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Cannabis gegen Bewegungsstörungen beim Parkinson-Syndrom?

Frage von Kilia Kilia

Wer kann mir sagen, ob Cannabis gegen die beim Parkinson-Syndrom auftretenden Bewegungsstörungen hilft? Und wenn es hilft, wie kann man legal an Cannabis kommen? Gibt es vielleicht bereits entsprechende Medikamente mit dem Wirkstoff THC und wie heißen diese?

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Antworten (7)

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    Antwort von WolfRichter WolfRichter

    Soweit Cannabis bei Parkinson hilfreich wirkt, wird es vom Arzt verschrieben bzw. verabreicht. Das ist inzwischen auch möglich, soweit ich weiß.

    Eine Selbstmedikation fällt aber immer noch unter das Betäubungsmittelgesetz.

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    Antwort von Nachtflug Nachtflug

    Ja, es hilft bei Parkinson und auch bei MS. Muß vom Doktor verschrieben werden. Wie die Mittel heißen, weiß ich nicht. Aber der Arzt weiß es. Ich kenne einen alten Mann mit Parkinson, dem will der Arzt das nicht verschreiben. Deshalb läuft er dauernd mit einem Joint durch die Gegend. Finde ich nicht gut, er hat schon Bronchitis.

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    Antwort von aXXLJ aXXLJ

    Bitte geben Sie unter Google die Stichworte Parkinson, Cannabis ein und lassen sich zur ACM (Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin) leiten. Dort finden Sie weiterführende Informationen. Eine arzneimittelrechtlich zugelassenes, u. U. hilfreiches Medikament heißt DRONABINOL; es ist jedoch sehr teuer und wird nicht von allen Krankenkassen erstattet. Bis dato gibt es lediglich 4 Genehmigungsinhaber auf natürliches Cannabis in Deutschland; das Antragsverfahren ist sehr zeitaufwendig und mit Hürden gespickt. Grundsätzliches über den Patientenkampf um das seit vielen Jahrtausenden bekannte Mittel aus der Hanfpflanze finden Sie unter http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de

    Mit freundlichen Grüßen Axel J.

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    Antwort von Guppy194 Guppy194

    hab noch nie was davon gehört und mal gegugelt, folgende interessante Antwort hab ich dabei gefunden:

    Die Erhöhung der Menge der im Gehirn vorkommenden Cannabis ähnlichen Substanzen könnte die Behandlungsmöglichkeiten bei Parkinson verbessern. Mäuse mit einer ähnlichen Krankheit konnten sich 15 Minuten nach Verabreichung eines Medikamentencocktails wieder normal bewegen. Einer der Bestandteile erhöhte die Endocannabinoid-Werte. Die Wissenschafter des Stanford University Medical Center betonen jedoch in Nature, dass das Rauchen von Haschisch nicht die gleiche Wirkung hat.

    so wie ich das sehe, hat das aber nichts mit Rauchen zu tun

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    Antwort von Anell Anell

    Cannabis ist durchaus in manchen Fällen als "Heilmittel" im Gespräch. Wenn es bei Parkinson helfen sollte, müsste es auf genau die Neurotransmittersysteme einen günstigen Einfluss haben, die bei Parkinson ausfallen. Ich kenne in Berlin einen Fall, in dem ein Patient Cannabis konsumieren darf als Mittel gegen Morbus Crohn (chronische Darmerkrankung). Es gab dort einen Prozess darum, den er gewonnen hat. Im übrigen ist Parkinson eine Form subkortikaler Demenz, da helfen auch zugelassene Medikamente. Anell

    Kommentar von Nachtflug NachtflugNachtflug

    Bei Morbus Crohn ist Cannabis leider immer noch nicht indiziert. Die Studien sind noch nicht abgeschlossen. Aber bei Reizdarm & Co. ist man davon überzeugt, kann es aber noch nicht beweisen.

    Kommentar von Anell AnellAnell

    Da kannst du Recht haben, dass es Colitis ulcerosa war. Sorry, habe ich es falsch erinnert. Jedenfalls darf der ;-) Anell

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    Antwort von randydandy randydandy

    Da würde ich deinen Arzt ansprechen, der weiß, wie man mit illegalen SUbstanzen umgehen muss und darf!

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    Antwort von Pestopappa Pestopappa

    Meinem Kenntnisstand nicht in der BRD... Ich weiß von amerikanischen und französischen Studien.

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