Cannabis. Dafür/Dagegen?

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10 Antworten

Ganz eindeutig dafür.

Ich rauche jetzt schon seit 5 Jahren gelegentlich immer mal wieder und habe wahrscheinlich alles durchlebt was man meiner hinsicht nach erfahren könnte. Ich bin übrigens kein Fan von Tabak, ich benutze es wirklich nur wenn ich keine Bong zur Verfügung habe und/oder grade mal viel zu wenig dope da ist um die Joints zu füllen. Ich mische es jedoch oft mit Knaster (Männliches Cannabis) einfach nur um Weed einzusparen.

Wie gesagt rauch ich jetzt schon ne längere Zeit und hab wirklich nicht viel zu bemeckern. Immer wenn ich einen stressigen Tag hatte gibt es nichts besseres sich zurück zu lehnen und einen J anzuzünden und dann schlafen zu gehen^^ Lustig ist es auch wenn man grade ne Bong da hat und ein paar Kumpels einlädt, so garantiert man sich übrigens IMMER einen lustigen Abend auch wenn nicht alle Freunde smoker sind. Ansonsten entspannt es einen einfach nur und macht auch nicht süchtig oder so ein Kram was die Kritiker einem immer einreden wollen, was wie gesagt meistens völliger Schwachsinn ist.

Doch man sollte vorsichtig sein: JEDER KÖRPER REAGIERT ANDERS AUF SPEZIELLE SACHEN. Einige werden Paranoid oder kriegen aufeinmal Platzangst und andere Wahnvorstellungen wenn sie ihr erstes mal rauchen oder es allgemein nicht vertragen. Zwar hab ich noch nie erlebt das jemand mal Hallutinationen von normalem Gras bekommen hat (und ich glaube das ist auch gar nicht möglich), aber sogar das ist nicht auszuschließen. Ich hatte bisher 2 schlechte Erfahrungen mit Cannabis, bei einem mal davon war ich selber dran Schuld, ich wusste nämlich nicht das es sich bei dem Gras um die "sativa"-Sorte handelt, dass ist übrigens die Sorte die einem nicht das traditionelle "high" gibt sondern einen eher aufweckt und einem einen Koffein-ähnlichen "Kick" gibt. Auf jedenfall habe ich nicht besonders auf mich und meinen Konsum geachtet und hatte nach ca. 2 Stunden sehr sehr starke Kopfschmerzen und musste Tabletten einwerfen damit ich schlafen konnte. Die zweite schlechte Erfahrung war eine die ich euch nicht ans Herz lege und eigentlich nur der Fakt dran Schuld ist das Cannabis illegal ist, undzwar: gestrecktes Gras. Ich hatte glücklicherweise nicht so viel davon genommen wie meine Freunde die sich dann auch übergeben haben und den restlichen Abend nicht wirklich mehr zu sich kamen, ähnlich wie wenn man zu viel Alkohol getrunken hätte, worauf man bei Cannabis-Konsum nun wirklich nicht mit rechnet. Rückblickend finde ich es lächerlich das wir darauf reingefallen sind denn man erkennt gestrecktes Gras eigentlich schon am Geruch: Wenn es nicht wie Gras riecht lass ich seitdem die Finger davon. Es gibt natürlich auch andere "Tests" das herauszufinden, die ihr googeln könnt aber die ich sicherlich jetzt nicht aufzählen werde.

Kurz und Knapp: Die einzigen Gründe nicht für Cannabiskonsum zu sein wären:

- Wenn man es nicht verträgt
- Wenn man oft unkontrolliert übertreibt
- Wenn man keinen !vertrauenswürdigen! Kontakt hat der einem das Cannabis besorgt

Risiken gibt es übrigens immer, sie nicht einzugehen ist den Fehler den die meisten Menschen machen, testet es doch einfach aus und schaut ob es euch passt oder nicht bevor ihr eine Entscheidung trifft es zu hassen oder zu glorifizieren. Wenn ihr schon wisst das es nichts für euch ist dann lasst besser die Finger davon aber verurteilt andere nicht wenn sie es mögen. Es ist auch keine "Einstiegsdroge", Leute die ihr Leben kaputt machen wollen werden das auch ohne Cannabis schaffen, ausserdem rauch ich wie gesagt seit 5 Jahren, finde normale Zigaretten ekelhaft und kann mir auch nicht im Traum vorstellen irgendetwas anderes zu nehmen, auch Pillen gegen Kopf- und Magenschmerzen nehme ich wirklich fast NUR wenn es nicht anders geht, also müsst ihr euch auch keine Sorgen machen in ein tieferes Loch zu rutschen wenn ich mal ein Joint rauchen wollt...

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 15:24

sehr gut erklärt 👍 ich seh es genau so

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Nun, Cannabis ist eine gleichzeitig verteufelte und glorifizierte Droge. Die dazwischenliegende Wahrheit ist, dass der reine Rauschkonsum seine Risiken hat. Eines der größten davon ist das Risiko, eine drogeninduzierte Psychose zu erleiden. Die Wissenschaft ist sich bis dato uneins darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer solchen Psychose tatsächlich ist und ob eine gewisse Vorbeeinträchtigung (d.h. allg. psych. Stabilität, Suchtanfälligkeit, etc.) diesen Prozess begünstigen kann, aber die aktuellen Metaanalysen (Stand: 2016) bejahen einen kausalen Zusammenhang. Das ist in meinen Augen das größte Argument gegen die Nutzung von Cannabis zur reinen Rauschgewinnung.

Darüber hinaus muss eine gewisse Abwägung stattfinden, da Cannabis überdies eine medikamentöse, da schmerzstillende Wirkung hat. Außerdem wird die Psychosen begünstigende Wirkung besonders bei Jugendlichen beobachtet, die reinen Rauschkonsum betreiben. Für ältere Menschen kann Cannabis eine nebenwirkungsarme Methode sein, chronische Schmerzen zu lindern.

Generell unterscheidet sich Cannabis in dem o.g. Nebenwirkungsprofil ein wenig von Alkohol, da zumindest nicht klar belegt ist, dass ein chronischer Konsum für die Entwicklung einer Psychose notwendig ist. Die negativen Auswirkungen des Alkohols hingegen sind klar dosisabhängig. Allerdings kann man konstatieren, dass wiederum Cannabis, außerhalb der o.g. schweren Nebenwirkung, vglw. besser verträglicher ist als Alkohol. Es ist eine Crux. Ich wäre allerdings genausowenig für die grenzenlose Legalisierung von Cannabis wie für die schrankenlose Bewirtung mit Alkohol. Ich glaube, das ist in diesem Land immer noch eine große Lobbyfrage und ich persönlich kriege das Kotzen, wenn Volker Kauder beim Oktoberfest sagt, dass zwei, drei Bier am Tag "schon sein müssen".

Allerdings steige ich nicht auf das Alkohol-vs.-Cannabis-Argument der Cannabiskonsumenten auf, das eigentlich nur relativistische Gründe hat.

Davon abgesehen, bin ich streng dafür, dass der Konsum und das Mitführen konsumüblicher Mengen NICHT mehr unter Strafe stehen. Es kann nicht sein, dass Menschen, die im Zweifelsfall einzig sich selbst schädigen, dafür noch obendrein bestraft werden und danach in manchen Fällen vor den Scherben ihrer Existenz stehen. Dieses Gesetz, das m.E. absolutes Unrecht ist, muss endlich geändert werden - allerdings ohne dass man den Verkauf von Cannabis legalisiert. Über das holländische Modell, das Cannabis nur innerhalb von bestimmten Shops unter gesetzlicher Auflage erlaubt, ließe sich ebenfalls diskutieren. Aber die jetzige Rechtsprechung sollte dringend reformiert werden.

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 01:18

man kann zwar mit allen rechtlichen und wissenschaftlichen fakten kommen. Fakt ist aber Alkohol ist definitv schlimmer. und davon kann man genauso abhängig sein

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 01:18

man kann zwar mit allen rechtlichen und wissenschaftlichen fakten kommen. Fakt ist aber Alkohol ist definitv schlimmer. und davon kann man genauso abhängig sein

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Ich bin dafür, jedoch halte ich ein Verbot von Substanzen generell für sinnlos. Den Vergleich mit Alkohol finde ich aber nur bedingt für ausreichend, da man die Substanz für sich betrachten muss, und nicht versuchen sollte eine Legalisierung mit anderen Substanzen zu rechtfertigen.

Es ist irgendwie scheinheilig, wenn die überzeugten Kiffer mit dem Argument kommen, Cannabis sei ja natürlich vorkommend und deswegen gut (im übrigen ist Kokain auch natürlich, nicht synthetisch). Ob etwas in der Natur vorkommt sagt nichts darüber aus wie schädlich es ist.

Wenn du dich also schon über die böse Gesellschaft aufregst, die über eigentlich eher harmlose Substanzen hetzt ohne sich zu informieren, dann solltest du das auch nicht tun. LSD zum Beispiel ist noch weniger schädlich als Cannabis, und Ecstasy bzw. MDMA wird auch von Studien als weniger schädlich eingestuft.


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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 11:05

find ich definitiv nicht

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Kommentar von WastedYout
19.07.2016, 14:15

Die einzig gescheite Antwort

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Es ist doch ganz einfach. Entweder man verbietet ebenfalls Tabak und Alkohol oder legalisiert Cannabis. Die ganze Diskussion ist doch ein Witz genauso wie die Begründung der Bundesregierung warum Cannabis verboten ist.

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Kommentar von WastedYout
19.07.2016, 14:18

Der Vergleich zu anderen Sachen ist KEIN Argument denn man hat schon ein Problem mit beiden Sachen die sich gut in die Gesellschaft eingebracht haben also wieso sollte man noch ein Problem mit einer Substanz schaffen die nicht in der Gesellschaft eingebracht ist

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Ich rauchs so oder so egal ob es nun illegal oder legal ist... Aber wenns es Legal wäre wurde es viel erleichtern! Time to Legalize!!!!

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 12:58

👍

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Immernoch besser als Alkohol/ Zigaretten, nur von unserer Gesellschaft nicht anerkannt

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Gehört trotzdem zu drogen ^^ sie ist Bewusstseinserweiternd und kann psychisch abhängig machen :)

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Kommentar von Ku420Sh
19.07.2016, 01:11

Gut, danke

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Einerseits sagst du das es die Entscheidung von uns ist womit wir uns berauschen und ein wenig später verteufelst du Ecstasy, Kokain und LSD

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Kommentar von WastedYout
19.07.2016, 01:40

Nebenbei die Indianer haben auch LSA (den Grundstoff von LSD) konsumiert) oder Kokablätter gekaut Mir ist es völlig egal womit sich die Menschen berauschen solange sie niemanden schaden

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 01:42

wenn man high ist kommt kein mensch auf den gedanken jemand anderen zu schaden

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 01:43

da kann man mir sagen was man will. kiffer sind leute unter sich. ganz im gegenteil zu alkohol

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Natürlich ist das ne Droge ^^. Genau wie Kippen und Alkohol auch. Ich finde lieber verbietet man diese 2 Sachen anstatt Gras legal zu machen

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 01:19

mir ist es eigentlich egal ob legal oder ellegal, hauptsache dieses denken von manchen menschen ändert sich

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Ich denke exakt wie du! 

Ich habe 8 jahre ununterbrochen gekifft, täglich. Bis vor 1 monat habe ich dann aufgehört. Ich bin jetzt 23J und muss mein leben staffeln. 

Was mir schwer fiel mit dem gras. Man denk sofort nach feierabend wie man am schnellsten zum jay kommt. 

Ich bin auch täglich mit dem auto bekifft unterwegs gewesen. Was dabei zu sagen ist, besoffen wird man überheblich und fahrlässig. Bekifft schaue ich nur das ich jedem kleinstem problemchen aus dem weg gehen kann. 

Gras ist nicht so schlimm wie es viele sehen, aber halte es im griff bevor es dich im griff hat, den das ist wirklich gefährlich! 

LG Alex

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Kommentar von orangebudo
19.07.2016, 01:15

freut mich das du auch so denkst 👌 ich rauche jz auch ca. 2-3 jahre im regelmäßigen abstand also alle 2tage. und mir gehts noch super, was aber ein alkoholiker nicht sagen kann wenn er so trinkt wie ich rauch. gras ist eine minimale droge.

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