Hayy also zur Zeit wird ja drüber diskutiert Cannabis zu legalisieren, natürlich begrenzt. Es sollen wie in Holland Cannabis- Cafes für Volljährige aufgemacht werden.
Was haltet ihr davon ? ;)
mit Begründung bitte :D
Hayy also zur Zeit wird ja drüber diskutiert Cannabis zu legalisieren, natürlich begrenzt. Es sollen wie in Holland Cannabis- Cafes für Volljährige aufgemacht werden.
Was haltet ihr davon ? ;)
mit Begründung bitte :D
| Abstimmungen | |
|---|---|
| Ja, dann werde ich mich anmelden | 9 |
| Egal | 2 |
| Nein, auf keinen Fall! | 5 |
| Ja, werde mich dennoch nicht anmelden | 2 |
Unsere Drogenpolitik stammt noch aus dem frühen 20. Jahrhundert. Bitte einmal aktualisieren, denn es ist an der Zeit. Wenn ein erwachsener Mensch zum Feierabend einen Joint raucht, richtet er damit keinen Schaden an. Er ist auch kein Junky, genau so wenig wie jemand der abends ein Glas Wein trinkt. Die Gefahren sind in etwa vergleichbar, wenn auch auf völlige andere Art und Weise.
Wir haben über 4 Millionen Deutschen, die kiffen und außer in anonymen Umfragen nirgendwo aus der Masse hervor stechen. Trotzdem gehen wir davon aus, dass etwas ganz Schlimmes passieren würde, wenn diese Menschen keine Kriminellen mehr wären. Dabei ist es eine Illusion, dass ein Verbot z.B. etwas an der Verfügbarkeit ändern würde.
Jeder der will, der kann. Die "abschreckende Wirkung" findet nur in den Köpfen der Politiker statt. Das ist ein beliebtes Argument, was sich aber nicht empirisch nachweisen lässt - weder in Deutschland, noch in den Niederlanden, noch in den USA. Also sollte man langsam aufhören, es gebetsmühlenartig zu wiederholen. Wenn es uns also um Jugendschutz geht, müssen wir uns dringend andere Wege überlegen - aber nicht behaupten, es sei alles gut und man müsse nur weiter machen. Denn das ist eine Farce.
Apropos Farce: Dank unserer Medienberichterstattung herrscht ein Bild vom "typischen Kiffer" vor, was so nicht der Realität entspricht. Kiffer sind in allen Gesellschaftsschichten zu finden. Nur hat es der erfolgreiche Mensch nicht nötig, sich bei RTL Aktuell oder Explosiv zu präsentieren. Im Gegenteil, derjenige hält den Ball flach, raucht abends sein Pfeifchen und belässt es dabei. Bei 'Loosern' sieht das anders aus, die wittern hier ihre 10 Minuten Ruhm. Und die Medien haben wenig Interesse an "Max Mustermann", durchschnittlich bis erfolgreicher Bürger, Kiffer". Denn das ist unspektakulär. Da muss schon irgend etwas außergewöhnliches her, sonst ist es keine Meldung wert. Das ist nicht von mir erfunden, das weiß ich von einem Bekannten aus der Schweiz, der sich dort geoutet hat. Der hatte es trotz Outing während der Volksabstimmung dort regelrecht schwer, in die Medien zu kommen - sie wollten jemand, der das Klischee bedient! Also löst euch bitte von euren Klischees, denn die Welt folgt nicht der Medienlogik.
Unterm Strich bleibt für mich folgendes übrig: Ein Jugendschutz findet nicht statt, indem man Erwachsene kriminalisiert. Im Gegenteil, die Kriminalisierung verhindert eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema, sie schafft Tabus. Warum ist also ein erwachsener Mensch, der sein Leben vorbildlich lebt, nur wegen eines Joints am Abend ein Krimineller? Das konnte mir bisher keiner erklären. Und bis dahin bin ich für eine Änderung unserer Gesetze.
seh ich genauso :D den stern haste dir verdient für den text :)
seh ich genauso :D den stern haste dir verdient für den text :)
Ich trinke keinen Alkohol. Ich rauche keinen Tabak. Aber ich kiffe gelegentlich. Bin ich deshalb ein Verbrecher? Ein schlechterer Mensch? Cannabis macht weder körperlich abhängig und zerstört auch keine einzige Hirnzelle. Das einzige was passieren kann, ist eine psychische Abhängigkeit bei starkem Konsum.
Ich habe einfach keine Lust mehr mir von Menschen die noch nie einen Joint im Mund hatten, vorschreiben zu lassen, welche Drogen ich nehmen soll und welche nicht. Das ist mein Leben und ich schade damit keinem anderen.
Ich fände es gut! Es gibt viele die sich mit diesen fragwürdigen Kräutermischungen das Hirn aus dem Schädel pusten. Dann sollte man ihnen die Möglichkeit bieten auf natürliche "Kräuter" zurückgreifen zu können. Kein Mensch kennt die Langzeitwirkung dieser Chemie-Kräutermischungen...
Viel zu viele Leute stellen bei dieser Diskussion viel zu sehr die Ungefährlichkeit/Gefährlichkeit von Cannabis in den Mittelpunkt. Aber darum sollte es nicht gehen.
Fakt ist, dass in den Niederlanden im europaweiten Vergleich verhältnismäßig wenig gekifft wird. Da hat Deutschland beispielsweise eindeutig die Nase vorn. Fakt ist ebenso, dass es viele Länder gibt, in denen die Gesetze diesbezüglich lockerer sind als hier (Spanien, Tschechien, Belgien, Niederlande und weitere) und der Konsum dort trotzdem seit der Lockerung nicht zugenommen hat.
Somit ist die Auffassung, eine Legalisierung sorge für mehr Konsumenten widerlegt und kann in keinster Weise bestätigt werden.
DAS ist aber das einzige offizielle Ziel der Repression und das wird NICHT erfüllt.
Im Gegenteil, es kommen durch das Verbot zu den bereits vorhandenen, jedoch eher überschaubaren Risiken von Cannabis, eine ganze Reihe weiterer Probleme hinzu.
Gestrecktes Gras/Hasch (Brix, Zucker, Vogelsand, vereinzelt sogar Blei!).
Unklare Wirkstoffkonzentrationen.
Unklar, wie viel wirklich im Umlauf ist.
Jugendschutz nicht möglich (Der Dealer wird wohl kaum nach dem Ausweis fragen!).
Viel schlimmer ist aber natürlich, dass Konsumenten mit aller Härte bestraft werden, sie dadurch vielleicht sogar ihren Führerschein und Arbeitsplatz verlieren und ihre Existenz somit regelrecht vernichtet wird und das nur, weil sie sich für eine andere Droge als Alkohol entschieden haben. Das ist nicht hinnehmbar!
Bedenkt man jetzt noch, wieviel Geld für die Verfolgung von Konsumenten, die nichts Schlechtes getan haben, drauf geht, bzw. wieviel Geld den Drogendealern in die Hände gerät (und somit dem Staat entgeht!) sollte jedem klar sein, dass sich da etwas ändern muss.
-
Wie gesagt, die Gefährlichkeit von Cannabis ist bei dieser Frage absolut zu vernachlässigen.
Es geht also nur um die Frage "Verringert das Verbot die Zahl der Konsumenten?" und diese ist mit NEIN zu beantworten.
Die logische Konsequenz: Wenn das Verbot keinen Nutzen hat, dann MUSS man wenigstens versuchen, die negativen Folgen, die DURCH das Verbot eintreten, zu reduzieren.
Eindeutig ! endlich ohne gestreckes gras.
ich krieg die krise wenn ich mir ein paar antworten hier durchlese...
Durch die Legalisierung wird der Schwarzmarkt geschwächt und außerdem kann man sich sicher sein das das Gras nicht mit irgendwelchem Mist gestreckt wurde. Meiner Meinung nach ist es sowieso an der Zeit Weed zu legalisieren, da z.B. Alkohol sich viel verheerender auf die Gesundheit auswirkt als Cannabis ( Sucht)
Ich bin ebenfalls für die Legalisierung, jedoch meiner Meinung nach, mit Einschränkungen, um auch die Gegenseite zu berücksichtigen. Also zum Beispiel sollte Cannabis nur in sogenannten Coffeeshops verkauft werden und darf auch nicht in der Öffentlichkeit geraucht werden, um Passivrauchen von Kindern, Tieren, Nichtrauchern zu verhindern. Außerdem sollte man Cannabis erst mit der Volljährigkeit oder vllt. sogar erst mit 21 Jahren erhalten.
boa manche kommentare sind ja wohl voll daneben :D die haben doch voll keinen plan :P
Wer diskutiert? In den nächsten 10 Jahren halte ich sowas nicht für absehbar. Es sei denn die Grünen kommen mit den Piraten an die Macht. ;) Ansonsten... Ich fänds gut ;)
jo...
Erwachsene müssen das Recht haben, sauberes und einwandfreies Cannabis zu bekommen - und ob das dann aus medizinischen Gründen oder als Genussmittel konsumiert wird, hat niemanden zu interessieren. Das ist genauso eines jeden persönliche Entscheidung wie Alkohol zu konsumieren oder nicht. Cannabis Clubs haben dazu den Vorteil, dass die Cannabiskultur und maßvoller Kosum vermittelt werden kann.
Die jetzige Situation ist wegen Verunreinigungen gefährlich für die Konsumenten und pumpt zugleich jährlich Millionen, weltweit Milliarden Euro in den Schwarzmarkt!
Ich bin für eine legalisierung, finde aber, dass diese Clubs (nicht Cafés) ein wiederspruch an sich sind. Die Linken und teilweise auch die Grünen, befürworten, die Teilweise legalisierung von Cannabis, aber nur in Rahmen von "Cannabis-Klubs" in denen sich registrierte und volljährige Mitglieder ihre mitgebrachten Samen von professionellen Züchtern hochziehen lassen können. Das soll den illegalen Handel schrittweise eindämmen und auch eine gewisse Kontrolle über die Qualität des Grases ermöglichen. Macht aber kein Sinn, da der Handel trotzdem verboten bleibt. Jeder Dealer kann sich dann seine Pflanzen legal und sogar viel billiger als üblich hochziehen lassen, um das Zeug anschliessend trotzdem illegal zu verkaufen und mit irgendwelchem Dreck zu strecken. Dadurch erziehlen sie noch mehr Gewinne. Anstatt den Schwarzhandel einzudämmen, fördert man diesen dadurch letzten Endes nur noch mehr. Um den Schwarzmarkt wirklich bekämpfen zu können, muss man Cannabis völlig legalisieren und den Leuten auch eine Plattform geben um sich hochwertiges und bei der Aufzucht kontrolliertes Gras kaufen zu können. Erst dann hören die Leute wirklich auf sich das Gras auf der Straße zu besorgen. Nicht nur das es den Schwarzmarkt bekämpft, es bringt dem Staat auch Geld in Form von Steuern.
jeder laie kann sich selber cannabis züchten. dazu braucht man nicht viel, im sommer genügt ein sonniger ort an dem nie wer vorbeikommt, und 1-2mal die woche gießt man es, das wars
Klar, das kann man so auch machen, aber für mehr als für den Eigengebrauch wird diese Pflanze nix taugen. Um Gras zu haben, das man auch verkaufen kann, braucht man schon eine professionellere Aufzucht, sprich wärmende Birnen, Dünger und in vielen Fällen auch nen Ablüfter.
und was kommt dan als nächstes ?
die Legalisierung von harten Drogen, und am ende verkommt Deutschland zu einen Drogen verseuchten Höllenloch wo man selbst tagsüber nur mit Kugelsichere Weste und 9mm einigermaßen gefahrlos aus dem Haus gehen kann
Das ist die Naivität des einfachen Bürgers. Die Legalisierung von Cannabis in den Niederladen hat auch nichts negatives bewirkt, warum dann in Deutschland? Im Gegenteil, die Konsum ist sogar, seit der Legalisierung, zurück gegangen. Allein aus dem Grund, weil es einfach legal ist. Vor allem Jugendliche haben den Reiz verbotenes zu tun. Da Cannabis illegal ist, ist das natürlich die Ultimative Herausforderung für sie.
Nach der Legalisierung sank der Konsum, da der Reiz vom verbotenen weg war.
Heute wird Cannabis in den Niederladen als einfaches Genussmittel angesehen, wie auch Alkohol und Tabak.
Der typische Satz eines Kiffers:
"Cannabis rauchen ist nicht so schlimm wie Rauchen oder Alkohol"
In den USA hat die Illegalisierung von Alkohol genau das hervor gerufen, was Sie beschrieben haben. Al Capone sagt Ihnen wahrscheinlich etwas.
Ich halte es für Unnötig!
Für die Drogenabhängigen wäre es sicher nicht schlecht aber wenn wäre ich dafür dass der besitz in gewissen Mengen legal ist und eben der Konsum aber eben nicht so nen großen Markt darauf aufbauen.( der Konsum ist glaube sogar legal?! nur der besitz nicht?!)
Es gibt so schon genug Drogen...
& so toll is Marihuana auch nicht! ( wird eben so hochgejubelt;) )
Ansichtssache.
Es ist eine gesündere Alternative zu unseren "Genussmitteln".
Nein Drogen gehören verboten, das ist mit dem Elfenbeinhandel dasselbe=)
Nein aber ernst, von mir aus könnte man auch Zigaretten und Alkohol verbieten, das ist ekelhaft!!
Im Gegensatz zu Elfenbein sterben bei Cannabis aber keine Elefanten :o
Bei Elfenbein sterben Elefanten, bei Cannabis nicht. Und Alkohol ist noch schlimmer!
...denn wie sollen eltern ihren kindern beibringen, dass cannabis auf dauer hirnschädigend ist? dann wollen die kinder doch wissen, warum es legal ist! das argument, alkohol sei auch schädlich, lasse ich nicht gelten, da alkohol in einer vernünftigen dosis (ab und an mal 1 glas) nicht schadet!
Sicher schadet es nicht. Ich kiffe zwar nicht aber ich denke, dass es in geringen Maße nicht wirklich schädigend ist. Wie bei Alkohol eben auch. Es wird immer Leute gegen die mit Drogen nicht umgehen können. Ob legal oder illegal.
Cannabis ist weniger schädlich als Alkohol, dass ist wohl noch immer den Wenigsten bewusst.
ach und wenn man weed in vernünftigen Dosen konsumiert ist man wohl gleich abhängig oder was?
dass cannabis auf dauer hirnschädigend ist?
kannst du das belegen? nein kannst du nicht.
es IST bereits wissensc haftlich erwiesen, dass cannabis auf dauer konsumiert, hirnschädigungen verursacht!
Erzählen kann das jeder! Belegt hast du's nicht.
Nein, Cannabis ist im Gegensatz zu Alkohol nicht toxisch. Dennoch sollten Minderjährige die Finger davon lassen, da die enthaltenen Cannabinoide während der Entwicklungsphase des Hirns schlecht sind. Für Erwachsene hingegen, die keine Prädisposition für psychische Erkrankungen haben, sind die Risiken "kalkulierbar". In jedem Fall nichts, was über die Schädlichkeit von Alkohol, Nikotin, Fast Food, usw. hinaus geht. Und nichts, was eine Anwendung des Strafrechts rechtfertigt.
wie er keine ahnung hat :D
Ich kenne genug Drogen Opfer, das muss man nicht noch legalisieren. Wenn man erstmal geliebte Menschen an diesen scheiß verloren hast, denkst man anders
Wer sagt, dass durch die Legalisierung mehr konsumiert wird?
In den Niederlanden ist es, seit der Legalisierung, genau das Gegenteil.
Mag sein, wegen mir kann der mist aber auch alles verbrannt werden
Hallo, es wäre zu Erwarten, dass mehr Konsumieren. Dem ist aber nicht so!
Siehe Wikipedia, und weitere Studien:
In den Niederlanden kiffen weniger oder gleich viele Personen, wie in den anderen Ländern, trotz der einfacheren Verfügbarkeit. Das gleiche gilt übrigens in einigen Bundesstaaten der USA, in denen Medzinalhanf auf Rezept erhältlich ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtliche_Aspekte_von_Cannabis#Niederlande
Portugal erlebte nach der Entkriminalisierung aller Drogen im Jahre 2001 eine kurze Zeit von "Mehrkonsum" , dieser ist aber wieder deutlich abgefallen.
grüße,
seh ich genauso :D den stern haste dir verdient für den text :)