil des Enzyms wird Apoenzym genannt, der niedermolekulare Coenzym. Das zusammengesetzte, funktionsfähige Enzym heißt Holoenzym.

    Enzyme kommen im Organismus entweder im Zellplasma oder an Membranen gebunden vor. In geringen Mengen sind sie auch in Körperflüssigkeiten enthalten. Im menschlichen Körper treten sie zum Beispiel bei Krankheiten oft gehäuft in den extrazellulären Flüssigkeiten auf, weil zerstörte Organzellen sie freigesetzt haben. In einer menschlichen Leberzelle sind stets mehrere hundert verschiedener Enzyme aktiv, insgesamt circa 50 Millionen.

    Die Regulierung des gesamten Stoffwechsels beruht letztlich auf der Aktivierung, Hemmung und Steuerung von Enzymen sowie ihrer spezifischen Hemmstoffe (Inhibitoren).

    Enzyme können chemische Reaktionen beschleunigen, indem sie sich vorübergehend mit einem bestimmten chemischen Stoff (Substrat genannt) oder mehreren davon verbinden. Das Holoenzym hat nämlich eine räumliche Form, welche zur Form eines Substrates oder mehrerer davon passt wie ein Schloss zum Schlüssel. Enzyme stellen also ihren Substraten vorübergehend eine Oberfläche bereit, welche eine ganz bestimmte Reaktion begünstigt. Diese Reaktion kann zum Beispiel die Spaltung eines Moleküls sein, etwa die Spaltung eines doppelten Zuckermoleküls wie Saccharose (ein Traubenzucker-Fruchtzucker-Molekül): Enzym + Saccharose (hier auch Substrat genannt) ergibt zunächst einen Enzym-Substrat-Komplex , dieser zerfällt rasch wieder und das Enzym geht unverändert aus der Reaktion hervor. Übrig bleiben zwei Spaltprodukte (einfach als Produkte bezeichnet), nämlich Traubenzucker und Fruchtzucker.

    Da das Enzym unverändert aus der Reaktion hervorgeht, kann ein einzelnes Enzym kann also eine sehr große Anzahl von Molekülen umsetzen, bevor es seine Wirkung verliert. Enzyme dieser beschriebenen Art werden Hydrolasen genannt (die Endung „–ase“ ist für alle Enzyme kennzeichnend). Zuckerspaltende Enzyme heißen Amylasen, Eiweiß spaltende Proteinasen, Fett spaltende Lipasen und Nukleinsäure spaltende Nukleasen.

    Andere Enzyme können beispielsweise - Moleküle zusammenfügen. Dazu benötigen sie im allgemeinen zusätzliche Energie, die sie aus der Spaltung eines ATP-Moleküls beziehen (siehe Skript). Man bezeichnet solche Enzyme als Ligasen (verbindende Enzyme) - Moleküle in eine andere Form umwandeln: Isomerasen - Von Molekülen eine funktionelle Gruppe abspalten: Lyasen - funktionelle Gruppen von einem Molekül auf ein anderes übertragen: Transferasen - Moleküle oxidieren oder reduzieren (Elektronen entziehen oder hinzufügen): Oxireduktasen Man unterscheidet zwischen Wirkungsspezifität, also der speziellen Wirkung des Enzyms auf sein Substrat, und der Substratspezifität, d. h., seine genaue Passform zum Substrat. Die meisten Enzyme sind sehr spezifisch in der Wirkung, haben aber nicht unbedingt auch eine hohe Substratspezifität. Bis heute sind von den im menschlichen Organismus vermuteten rund 12 000 Enzymen circa 3000 näher bekannt und beschrieben.

    Die katalytische Wirkung der Enzyme beruht auf dem Umstand, dass organische Moleküle (Kohlenstoffverbindungen) zwar grundsätzlich miteinander reagieren können, jedoch sich zumeist schon in einem recht stabilen Zustand befinden, der eine spontane Reaktion zunächst einmal verhindert. Obwohl die oben beschriebene Spaltung eines Doppelzuckers zum Beispiel energetisch durchaus möglich ist, kommt sie nur zustande, wenn sich in einer ganz bestimmten Weise das Wasser dabei anlagern kann. Es muss also erst ein bestimmter Zwischenzustand eingenommen werden, um die Sache weiterlaufen zu lassen. Dieser Zwischenzustand stellt sich normalerweise aber nur sehr selten ein.

    Soll die Spaltung zahlreicher Doppelzuckermoleküle nun vorsätzlich herbeigeführt werden, so muss zunächst einmal eine bestimmte Menge an Energie, die so genannte Aktivierungsenergie, hinzutreten, um diesen Zwischenzustand mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen zu können. Eine Zufuhr an Energie erhöht ja bekanntlich die Geschwindigkeit der beteiligten Reaktionspartner und ermöglicht somit das Zustandekommen auch von vielen günstigen Ausgangslagen. Durch die exakt passende Oberfläche des Enzyms wird es nun aber nicht mehr notwendig, an Aktivierungsenergie viel aufzuwenden. Die räumlich günstige Zwischenposition für die Spaltung wird auch so erreicht.

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    Antwort von oONeroOo oONeroOo

    Naya gut, am besten musste dich für das Thema interessieren, deine interesse wecken, dann lernste sowas schneller ^^ Weiß nicht genau was du damit willst aber ich erklär dir mal den Aufbau von nem Enzym und so :> Ein Enzym (Protein) besteht aus 100-500 Aminosäuren(AS), diese haben eine Carboxylgruppe und einen „Rest“. Die Reste können polar, unpolar, sauer oder basisch sein. (Für PH-Wert verantwortlich) |?|Sie sind über die Reptidenbindung verknüpft und die AS unterscheiden sich nur durch ihren Rest.|?| Enzyme sind Proteine. Sie sind Ketten aus vielen (100-500) Aminosäuren, die durch Reptidbindungen verbunden sind. Aufgrund ihrer Struktur bilden sie ein aktives Zentrum an dem Moleküle (= Substraft) binden können. So wird die Struktur des Substrate verändert oder gespaltet. Enzyme sind Biokatalysatoren.

    Kommentar von MissGerolstein MissGerolstein

    thx das ist mal ein anfang

    Kommentar von oONeroOo oONeroOooONeroOo

    Frag einfach weiter, ich hab noch viel Zeug davon. Kommt grad in der chemie Olymp dran :P

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    Antwort von akestris akestris

    lernen? mit jemandem der sich in chemie auskennt? ein neues buch kaufen und es durcharbeiten ist zeitlich wohl nicht mhr drin.

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    Antwort von Katrin270182 Katrin270182

    Du musst erstmal die Zellen lernen. Das ist auch einfacher als die Proteine und Enzyme. Zellaufbau, Zellteilung und Zellorganellen ist eine Voraussetzung für die chemischen Vorgänge im Körper. Ausserdem bestehen Zellen aus Proteinen-sprich alles am Körper ist Chemie. Die Mentor-Abiturhilfe sind gute Bücher.

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    Antwort von oONeroOo oONeroOo

    Doppelpost, scheiß i-net sry oO

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