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3 Antworten

Für 2b, verwendest du das Massenwirkungsgesetz (MWG). Da hast du ja schonmal K_p, womit du danach dG = -RT ln K_p die Gibbs-Energie ausrechnen kannst. Damit wäre 2b) erledigt.

Zu c): Nun kannst du anhand von K_p (bzw. dG) Aussagen über die Lage von Ggws bei gegebener Temperatur machen und du wirst feststellen, dass hohe Temperaturen den Partialdruck von CO erhöhen und somit besser zur Stahlherstellung geeignet sind (Le-Chatelier und Braun). (kann man ja auch schon aus der Tabelle ablesen, ohne gerechnet zu haben)

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Kommentar von Mustermu
17.05.2016, 21:34

Man beginnt IMMER mit der Reaktionsgleichung. Denn die zwingende Voraussetzung zum Aufstellen des MWG. Man sollte an dieser Stelle keinesfalls möglicherweise vorhandene stöchiometrische Faktoren übersehen.

Und dann kannst du, wie schizophrenic23 schon sagte, aus Kp einfach die Gleichgewichtskonstante berechnen.

Und zur c)
Hier würde ich vorsichtig sein wenn du mit Hilfe von der freien Enthalpie eine Aussage treffen möchtest. Nichtmal die Gleichgewichtskonstante musst du heranziehen. Hier kann man Anhand der Tabelle die Aussage treffen: Je höher die Temperatur, desto größer der CO-Anteil. An der Stelle kann man dann die Formeln aufmalen, die bei der Reduktion von Belang sind und damit argumentieren.

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Zu 2b)

Wie lautet denn die Reaktionsgleichung? Schreibe die mal auf und stelle das Massenwirkungsgesetz auf (Mit dem Exponenten aufpassen). Den festen Kohlenstoff kannst du vernachlässigen.

Verwende außerdem die Partialdrücke der Komponenten, da nach K_p gefragt ist (p=pressure=druck).

Du wirst feststellen, dass man jetzt die Partialdrücke von CO und CO2 benötigt. Gegeben sind aber nur die Volumenanteile, also muss man das umrechnen. Wie könnte das gehen? Der Gesamtdruck ist gegeben.

Hast du K_p ermittelt, findest du in deinen Unterlagen sicherlich eine Formel, mit der du die freie Reaktionsenthalpie deltaG berechnen kannst. (Tipp: Ein R und T tauchen in der Formel auch noch auf)

Zu c)

Worauf diese Frage abzielen soll weiß ich nicht. Vermutlich reicht als Antwort, dass bei hohen Temperaturen laut der gegeben Tabelle hauptsächlich CO vorliegt, also kaum CO2 und damit das GGW auf der Seite dvon CO liegt. Das bedeutet, dass elementarer Kohlenstoff zu CO reagiert und deshalb das eisenoxid nicht reduzieren kann.

Grüße,

lumi

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Kommentar von Adorable10332
17.05.2016, 23:44

Ich habe Energien bis jetzt nur in meinem Physik Unterricht behandelt.
Bis jetzt haben wir noch nicht mit Druck gerechnet und die Reaktionsenthalpie war auch nie gefragt.

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also wenn die temperatur 300 ist ,das zweite 70 ist dann muss das dritte 30 sein also du musst immer auf hundert bringen

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Kommentar von roybella
17.05.2016, 20:57

also falls ihr eine Tabelle kriegen solltet immer auf 100 bringen

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Kommentar von Adorable10332
17.05.2016, 20:57

Das ist mir bewusst, so ist es ja auch in der Tabelle gegeben.
Gesucht wird hier nach den freigegeben Energien, diese sind jedoch nirgends ablesbar.

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Kommentar von Adorable10332
17.05.2016, 20:59

Ach kein Problem, danke für deine Hilfsbereitschaft! :-)

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