kann man bei einem 6 seitigen referat über stahlherstellung ein experiment machen ?
Antworten (5)
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1Hilfreichste & RatgeberHelden AntwortAntwort von
jobuljobul
Du kannst z.B. die Veränderung von Stahl oder Eisen durch Wärmebehandlung demonstrieren, wenn ein Bunsenbrenner zur Verfügung steht. Dazu brauchst du nur ein Probestück durchzuglühen und wieder abzukühlen (abschrecken). Zeigen lässt sich so, z.B. dass Federstahl nach dem Glühen nicht mehr (gut) federt oder Magnete unmagnetisch werden. Auch Rost zeigt sich an durchgeglühtem Eisen schnell.
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1Antwort von
IamiamIamiam
Das Dumme ist, dass fast nirgends eigentliche Chemie im Spiel ist, obwohl zB der Effekt der Härtung äusserst wichtig für die Praxis ist, selbst kristallografisch ist der auf Schülerniveau nur schwer zu erklären (gespannte Gitterstrukturen, die in der Hitze entspannt werden)!
Höchstens als Beispiele dafür, dass man mit einfacher Theorie nicht alle Phänomene versteht.
Genauso die zB Funkenprobe (mit einem einfachen elektrischen Schleifstein): dass C-reiche Stähle beim Schleifen ganz andere Funken versprühen als Edelstähle, war zwar für die praktische Entwicklung der Stähle äusserst wichtig, aber Chemie dahinter? Nicht nachvollziehbar. Selbst Magnetismus, der sich beim Erhitzen verliert, ist zwar ein Beleg für die Wärmebewegung der Atome, aber Chemie?Allenfalls Thermit als Demo für den anders, aber ähnlich gearteten Hochofenprozess (hier: Al, dort: C als Reduktionsmittel) ist eine chemische Reaktion. Und liefert einen fassbaren Rohling, den man durch die Klasse gehen lassen kann.
Die Dicke der Oxidschicht (Anlassfarben zB bei fehlerhaftem Schleifen von Messern) sind auch nur oberflächlich betrachtet, Chemie. Eher Physik, Optik, Interferenz usw. Aber eine evtl wichtige Demonstration (Das Messer ist hinterher hin, also ein billiges nehmen!)Ein Nagel und ein Edelstahldraht in Salzsäure: der Nagel entwickelt Wasserstoffbläschen, aber warum ist Edelstahl edel? (hab ich bei meiner Antwort auf die Vorgängerfrage erklärt, chemisch auch kaum ableitbar) Vielleicht dass der ausgeglühte Edelstahldraht ebenfalls Wasserstoff entwickelt? wäre vielleicht demonstrierbar, aber eben schwer verstehbar. Höchstens als Erklärung das Entmischen der Bestandteile: eine Legierung hat ihre Eigenschaften nur, wenn sie homogen ist. das wär vielleicht was.
Chemisch ist die beschleunigte Auflösung des Eisens unter einer verletzten Zinnschicht in Weissblech. Weissblech ist fast nur noch in Ananas-Dosen verwendet, der rohstoffsparende Übergang zu auch innen nur lackierten Dosen ist weit fortgeschritten. Ob das in 45 Minuten zu demonstrieren ist, weiß ich nicht, könnte aber sein.
Vielleicht kein Blech, sondern einen Zinndraht(Lötzinn) an einem Nagel befestigen und einen Zinkstab: beides in Säure legen: der Wasserstoff entwickelt sich am Zink, und beim Zinndraht-Paar am Eisen. Wenn Du ein Zinkblech nimmst, kannst Du den Nagel durchschlagen. Die Säure muss so schwach sein, dass sich der Wasserstoff nicht an beidem entwickelt.Sollte reichen.
Red mal mit Deinem Lehrer, mach ihm die Vorschläge und schau, was er dazu meint! Du brauchst ihn nicht zu überraschen, er ist für so eine Beratung da und sicher ganz Ohr!
Zusammenfassung:
Thermit als Hochofen-Analog,
funkensprühen,
Anlauffarben beim Messerschleifen,
Magnetismus-Verlust beim Glühen
"Edel"-Verlust beim Glühen (Nagel, Draht, Draht ausgeglüht in Salz- oder Essigsäure) Weissblech, geritzt, in Salz- oder Essigsäure bzw sonstige Galvanisch-Element-Gestaltung -
1Antwort von
KittyWuKittyWu
Naja, passt nur weitläufig zum Thema, aber sieh dir mal das Thermitverfahren an, das kann man auch als Schülerversuch machen.
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0Antwort von
kaiseridellkaiseridell
wieso denn nicht
Kommentar von
kirakittykirakitty ja,ich mein ja, was für eins :D
okay danke aber was für ein versuch ist das ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Thermitreaktion
Aber werum fragst du nicht noch deinen Lehrer ob und welches Experiment dazu passen könnte?