Frage von deinemudda237u, 44

Chemie Löslichkeitsverhalten?

Hallo lieb Community, ich habe eine Frage zu dem Löslichkeitsverhalten von Stoffen: mir ist klar, dass sich jeweils nur Stoffe mit ähnlicher Polarität in einander lösen. Also bei unpolaren Stoffen ist alles klar nur bei polaren habe ich eine Frage also in Wasser lösen sich ja nur polare Stoffe und z.B. Alkohol kann ja wegen der OH Gruppe dann Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Alkohol Molekülen und den Wasser Molekülen bilden. Allerdings können sich doch nur Wasserstoffbrückenbindungen bilden, wenn Wasserstoff an einer der vier elektronegativsten Stoffe gebunden ist und wenn man dann Wasser mit einem Stoff mischt, der keine Wasserstoffbrückenbindungen bilden kann, aber polar ist. Wie begründet man dann die Löslichkeit? Danke schon einmal voraus!

Antwort
von ThomasJNewton, 25

Löslichkeit ist kein Entweder-Oder, sondern eine Zahl.

Und die ändert sich z.T. drastisch mit der Temperatur.

Äther hat nur ein O, das vom Wasser-H angebückt werden kann, keins in Gegenrichtung. Beim Aceton ist das genau so, aber krassser, denn das O im Aceton ist deutlich negativer.

Auch wenn die klassischen gegenseitigen H-Brücken nicht möglich sind, ist schon Äther zu einigen % in Wasser löslich, Aceton sogar vollständig mischbar.

Und auch die reine Polarität ist keineswegs so einfach. Propin z.B. hat ein deutliches Dipolmoment, obwohl es ein Kohenwasserstoff ist.

Eigentlich ist es immer so, wenn man eine Regel verstanden hat, stellt sie sich als Spezialfall einer umfassenderer Regel heraus.
Ende offen, vermute ich.

Antwort
von lillliaan, 21

Das hat irgendwas mit der Hydrophobie zutun...

Also wenn H-Brücken zwischen schwer polarisierbaren Bindungspartnern mit einem schwachem Säure-Base-Verhalten vor, sind die H-Brücken sehr schwach. Hier bestimmen dan vdWK die Stärke der WW.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten