Frage von SuperSilverHase, 75

Cannabisentzug albträume?

Um es kurz zu fassen ich kiffe normalerweise relativ viel und regelmäßig egal wann und so. Ich habe mich aber vor ein paar tagen dazu entschieden damit aufzuhören.. ich hab während der zeit wo ich geraucht habe eigentlich nie albträume gehabt soweit ich mich erinnern kann und von jetzt auf gleich habe ich die schlimmsten albträume überhaupt.. es geht meistens um beziehung tod und gewalt und das mit der beziehung ist halt das schlimmste und meine freundinn ist die tage im urlaub und wenn ich so weiter träume werd ich wahrscheinlich verrückt in der zeit wo ich sie nicht sehen kann. wäre das ein großer rückschlag wenn ich mir für eine woche jeden abend einen kleinen wirklich kleinen joint rauchen würde (hilft das gegen die träume? Weil wenn nein versuch ich das garnicht erst) oder gibt es da andere lösungen dafür damit ich zumindest diese woche diese träume los bin und wenn ich das durchziehe mit dem aufhören was ich eigentlich auch wirklich will wie lange geht die phase mit den träumen dann.. danke im vorraus

Antwort
von xo0ox, 36

Keine Panik Ein- und Durchschlafschwierigkeiten (kann auch Albträume beinhalten) sind völlig normal beim ''Entzug'' von Cannabis.

Es dauert auch meist nur ein paar Tage, versuche also durchzuhalten, danach ist es nur noch Kopfsache.

Antwort
von Christo75, 43

Ich war in der gleichen situation. Wenn man aufhört träumt man plötzlich wieder. Das es alpträume sind muss aber noch nichtmal was mit dem weedentzug zu tun haben. Halte einfach durch und bleib standhaft. Das legt sich wieder. Dein körper und geist müssen erstmal dieses unbedingte verlangen nach dem weed verlieren, dann bessert sich auch das schlafverhalten. Es ist nur eine frage der zeit. Die ersten 4 wochen sind die "schlimmsten", danach gehts bergauf.

Antwort
von ninamann1, 52

Cannabis blockiert die Traumphasen . Wird es plötzlich abgesetzt , wird vermehrt geträumt ,

In einer kanadischen Studie, die 2009 veröffentlicht wurde, verringerte Nabilon, ein synthetischer THC-Abkömmling mit einer ähnlichen Wirkung wie THC, bei Patienten mit posttraumatischer Stressstörung die Neigung zu Albträumen. Von 47 Patienten, die teilgenommen hatten, wurde bei 34 ein vollständiges Verschwinden der Albträume oder eine Reduzierung ihrer Intensität festgestellt. Bei einem Teil der Teilnehmer wurde auch eine insgesamt verbesserte Schlafqualität und eine Verlängerung der Schlafdauer beobachtet. Cannabis bzw. THC stellen viel versprechende Substanzen für die Behandlung von Patienten mit posttraumatischer Stressstörung dar, weil die verstärkte Aktivierung von Cannabinoid-1-Rezeptoren das Vergessen unangenehmer Erinnerungen fördert. Menschen mit einer posttraumatischen Stressstörung leiden jahrelang oder sogar dauerhaft beispielsweise an den Folgen von Gewalterfahrungen, und die verfügbaren Behandlungsmethoden sind oft unzureichend.

Schlussfolgerung

THC bzw. Cannabis reduzieren dosisabhängig die Dauer des REM-Schlafs, also der Schlafphase, in der besonders intensiv geträumt wird. Gegen diese Veränderung entwickelt sich bei regelmäßigen Konsumenten eine gewisse Toleranz. Beim plötzlichen Absetzen des Konsums tritt eine Verlängerung der REM-Phasen mit intensivierten Träumen auf. Cannabis ist möglicherweise ein gutes Mittel bei Personen, die an starken und belastenden Albträumen leiden.

 

http://archiv.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2011/131_mai/s04_0511_grotenhe...

Antwort
von aXXLJ, 31

Das präsentere Träumen legt sich innerhalb weniger Tage. Es ist angeraten nicht so viel Selbstmitleid mit sich zu haben.
Ein Cannabisentzug ist kein Drama, aber wird oft dazu gemacht, wenn man keine Vergleiche zu wirklich schweren Entzügen (Alkohol, Opiate, Bezoes) hat.

Mir drängt sich der Gedanke auf, dass Du nicht freiwillig aufhörst, sondern (äußeren) Druck hast aufzuhören.

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