Frage von Kevinuser, 92

Cannabis-Konsum und dauerhafte Folgen - Umfrage?

Aufgrund einer meiner vorherigen Fragen im Bezug auf Gifte, bin ich nun auf die Frage gekommen inwieweit ihr der Meinung seid, dass der regelmäßige Cannabis-Konsum unwiderrufliche Folgen für das Gehirn hat.

Im Internet schwirren so einige Studien, Meinungen und Erfahrung über die Frage herum (Herrschende Meinung soweit mir bekannt -> reversibel). Jedoch würde mich interessieren, was eure persönlichen Erfahrungen bzw. Erfahrungen beobachtet an Dritten zu diesem Thema sing. Oder wie ihr es aus rein biologisch/-medizinischer Sicht seht.

- Seid ihr der Meinung, dass auch nach ausgiebiger Abstinenz (also KEIN Kiffen mehr) dennoch Beeinträchtigungen in der kognitiven Leistungsfähigkeit (GEDÄCHTNIS etc.) vorhanden sein werden? -

(Wenn ihr das vom Alter der betroffenen abhängig macht, dann geht von Vollendung des 18. Lebensjahres aus und von einem Konsum von mehrmals die Woche)

Ich beziehe mich hierbei grundlegend auf die Fähigkeiten wie das Lernen, Gedächtnis, logisches denken etc. und nicht auf das Verändern seiner Einstellung/Persönlichkeit. Denn die Veränderung der Persönlichkeit kann sich auch rational dadurch erklären, dass man im "Sinneserweiterndem" Zustand (wenn man es so sehen mag) einfach bestimmte Erkenntnisse tätigt, die seine Sichtweisen insoweit in bestimmte Richtungen verleiten.

Mit freundlichen Grüßen, M.

Antwort
von brentano83, 51
Reversibel (Man wird wieder vollständig "Normal")

Da ich selbst lange konsument war und auch einige kenne, privat wie beruflich bedingt, kann ich sagen das sich alles regeneriert... 

Je nach Häufigkeit des Konsums brauch die Regeneration etwas länger, aber alles regeneriert sich wieder ...... 

Auf manche hat es auch einen weniger starken einfluss, ich kenne so manch einen studenten der regelmäßig konsumiert aber mit seinen Noten nur so glänzt.... Aber da is jeder anders, ich könnte das nicht,  wenn man das jedoch weis is das auch kein Problem.... 

Das logische denken wird, so meine erfahrung,  gar nicht beeinträchtigt ....

Jedoch gibt es dazu auch ausreichend seriöse Studien... Und mal ernsthaft, wenn jene alle Blödsinn erzählen würden, wäre die Legalisierung und der medizinische nutzen wohl kaum denkbar.... ;-) 


Antwort
von surfenohneende, 71

Alles Rauchen ist schädlich ...

selbst normale Zigaretten behindern das Denken (u.A. auch durch Nervosität des Nikotin Junkies )

Kommentar von brentano83 ,

Steht nur in keinem direkten Zusammenhang mit Cannabis.... Die Frage lautet ja ob es irreversible Schäden am Gehirn anrichtet.... 

Das "rauchen" schädlich ist dürfte wohl jedem klar sein, aber hier geht es um den Wirkstoff THC, und nicht die Verbrennungsgase die man inhaliert... Und, Cannabis kann man auch anders konsumieren..... 

Antwort
von voayager, 56

Was bringt denn dsbzgl. eine bloße Meinung, gefragt sind vielmehr Langzeitstudien, von Ärzten u.o. Psychologen überwacht, damit auch was Fundiertes dabei rauskommt.

Kommentar von brentano83 ,

Diese Studien existieren doch bereits... Man muss sich nur mal informieren 

;-) 

Kommentar von voayager ,

Diese Studien sind sogar mittlerweile "Asbach Uralt", daher erübrigt sich auch die Frage des Fragestellers. Hätt besser auf diese gleich verweisen sollen, so entstand meinerseits nur ein unnötiges Mißverständnis.

Wollt eigentlich sagen, dass nur diese Studien zählen und nicht irgendeine bloße Meinung, daher reagierte ich gereizt.

Antwort
von lupoklick, 92
Nicht reversibel (Man wird NICHT wieder "Normal")

Die Betroffenen merken nicht viel

sind gewissermaßen "merkbefreit" ...


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