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Cannabis gegen Bewegungsstörungen beim Parkinson-Syndrom?

gefragt von Kilia am 16.11.2008 um 11:55 Uhr

Wer kann mir sagen, ob Cannabis gegen die beim Parkinson-Syndrom auftretenden Bewegungsstörungen hilft? Und wenn es hilft, wie kann man legal an Cannabis kommen? Gibt es vielleicht bereits entsprechende Medikamente mit dem Wirkstoff THC und wie heißen diese?

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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 16. November 2008 11:57
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Soweit Cannabis bei Parkinson hilfreich wirkt, wird es vom Arzt verschrieben bzw. verabreicht. Das ist inzwischen auch möglich, soweit ich weiß.

Eine Selbstmedikation fällt aber immer noch unter das Betäubungsmittelgesetz.


Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 16. November 2008 11:56
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Ja, es hilft bei Parkinson und auch bei MS. Muß vom Doktor verschrieben werden. Wie die Mittel heißen, weiß ich nicht. Aber der Arzt weiß es. Ich kenne einen alten Mann mit Parkinson, dem will der Arzt das nicht verschreiben. Deshalb läuft er dauernd mit einem Joint durch die Gegend. Finde ich nicht gut, er hat schon Bronchitis.


aXXLJ
beantwortet von aXXLJ am 10. Januar 2009 20:10
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Bitte geben Sie unter Google die Stichworte Parkinson, Cannabis ein und lassen sich zur ACM (Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin) leiten. Dort finden Sie weiterführende Informationen. Eine arzneimittelrechtlich zugelassenes, u. U. hilfreiches Medikament heißt DRONABINOL; es ist jedoch sehr teuer und wird nicht von allen Krankenkassen erstattet. Bis dato gibt es lediglich 4 Genehmigungsinhaber auf natürliches Cannabis in Deutschland; das Antragsverfahren ist sehr zeitaufwendig und mit Hürden gespickt. Grundsätzliches über den Patientenkampf um das seit vielen Jahrtausenden bekannte Mittel aus der Hanfpflanze finden Sie unter www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de

Mit freundlichen Grüßen Axel J.


Guppy194
beantwortet von Guppy194 am 16. November 2008 12:03
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hab noch nie was davon gehört und mal gegugelt, folgende interessante Antwort hab ich dabei gefunden:

Die Erhöhung der Menge der im Gehirn vorkommenden Cannabis ähnlichen Substanzen könnte die Behandlungsmöglichkeiten bei Parkinson verbessern. Mäuse mit einer ähnlichen Krankheit konnten sich 15 Minuten nach Verabreichung eines Medikamentencocktails wieder normal bewegen. Einer der Bestandteile erhöhte die Endocannabinoid-Werte. Die Wissenschafter des Stanford University Medical Center betonen jedoch in Nature, dass das Rauchen von Haschisch nicht die gleiche Wirkung hat.

so wie ich das sehe, hat das aber nichts mit Rauchen zu tun


Anell
beantwortet von Anell am 16. November 2008 12:00
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Cannabis ist durchaus in manchen Fällen als "Heilmittel" im Gespräch. Wenn es bei Parkinson helfen sollte, müsste es auf genau die Neurotransmittersysteme einen günstigen Einfluss haben, die bei Parkinson ausfallen. Ich kenne in Berlin einen Fall, in dem ein Patient Cannabis konsumieren darf als Mittel gegen Morbus Crohn (chronische Darmerkrankung). Es gab dort einen Prozess darum, den er gewonnen hat. Im übrigen ist Parkinson eine Form subkortikaler Demenz, da helfen auch zugelassene Medikamente. Anell

Kommentar von Ebb8f5df01a98adac6eeb7ab2bb9d4a6smallNachtflug am 16. November 2008 12:06

Bei Morbus Crohn ist Cannabis leider immer noch nicht indiziert. Die Studien sind noch nicht abgeschlossen. Aber bei Reizdarm & Co. ist man davon überzeugt, kann es aber noch nicht beweisen.

Kommentar von 955ba6637d3e5a64c1d2ee095824f132smallAnell am 16. November 2008 12:17

Da kannst du Recht haben, dass es Colitis ulcerosa war. Sorry, habe ich es falsch erinnert. Jedenfalls darf der ;-) Anell


anonym
beantwortet von randydandy am 16. November 2008 11:56
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Da würde ich deinen Arzt ansprechen, der weiß, wie man mit illegalen SUbstanzen umgehen muss und darf!


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 16. November 2008 11:56
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Meinem Kenntnisstand nicht in der BRD... Ich weiß von amerikanischen und französischen Studien.


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