Frage von jajablablabla, 38

Cannabis ab nächstes Jahr auf Rezept- bloß für wen und für welche Krankheitsbilder?

Guten Tag, weil ich vorhin etwas las, das man ab nächstes Jahr doch tatsächlich Cannabis für kranke Menschen zugänglicher machen will als heute der Fall, würde ich gern wissen, auf welche Krankheiten man sich da genau festgelegt hat, darüber stand nämlich wiederr nichts im Artikel. Gilt diese Gesetzeslockerung jetzt nur für sterbenskranke Menschen oder lässt sich auch mit Krankheiten wie Hüftarthrose bzw. - Hüftkopfnekrose davon "profitieren" , da das grade mich betrifft. Wegen den Schmerzen wird mir bereits ein Opioid namens Oxycodon verschrieben und ich könnte mir vorstellen, das Oxycodon etwas zu reduzieren, wenn es ginge es durch etwas Cannabis zu ersetzen. Wie das in der Realität natürlich aussieht, davon hab ich keine Ahnung, vielleicht verträgt es sich auch gar nicht miteinander, dann wäre das Thema eh gegessen, aber so gesehen... eine Frage ist keine Klage..

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Antwort
von BellaBoo, 30

Die Wahrscheinlichkeit für dich ist gering, es auf diesem Weg zu bekommen.

Es bekommen Schmerzpatienten, die als austherapiert gelten auch jetzt schon, neu ist ab Frühjahr 2017 das die Krankenkasse es übernehmen soll.

Da bei dir aber das Oxy wirkt, gilst du nicht als austherapiert, auch wenn das Oxy weit gefährlicher ist, wegen der Abhängigkeit.

Das ist ja der eigentliche Unsinn...es werden Schmerzmittel in der Praxis eingesetzt, die weit mehr Nebenwirkungen und ein vielfach höheres Suchtpotential als Cannabis haben. Ist absolut unverständlich.

Antwort
von Tanzistleben, 24

Hallo,

Cannabis soll für Schwerkranke, bei denen Opioide nicht (mehr) helfen, freigegeben werden. Das betrifft natürlich in erster Linie austherapierte Krebskranke, die nur mehr palliativ behandelt werden. Inwieweit es auch anderen Patienten mit chronischen Erkrankungen bzw. chronischen Schmerzpatienten zugänglich gemacht werden soll, wissen die Verantwortlichen, glaube ich, selbst noch nicht so genau. Ich nehme aber an, dass das vorläufig einmal von Fall zu Fall entschieden werden wird.

Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, Cannabis mit Opioiden zu mischen, habe aber zu wenig chemisch-pharmazeutische Kenntnisse, um das mit Sicherheit sagen zu können.

Was deine Hüftkopfnekrose betrifft, bin ich sicher, dass dir noch eine Menge weiterer Therapiemöglichkeiten offen stehen. Diesbezüglich ist ja die orthopädische Chirurgie und Therapie schon sehr weit. 

Alles Gute und liebe Grüße 

Lilly "Tanzistleben"

Antwort
von Johannisbeergel, 33

Alle Kranken, die ich kenne und die sich Besserung durch Cannabis versprechen, nehmen das Zeug halt zu Hause und gut ist.

Cannabis ist nun wirklich nichts, wofür man sich in Gefahr begeben muss, um es zu beschaffen. Vor ein paar Jahren habe ich sogar von einem Jugendlichen gehört, der es in der Schule für seine Mutter beschafft hat. 

Kommentar von jajablablabla ,

Kann schon sein, nur ist mir das Risiko zu hoch und ich wüsste auch nicht woran man einen Dealer erkennt wenn man einen sieht^^  für mich sowieso komplett unbegreiflich, wie man sich so dämlich stellen kann, wie die CDU insbes. die Mortler es tut. Immer ihr dämliches Gequatsche, von wegen man müsse doch die Kinder davor schützen usw. erstens kommen sie heute leichter ran und zweitens hätte man eh erst mit 18 Zugang, also für mich ist die Frau echt nicht ganz Knusper, sorry bei allem Respekt...

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