Frage von LisaCipher1, 416

Chemie Rätzel?

Na hier ist ein kleines Chemie-Rätzel

Größte Bedeutung als Löschmittel besitzt Wasser, welches aber nicht immer eingesetzt werden kann. Gegen brennende Materialien beständig sind Kohlenstoffdioxid und Halone. Halone, wie Pentafluorethan oder F3C-CHF-CF3 (x), zerfallen in der Flamme in Radikale, die als Radikal-Fänger in die Reaktionen der Verbrennung eingreifen und so den Brand löschen. a) In einer brennenden Lagerhalle befinden sich Calciumcarbid und Kalium. Begründe unter Verwendung von Reaktionsgleichungen, dass Wasser hier nicht als Löschmittel geeignet ist. b) Nenne die Eigenschaft, die den Einsatz von Kohlenstoffdioxid als Löschmittel begründet. c) Gib für Stoff (x) den systematischen Namen an. d) Entwickle Reaktionsgleichungen für die Bildung von Radikalen aus Pentafluorethan und die anschließende Reaktion mit Wasserstoffradikalen (H•).

Wäre nett wenn ihr mir helft. Und eine schnelle Antwort wäre noch besser

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DedeM, 268

Moin,

a) Calciumcarbid und auch Kalium reagieren jeweils in einer stark exergonischen Reaktion mit Wasser, wobei Stoffe entstehen (Ethin bzw. Wasserstoff), die beide brennbar sind. Somit würde ein Feuer mit Wasser nicht nur nicht gelöscht, sondern im Gegenteil noch angefacht werden...

Reaktionsgleichung für Calciumcarbid:
CaC2 + 2 H2O ---> C2H2 + Ca(OH)2
Calciumcarbid und Wasser reagieren zu Ethin und Calciumhydroxid
und als Folgereaktion
2 C2H2 + 3 O2 ---> 4 CO2 + 2 H2O
Ethin und Sauerstoff reagieren zu Kohlenstoffdioxid und Wasser

Reaktionsgleichung für Kalium:
2 K + 2 H2O ---> 2 KOH + H2
Kalium und Wasser reagieren zu Kaliumhydroxid und Wasserstoff
und als Folgereaktion
2 H2 + O2 ---> 2 H2O
Wasserstoff und Sauerstoff reagieren zu Wasser

b) Kohlenstoffdioxid reagiert nicht mit Sauerstoff, da der Kohlenstoff bereits maximal oxidiert ist. Aber als Gas beansprucht Kohlenstoffdioxid eine Menge Platz, so dass es letztlich den Sauerstoff nicht mehr an den Brandherd lässt. Aber ohne Sauerstoff kann ein Feuer nicht aufrecht erhalten werden. Das Kohlenstoffdioxid erstickt somit die Flammen; sie gehen aus...

c) 1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan

d) Bildung von Radikalen und Reaktion mit Wasserstoff
Wasserstoff ist ein brennbares Gas. Der Einsatz von Halonen führt zur Bildung von Radikalen, die als (schnellere) Konkurrenten zum Sauerstoff mit dem Brennstoff (hier Wasserstoff) reagieren und somit dem Sauerstoff den Brennstoff entziehen. Motto: Kein Brennstoff, keine Verbrennung. Halone unterbrechen damit die Verbrennungsreaktion. Deshalb bezeichnet man das als antikatalytische Inhibition (nichtfördernde Hemmung).
CF3–CHF2 --[Hitze]--> F• + CF3–C•HF
F• + H2 ---> HF + H•
F• + •H ---> HF

Und: Rätsel schreibt man mit "s", nicht mit "z"...

LG von der Waterkant.

Antwort
von Ivan1995, 162
Kommentar von LisaCipher1 ,

Ja....

Unsere Ha...

Antwort
von anwesende, 162

Tut mir leid , aber simples googeln nach Calciumcarbid und Kalium mit Wasser liefert alle notwendigen Antworten, ebenso "Halone Radikale".

schneller geht´s eigentlich nicht.

m.f.G.

anwesende

P.S. so eine billige Nummer für "mach mir mal schnell meine Hausaufgabe, weil ich hab keinen Bock drauf" find ich eher peinlich. Wenn du zu den einzelnen Teilaufgaben spezielle Fragen hast, sind wir aber jederzeit gerne bereit zu helfen. 

Kommentar von Ivan1995 ,

Kennst du dich mit Chemie aus ?? 

Kommentar von anwesende ,

geht so.

Warum?

Kommentar von LisaCipher1 ,

Also wie verwendet man bei a) die Reacktionsformel für die Begründung benutzen soll (am besten an irgend einen Beispiel.

Ist bei c der stoff gemeint der entsteht, oder wie soll ich es verstehen

Kommentar von anwesende ,

Ist eigentlich logisch:

weil Wasser eines der Edukte ist (siehe Reaktionsgleichungen), die zum Brand führen, ist es als Löschmittel ungeeignet.

Bei C ist der zweite Stoff (x) gefragt. Ist ein Heptafluorpropan, auch bekannt als Kältemittel R227 in Klimaanlagen.

m.f.G.

anwesende 

Antwort
von prohaska2, 97

Chemie Rätzel

Das ist mit Sicherheit auch ein kleines Deutschrätsel. Pardon. Natürlich Rätzel.

Antwort
von Kuppelwieser, 114

Wissen tue ich nur, dass Calciumcarbid und Kalium mit Wasser stark reagieren. Das Carbid wurde früher für die Entwickler zu Acetylengas zum Autogenschweißen gebraucht. Jetzt bezieht man das Gas in Stahlflaschen!

Kommentar von anwesende ,

wichtige Anwendung waren die Grubenlampen in Bergwerken

m.f.G.

anwesende

Kommentar von prohaska2 ,

Jetzt bezieht man das Gas in Stahlflaschen

Stimmt. Ist genau wie beim Strom, der ja bekanntlich aus der Steckdose kommt.

Kommentar von Kuppelwieser ,

Stimmt, nur hat man Strom schon immer aus Steckdosen bezogen, es sei denn im Labor oder vom Fahrraddynamo! Acetylen gewann man früher nur am Gebrauchsort. Dein Sarkasmus geht deswegen eindeutig ins Leere, Herr Nachbar!

Kommentar von prohaska2 ,

Nö.

Kommentar von Kuppelwieser ,

Nur Nö? Das ist aber ärmlich!

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