Frage von mumpitz224, 206

Cannabis gegen Depressionen ... Sativa?

Ein Familienmitglied leidet unter Depressionen aufgrund einer Erkrankung.

Meint ihr, es ist möglich für ihn Cannabis natürlich kein gestrecktes Straßenzeug aufzutreiben um die Depressionen zu bekämpfen? Ich habe gehört Sativa soll dagegen helfen. Ich möchte über die Person und die Krankheit keine genauen Infos geben und NEIN DAS GRAS SOLL NICHT FÜR MICH SEIN

Antwort
von SiViHa72, 120

Huhu, keine Sorge, ich kenn das Zeug.

Sativa dürfte gar nicht frei erhältlich sein. Du musst Dich also bzw. der Betroffene an einen Arzt wenden, am besten an einen Neurologen.

Ein zugelassenes Arzeimittel ist es jetzt ja. Wenn Dein verwandter eh wegen wass in behandluing ist, ist der behandelnde Arzt noch nicht auf den Trichter gekommen, auch was für die Psyche des Patienten zu tun?


Ich weiss gar nicht, ob Sativa wirklich für Depressionen zugelassen ist, aber ich höre immer wieder gutes davon bzgl. anderer Krankheiten (weniger Anfälle bei Epileptikern, löst Spastiken bei MS-lern usw).


Je nachdem (auch wie stark die Depressionen sind) kann auch schon hochkonzentriertes Johanniskraut sehr hilfreich sein. Aus der Apotheke, freiverkäuflich, z.B. Laif 600 oder 900.

In Drogerien gibt es Johanniskraut auch,a ber nur i wesentlich niedrigeren Dosen.

Da lohnt also wirklich die Apotheke, denn das Zeug MUSS hochdosiert sein (Achtung, bei Frauen kann es die Pille beeinflussen).


Auch da würde ich mal mit einem Doc drüber sprechen.


Alles Gute für Euch!


Antwort
von NorwinSchneider, 94

Cannabis ist eine sehr gute Hilfe bei einer Depression. Wird in vielen Ländern auch als natürliches Heilmittel dafür verwendet. Indica würde ich auf gar keinen Fall verwenden. Am besten 75/25 sativa. Green Crack  oder Lemon Kush sind perfekt geeignet. 

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 81

Cannabis wird oft mit Psychosen in Verbindung gebracht. Neusten Studien
haben ergeben, dass es auch zu Depressionen und vor allem Angsstörungen führen kann. Dies ist insofern interessant, da bei gewissen Menschen Depressionen und Angststörungen durch THC auch gelindert werden können. Allerdings sind diesbezüglich Langzeitstudien noch ausstehend. Auf eine Selbstmedikation mittels THC ist im Hinblick einer akuten oder längerfristigen Verschlechterung des Patienten-Zustandes zu verzichten.

Wenn also eine Depression vorliegt, würde ich es zuerst mit Antidepressiva versuchen. Cannabis ist ein bisschen wie Lotterie. Es kann den Zustand verschlimmern aber auch verbessern. Cannabis wird bei Depressionen nur versucht, wenn alle Medikamente inkl. anderer Behandlungsmethoden fehlgeschlagen haben.

Antwort
von Indivia, 104

Würde die Depression vom Arzt diagnostiziert oder ist es nur eine Vermutung? Denn es können auch Schilddrüsenprobleme, nneurologische probleme etc dahinter stecken,das sollte erst mal am besten von einem Psychiater abgeklärt werden.

Er kann ggf auch medikamente versachreiben, Medikamente sind bei so etwas aber immer nur unterstützend gedacht, er sollte eine Therapie dabei machen,damit er auch die Ursache findet und gegen die angehen kann. ( Erklärung der Klinik: medis sind der Rettungsring der den Kopf über was hält, schwimmen muss man selber)

Sativa ienthält anscheinend nciht mal Cannabis : "Avena sativa comp. Streukügelchen enthalten konzentrierte Auszüge (Urtinkturen) aus Hafer, Hopfen, Passionsblume und Baldrian" ( quelle: https://www.diagnosia.com/de/medikament/avena-sativa-comp)

was du wahrschienlich meinst ist sativex (https://www.diagnosia.com/de/medikament/avena-sativa-comp) und da es ein Btm ist ist es auf jeden Fall verschreibungpflichtig und Cannabis wird nur in denn allerseltesten Fällen verschrieben.

Ich kann deinem Kumpel nur raten einen Arzt aufzusuchen.Da die Einschleichpahse heftig sein kann von ad, kann der Arzt dies ggf mit BTM unterstützen ,oft wird hier Tavor ( benzos) verwendet.

Antwort
von xo0ox, 100

Mit Psychischen Problemen/Erkrankungen (Depression zählt meines Wissens dazu) sollte man sich das vorher besser 2 Mal überlegen.

Kann sein das er dadurch die schlimmeren Psychischen Erkrankungen kriegt.

Und für medizinisches Cannabis müsste er sich zuerst durch alle Medikamente die helfen könnten durchprobieren, erst wenn auch das letzte nichts bringt, kann man einen Antrag für medizinisches Cannabis stellen, das muss man dann aber genauso zahlen und es ist teilweise sogar teurer als auf der Strasse.

Es gibt auch relativ sauberen Stoff auf der Strasse zu kaufen ;D

Kommentar von PaullluaP ,

**erst wenn auch das letzte nichts bringt, kann man einen Antrag für medizinisches Cannabis stellen...**

Falls er die ganzen "Medikamente" die die einem da reinpumpen überhaupt überlebt.

Antwort
von MrKnowIt4ll, 83

"Auftreiben" hört sich ziemlich suspekt an...Zum Arzt gehen und nachfragen. Teilweise wird sowas verschrieben, allerdings wird der Fall davor gründlich untersucht.

Kommentar von NorwinSchneider ,

Bei Cannabis viel zu gründlich. Die geben ihm dann wahrscheinlich irgendein Gift Zeug in Tablettenform um der Pharma den hintern zu streicheln. 

Kommentar von MrKnowIt4ll ,

Ich bin ja kein Verschwörungstheoretiker...Ich bin davon überzeugt, die Ärzte die für sowas zuständig sind, sind schon recht vertrauenswürdig, aber da hat jeder seine eigene Meinung ;)

Antwort
von Wuestenamazone, 72

Er soll seinen Arzt fragen. Einige Medikamente mit Cannabis werden schon eingesetzt. Einfach zum Arzt gehen und fragen

Antwort
von stetigeReaktanz, 93

Ich würde mit ihr mal zu einem Arzt gehen, der das behandelt. Die können sowas ja legal verschreiben oder andere Sachen verschreiben. Auch wenn das meiner Meinung nach nicht die Bekämpfung der Ursache ist, sondern der Symptome. Wird dauerhaft nichts verbessern

Kommentar von SiViHa72 ,

Leute, Sativa ist ein legales Medikament!

Einfach irgendwas würde ich auch nicht raten, aber werft bitte ein Medikament nicht mit BTM in einen Topf.

Kommentar von Indivia ,

Sativa ist auch nur ein einfaches hömoopathisches medikament , aber ebi starken Depressionen kann man so was vergessen, ich hab bei meiner letzten Depression über 200€ für den Kram ausgegeben bis ich in der Psychiatrie gelandet bin.

Antwort
von Ololiuqui, 46

Cannabis kann bei Depressionen zwar helfen, es kann sie aber auch verstärken. Bei Depressionen wäre ich vorsichtig mit Cannabis.

Antwort
von ninamann1, 68
Antwort
von snowmine20, 64

Du solltest dir im klaren sein,dass Cannabis nicht jedem hilft und die Depressionen (bei manchen) verschlimmern kann.

Was jetzt nicht heißen soll,dass cannabis schlimm ist.

Bei sowas sollte man eben nur etwas vorsichtig sein..


Kommentar von NorwinSchneider ,

Cannabis kann Depressionen nicht verschlimmern. 

Kommentar von MrKnowIt4ll ,

Und wie es kann.

Antwort
von jonakrell, 43

Ich würde den Arzt fragen, denn dieser hat Schweigepflicht, das heißt er darf der Polizei nicht über dein Vorhaben berichten ...

Antwort
von aXXLJ, 34

Depression sollte  ärztlich diagnostiziert sein.

Straßencannabis zu kaufen und zu hoffen es hilft gegen (angebliche) Depression, ist, als wenn man in die Aoptheke geht, einmal blind ins Pillenregal greift und hofft, allein durch den Griff ins Regal würde hartnäckiger Fußpilz verschwinden.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community