Frage von pasi5555, 138

Chef verlangt von mir am Bereitschaftsdienst teilzunehmen, in der Ausbildung?

Ich bin im ersten Ausbildungsjahr, über 18 und habe Vertraglich diesbezüglich nichts Vereinbart. Die Bereitschaft sähe so aus das ich an 5 Tagen die Woche auch nach der Arbeit telefonisch erreichbar und bereit wäre Überstunden zu machen die dann vergütet werden.

Wer hat recht?

Antwort
von wilees, 85

Hierzu die IGM:

IG Metall Jugend - Ratgeber rund um die Ausbildung

https://www.igmetall.de/jupo-ratgeber-rund-um-die-ausbildung-12184.htm

Muss ich Rufbereitschaft oder Bereitschaftsdienst machen?

Weil eine Rufbereitschaft keine Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die

dem Ausbildungszweck dienen, dürfen Azubis keinen Ruf- oder

Bereitschaftsdienst machen.

Kommentar von Apolon ,

Wie kommst du nur auf solch eine Idee.

Man soll nicht alles glauben, was auf den Internetseiten steht.

Kommentar von wilees ,

Ganz einfach - dieser junge Mensch macht eine Ausbildung zum Bestatter. Und in diesem Zusammenhang macht ein Bereitschaftdienst als Auszubildender keinen Sinn. Er soll nur der Bequemlichkeit des Ausbilders dienen.

Kommentar von imager761 ,

Blödsinn, Kundengepräche - auch außerhalb der üblichen Bürozeiten - gehören zum Aubildungsrahmenplan.

Mir scheint, du hast eher die Bequemlichkeit des Auzubidenden im Sinn :-O

Expertenantwort
von imager761, Community-Experte für Recht, 26

Kundengespräche und Auftragsannahme gehören zu deinem Berufsbild wie zu den vermittelnden Fertigkeiten lt. Ausbildungsrahmenplan. Leider sterben die Menschen nicht nur während er üblichen Bürostunden oder können betroffenen Angehörige übers Wochenede mit ihrem Anliegen warten wie man sich nicht ausnahmslos tagsüber ausperrt oder Heizungsausfälle bis Montags warten können.

G imager761

Antwort
von Apolon, 37

Hallo pasi5555,

es kommt vermutlich darauf an, was in dem Bereitschaftsdienst gefordert wird.  Meiner Meinung nach, kannst du allerdings nicht alleine diesen Bereitschaftsdienst ausüben, sondern nur mit mindestens einem weiteren Mitarbeiter.

Hier kannst du dich mal informieren, was die Gewerkschaft Ver.di dazu schreibt.

http://ausbildung.info/arbeitszeiten

Gruß N.U.

Antwort
von Mignon4, 50

Wer im Recht ist, kann ich dir nicht beantworten.

Es sollte aber in deinem Interesse liegen, so viel wie möglich in und über deinen Beruf zu lernen. Stelle dir vor, du bekommst in der Abschlußprüfung Fragen über den Bereitschaftsdienst gestellt. Die könntest du nicht beantworten und würdest vermutlich durchfallen. Ist das in deinem Sinne?

Ein Ausbildungsbetrieb sollte dich möglichst umfassend ausbilden und durch alle Abteilungen schleusen. Offenbar nimmt dein Arbeitgeber das sehr ernst. Du bekommst dafür bezahlt. Ich sehe kein Problem.

Du stirbst nicht davon, wenn du den Bereitschaftsdienst lernst und mitmachst. Stelle dich nicht so an. Denke auch daran, dass du nach der Ausbildung sicherlich nicht übernommen wirst, wenn du dich weigerst. Im Berufsleben sind Fleiß und Einsatz gefragt.

Antwort
von Andreaskto, 54

Das ist so eine ungute idee, dieses bereitschaftsdienst... wer das erfunden hat sollte verhaftet werden... dieser diest ist so was negatives.... es ist halt so wie du es sagtest, dass man telefonisch jeder zeit erreichbar sein sollte, d.h du kannst keine unternehmungen mit freunden oder so genau planen...

Dein Privatleben leidet extrem darunter, und das ist ziemlich ungesund, da ist leichter stress mit verbunden, weil du ja weist er könnte jeder zeit anrufen und dich zwingen zu kommen.

wenn es ein ganz fieser chef ist, oder du hast bei ihm verspielt, könnte er damit so vieles machen, der hätte damit ziemlich viel macht, z.b findet er heraus, dass du am donnerstag dich um 17 uhr mit einer freundin triffst,w as macht er er ruft dich an und sagt komm um 16:30. Nach der zeit wird dir das auf den wecker gehen, und wenn es zu viel wird, wünsche ich dir auf gar keinen fall, dass du den job kündigst, mach deine ausbildung fertig und dann kannst du ja abhauen.

Kommentar von faiblesse ,

Das liest sich so, als wenn der Chef das nur macht, um deine Angestellten zu ärgern.

Ich kenne es aus dem Bekanntenkreis eher so, dass gerne Bereitschaftsdienst gemacht wird, weil die Zeit ja auch bezahlt wird.

Und jetzt denk mal an einen klempnerbetrieb.
Und du hast privat nachts einen Rohrbruch. Da bist du doch auch froh, wenn da jemand Bereitschaft hat, und direkt zu dir kommt.

Antwort
von anitari, 45

Wenn das zum Job gehört ist der Chef im Recht.

Das muß nicht extra im Vertrag stehen.

Expertenantwort
von lenzing42, Community-Experte für Arbeit & Arbeitsrecht, 33

Der Ausbilder/Arbeitgeber handelt zumindest ordnungswidrig, wenn er dem Auszubildenden eine Verrichtung überträgt, die dem Ausbildungszweck nicht dient.( § 102 Abs.:1 Punkt 3 BBiG)


Antwort
von Fragenwacht, 59

Wenn Bereitschaftsdienst zum Beruf gehört, ist das vollkommen legitim.

Antwort
von jimpo, 24

Das muß vorher abgesprochen werden.

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