Frage von Dhalwim, 44

Carpe diem - aber bitte nur am Sonntag, was meint ihr?

Es ist schon etwas längere Zeit her, wo Ich fragte ob ein Leben der Pflicht und des Zölibat's sinnvoll wäre oder nicht.

Das bedeutet, ein Leben ohne Sachen die "Spaß" machen. Sprich: Masturbation, PC-Spiele, Fettiges und Zuckriges essen, Mädchen / Frauen etc. Es wurde zu einem Teil verneint und 3/4 gesagt Ich muss das Wissen.

Nun ist es so, Tatsache ist, das Leben besteht aus Pflichten, aber ebenso besteht es in gewisser Hinsicht auch aus Spaß.

Mir ist bewusst, man sollte sein Leben vielleicht genießen, trotzdem gibt es hin und wieder Dinge die ein Mensch bereut getan zu haben, und Dinge die ein Mensch bereut nicht getan zu haben.

Als Ich Rolf Dobelli's "die Kunst des klaren Denken's" gelesen habe stand am Ende der letzte Denkfehler.

"Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre", dass jedoch dieser Satz vollkommener Humbug ist (rational ganz einfach erklärbar) ist leuchtet ein, ebenso wie der Satz "Was mich nicht umbringt macht mich nur härter" der Satz stimmt nur zum Teil, aber zurück zum Thema.

Meine Frage nun, er beschrieb ja, dass man den Sonntag genießen sollte (sozusagen der "Ruhetag") und er besteht aus keinerlei Arbeit. Die restlichen Tage (sprich Montag bis Samstag), erledige Ich sämtliche Pflichten zuallererst, bevor Ich was neues mache und wenn's dann erledigt ist, dann kann Ich mir ne "kleine" Belohnung gönnen.

So, nun ist es so, es gibt wahrscheinlich hier wieder geteilte Meinungen, deshalb werde Ich lediglich mich auf 7 versch. Meinungen wieder beschränken. (gibt auch die Alternative trotzdem "jeden Tag als letzter" zu leben.)

Vorab, danke für jede [sachliche und rationale] Antwort die Ich kriege.

(Für die die's nicht wissen, Carpe diem heißt soviel wie = Genieße den Tag)

LG Dhalwim

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Antwort
von BerlinEastside, 29
Man sollte sein Leben genießen, Carpe diem ohne Ausnahme, WEIL...

Ich bin kein Philosoph, oder Intellektueller, und eher ein rationaler Mensch, der sich nicht so tief gehende Gedanken, über das Leben macht. Aber aus meiner ganz pragmatischen Sicht:

Ich habe mal in einem Sterbe Hospiz gearbeitet. Am Ende, wenn die Menschen wissen, dass sie sterben, bereuen die Meisten nicht, was sie im Leben getan haben.

Sie bereuen was sie nicht getan haben.

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