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Carport selber bauen mit welchem Material?

Frage von GeldHeld GeldHeld

Wenn man sich ein Carport baut, aus welchem Material wäre das denn am besten? Holz würde uns schon gefallen, nur welches muss man nehmen? Schließlich soll es auch witterungsbeständig sein. Aus welchem Material habt ihr eins gebaut und wie sind eure Erfahrungen beim selber bauen gewesen?

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Antworten (6)

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    Antwort von HolzScholbeck HolzScholbeck

    Am besten wäre die österreichische Gebirgslärche, hier eine kleine Beschreibung:

    Warum gerade österreichische Gebirgslärche?Prinzipiell muss man zwischen Gebirgslärchen, Tiefland-Wiesenlärchen & sibirischen Lärchen unterscheiden..Gebirgslärchen:Sehr langsamer Wuchs, dadurch feine, enge Jahresringe, schwindet daher weniger. Gut eingewachsene Äste. Hoher Harzanteil, wird daher vom Ungeziefer gemieden. Sehr elastisch und zäh. Gut zu verarbeiten. .Tiefland-Wiesenlärchen:Schneller Wuchs, daher hoher Splintanteil, der wiederum weniger lange der Witterung stand hält. Weite Jahresringe, schwindet daher wesentlich mehr. Viel Ausfalläste..Sibirische Lärche:Viel Lärche wird aus den osteuropäischen Ländern importiert und hier als sibirische Lärche in den Handel gebracht. Diese Hölzer werden aber überwiegend durch Kahlschläge und Raubbau gewonnen. Man sollte daher hier unbedingt darauf achten, dass die Hölzer zertifiziert sind (FSC oder PEFC).Etwa 30% des Holzes aus Sibirien stammt aus illegalen oder verdächtigen Quellen. (Angabe: WWF). Der Raubbau an Sibirischer Lärche wird durch die enorme Nachfrage gefördert. Das Märchen um deren erhöhte Dauerhaftigkeit spielt dabei eine fatale Rolle. Tatsächlich ist die heimische Lärche sogar aus niederen Lagen der sibirischen in der Dauerhaftigkeit völlig gleich zu stellen.Lärche aus dem alpinen Standort (Gebirgslärche) ist in der Dauerhaftigkeit aber noch wesentlich besser! Und dann natürlich noch der Vergleich zur Douglasie:Douglasie ist im Außenbereich nur bei zusätzlichem Schutz durch ein geeignetes Anstrich- bzw. Imprägniermittel eine lange Gebrauchsdauer gegeben, da es eine gute natürliche Dauerhaftigkeit hat. Nur wenig dauerhaft ist Douglasie dagegen im Kontakt mit der Erde oder bei lang anhaltend hoher Feuchtigkeit, so dass eine Druckimprägnierung hier unbedingt erforderlich ist. Beide Hölzer (Lärche & Douglasie) sind in der gleichen Resistenzklasse und damit gegenüber Pilzbefall gleich dauerhaft. Grundsätzlich sind ein engringiger Wuchs ein gutes Merkmal für eine bessere Qualität. Das Holz ist langsamer gewachsen, und weist daher weniger anfällige Frühholzzellen auf. Lärche bildet gegenüber der Douglasie einen Kern aus abgestorbenen, sehr stabilen Zellen aus. Zusammengefasst heißt das:Im Gegensatz zu heimischen (kultivierten) Lärchenarten und sibirischer Lärche, die in der Dauerhaftigkeit völlig gleich sind, erreicht jedoch die alpine Lärche mit der Einlagerung von Kernstoffen eine wesentlich höhere Dauerhaftigkeit. Österreich mit seinem großen Bestand (rd.25%) an alpiner Lärche bietet sich so als natürlicher & naheliegender Lieferant an. Was macht die PEFC-Zertifizierung so wichtig?.Hintergrund und Ziele: Wald ist Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Deshalb ist es wichtig, dieses Gut für Generationen zu erhalten. Waldschutz ist aktiver Umweltschutz: PEFC arbeitet an der Erhaltung und dem ökologischen Gleichgewicht der Wälder. PEFC ist ganzheitliche Nachhaltigkeit: ein integratives Konzept, das ökologische, soziale und ökonomische Aspekte verbindet.PEFC ist der Garant für eine kontrollierte Verarbeitungskette – unabhängig überwacht, lückenlos nachvollziehbar und nachhaltig. Von unseren zertifizierten Wäldern über Holz verarbeitende Betriebebis zum Endprodukt im Regal.PEFC „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“. Ein „Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen“, das über Ländergrenzen hinweg ein Ziel verfolgt:die weltweite Verbesserung der Waldnutzung und Waldpflege. Nachhaltigkeit heißt, in die Zukunft zu denken. Das PEFC-Gütesiegel steht für nachhaltige, pflegliche und verantwortungsbewusste Waldbewirtschaftung. So bleiben unsere Wälder auch zukünftigen Generationen erhalten, als Lebensgrundlage, Arbeitsplatz und Erholungsraum!. Warum ist kommissionsweiser Bezug einfach besser?Unsere österreichische Gebirgslärche wird zuerst vorsortiert, dann im sägerauen Zustand vorgetrocknet, (dadurch wird das Schwinden des Holzes nochmals um einiges reduziert), dann erst wird das Holz gehobelt, daher hat es dann im getrocknetem Zustand durchgehend die gleiche Abmessung! Anschließend wird es kommissionsweise zu uns geliefert. Dadurch kann das Holz dann keine große Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Unsere österreichische Gebirgslärche sollte dann auch möglichst bald verarbeitet werden. Dieses Verfahren stellt von vornherein sicher, dass unserer Produkte, die in höchster Qualität bei und das Lager verlassen, auch so bei Ihnen ankommen bzw. verarbeitet werden.

    Wir finden es einfach sehr wichtig, dass sich unsere Produkte auf die nächsten Jahre hinaus gut halten, und nicht gleich wieder erneuert werden müssen!

    www.HOLZ-Scholbeck.de

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    Antwort von Navajo Navajo

    Liebe Leute! Lasst die Finger von solchen Experimenten*."Geiz ist gail", in diesem Falle aber nur für Masochisten. Die Ursache wandelt sich oft ins Gegenteil. Statt das Fahrzeug zu schützen entsteht meist eine Gefährdung durch Einsturz bei Wind, Sturm, Wetter oder durch Schneelast. Das gilt auch für die vielen Billigprodukte, die dir an jeder Ecke nachgeworfen werden, selbst wenn du nur nach der Uhrzeit fragst.

    Eine Schramme oder Beule fachgerecht zu beseitigen, kostet schon ein Vielfaches des Preises für solch abenteuerliche Konstruktionen,

    was erst, wenn der Eigenbau aufs Dach des neuen Wagens kracht?

    Schon für ca. 10% des Neuwagenpreises bekommt man vom Fachmann einen Carport, der diesen Namen verdient. Diese Zehn Prozent wiederum bekommt man bei geschicktem Verhandeln vom Autohändler als Nachlass und das sollte dir die Sicherheit wert sein.

    Also: keine Experimente. Ihr stellt euch ja auch nicht bei Blitz und Donner unter eine Eiche. Der Versicherer lacht euch aus, wenn ihr eine Schadensersatzforderung geltend machen wollt!

    Navajo

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    Antwort von heintho heintho

    Konstruktiver Holzschutz ist wichtig. Damit ist gemeint, dafür sorgen, dass überall das Regenwasser gut ablaufen kann und sich nicht staut. Die Pfosten sollten möglichst mittels Pfostenanker montiert werden. Bei eingegrabenen Pfosten sollte unbedingt druckimprägnierte Ware gewählt werden. Der Schachpunkt ist der Übergang ins Erdreich, dort wird das Holz zuerst "aufgelöst".Für die Behandlung der Wände und Dachbalken würde ich eine Lasur empfehlen. Nicht "farblos", sonst vergraut das Holz schnell.

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    Antwort von rosalinde1 rosalinde1

    aus kvh (konstruktionsvollholz)und mit witterrungsbeständiger holzschutzlasur z.b.remmers kosten pro l ca 9,00 euro empfehlenswert ist schützend vor uv,pilze,bläue,wasserabweisend.und anschließend kann man eine langzeitlasur aufbringen.hält ewig muss man aber nicht

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    Antwort von gruenTomate gruenTomate

    Mein Vater hat auch so eine Unterstellgarage gebaut und die war aus Lärche. Eignet sich auch sehr gut für den Außenbereich. Fichte wurde uns damals aber auch empfohlen. Diese sollen irgendwie riss und schwundarm sein.

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    Antwort von Aspirin Aspirin

    Kiefernholz eignet sich sehr gut fuer den Aussenbereich! Natuerlich danach mit einem UV-bestaendigen Holzschutzmittel einlassen.

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