Eine andere Umfrage brachte mich auf den Gedanken. Cannabis ist, wirklich, seht euch Forschungsergebnisse dazu an, vergleichsweise harmlos, kann aber bei jungen Menschen schwerste bleibende Schäden hervorrufen. Grob gesagt von keinen über Verblödung (mangelnde Aufnahmefähigkeit des Hirns) bis hin zu schwerer Paranoia oder Schizophrenie. Ein mir bekannter Psychiater erzählte mir, dass die Anzahl der Hanfgeschädigten in der Psychiatrie seit der Züchtung weitaus potenterer Pflanzen erkennbar zugenommen habe.
Ich überlege nun folgendes: Wenn insbesondere das junge Hirn geschädigt wird, könnte man dann nicht junge Menschen vielleicht abhalten, wenn man das Zeug freigibt, beispielsweise zum Apothekenverkauf, so dass die Abgabe kontrolliert erfolgen kann und zwar nur an Personen ab einem bestimmten Alter (21 wäre mir lieb, ich weiß nur nicht, ob das rechtlich machbar wäre, aber 18 wäre auch schon ein Gewinn gegenüber, was weiß ich, 14?) Die Jugendlichen könnten dann erfahren, dass es schädlich für ihr junges Hirn ist, und sie wüssten, dass sie es haben können, wenn sie nur ein bestimmtes Alter erreicht haben.
Vielleicht denke ich zu sehr aus dem eigenen Kämmerchen - ich konnte als Jugendliche problemlos auf Alkohol warten, ich musste mir das nicht einkeltern, solange ich nicht durfte, schließlich wusste ich, ich würde dürfen. Andererseits gibt es jugendliche Komasäufer.
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